
Montanmuseum Altböckstein
Museum zum Gasteiner Goldbergbau in der historischen Golderzaufbereitung Altböckstein, untergebracht in Salzstadl und Säumerstall.
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Über das Museum
Der Goldbergbau in den Gasteiner Bergen ist ab 1342 belegt, als Erzbischof Heinrich von Pyrnbrunn die erste Bergordnung erliess. Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich ein montanhistorischer Grossbetrieb, den die Familie Fugger und die heimischen Gewerken Weitmoser, Zott und Strasser führten. Das ertragreichste Jahr war 1557 mit 830 kg Gold und 2733 kg Silber. 1525 begann mit dem Schwur der Knappen auf einem Silberpfennig der Salzburger Bauernkrieg.
Nachdem eine Lawine die alte Aufbereitung „Alte Pöck“ zerstört hatte, entstand 1741 die Aufbereitung in Altböckstein. Später folgten die Gewerkschaft Radhausberg (1864), die Übernahme durch Karl Imhof (1907) und der Betrieb durch die Firma Preussag von 1938 bis 1945. Der grösste Erfolg war der Anschlag des heutigen Heilstollens, in dem man Wärme und Radon für Therapiezwecke fand.
Das Museum zeigt den Goldbergbau mit Exponaten und Goldaufbereitungsmaschinen im Salzstadl und im Säumerstall. Bei der Führung wird ausserdem ein Modellschauraum mit Bergbau- und Verhüttungsanlagen sowie einer Bergkarte des Radhausbergs von 1750 besichtigt. Der Verein Montandenkmal Altböckstein kümmert sich um Erhalt und Sanierung des Ensembles; das Haus trägt das Österreichische Museumsgütesiegel.
Highlights
- Goldbergbaugeschichte ab 1342 in Salzstadl und Säumerstall
- Goldaufbereitungsmaschinen in der historischen Aufbereitung von 1741
- Modellschauraum mit Bergkarte des Radhausbergs von 1750
- Führung zur Golderzaufbereitung (Di und Do)
- Goldwaschen in der „Alten Pöck“ (Freitag und Sonntag im Sommer)
Dauerausstellungen
- Goldbergbau in Gastein (Salzstadl und Säumerstall) – Exponate und Goldaufbereitungsmaschinen erzählen vom Goldbergbau im Gasteiner Tal seit 1342.
- Modellschauraum – Modelle von Bergbauanlagen und Verhüttungswerkstätten sowie eine Originalbergkarte des Radhausbergs von 1750; Besichtigung im Rahmen der Führung.
- Gegründet
- 1981
- Träger
- Verein Montandenkmal Altböckstein
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 4 €Pro Kind; mit Gastein Card 3 €. |
| Gruppen | –Sonderführungen für Gruppen ab 5 Personen nach Vereinbarung. |
| Führung (Erwachsene) | 10 €Mit Gastein Card 9 €; Kinder 5 € |
| Schaukraftwerk Nassfeld | 5 €Mit Gastein Card 4 €; mit Mautkarte gratis |
| Goldwaschen (ganzer Tag) | 7 €Mit Gastein Card 5 €; Ausrüstung leihbar |
Mit der Gastein Card kostet der Eintritt 5 € (Kinder 3 €).
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Kinder zahlen 4 € Eintritt (Führung 5 €). Beim Goldwaschen in der „Alten Pöck“ kann man sich mit Stiefeln, Waschschüssel und Fiole ausrüsten lassen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Die Führung (10 €) umfasst Golderzaufbereitung, Museum und den Modellschauraum. Auskunft und Terminvereinbarung unter +43 660 6632216. |





