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Museen auf Schloss Strassburg

Regionalmuseen in der ehemaligen Bischofsburg im Gurktal: Volkskunde, Frauen-Kunst-Werke, Pfeifen und die Geschichte der Gurker Bischöfe.

ÖffnungszeitenEintritt 8 € Restaurant
Museen auf Schloss StrassburgÖffnungszeitenEintritt 8 €
Website

Über das Museum

Die Strassburg wurde um die Mitte des 12. Jahrhunderts unter Bischof Roman I. als Residenz der Gurker Bischöfe angelegt und diente zugleich dazu, die Unabhängigkeit des Bistums gegenüber dem Erzbistum Salzburg zu unterstreichen. Ihre heutige Form erhielt die Anlage durch Um- und Ausbauten vom späten 16. bis ins späte 17. Jahrhundert, darunter die Bastionen im Norden und der Arkadenhof unter Kardinal Goëss.

Nach einem Erdbeben 1767 und dem Umzug des Bischofs in das neue Schloss Pöckstein 1783 verfiel die Burg. Brände 1858 und 1904 sowie Steinraub taten ein Übriges; 1954 konnte nur knapp ein Abbruchbescheid abgewendet werden. Die Rettung gelang ab 1955 mit dem Verein „Freunde der Strassburg“, der Stadtgemeinde und dem Bistum, die das Gemäuer sicherten und wieder aufbauten.

Seit 1991 beherbergt die Burg ein Regionalmuseum: In sieben eigens hergerichteten Räumen zeigen die Volkskundlichen Sammlungen bäuerliches Gerät, Möbel und Hausrat des Gurktals samt einer Dokumentation zur Sozialgeschichte. Dazu kommen die „Frauen-Kunst-Werke“ der Sammlung Werkmann mit Stickereien und Textilien vom Biedermeier bis in die 1940er-Jahre, eine Pfeifenausstellung mit Stücken aus aller Welt und die Ausstellung „Strassburg – Fürstenresidenz und Bischofsstadt“ über die Anfänge des Bistums Gurk und der Stadt.

Highlights

  • Volkskundliche Sammlungen des Gurktals in sieben Räumen
  • Frauen-Kunst-Werke: Stickereien und Textilien der Sammlung Werkmann
  • Pfeifenausstellung mit einer Meerschaumpfeife von 1790
  • Ausstellung „Fürstenresidenz und Bischofsstadt“
  • Arkadenhof der ehemaligen Bischofsburg

Dauerausstellungen

  • Volkskundliche Sammlungen – Bäuerliches Gerät, Möbel und Hausrat des Gurktals in sieben Räumen, ergänzt um Brauchtum, Volksfrömmigkeit und Sozialgeschichte.
  • Frauen-Kunst-Werke – Die Sammlung Werkmann zeigt Stickereien und Textilien aus bäuerlichem, adeligem und bürgerlichem Haushalt vom Biedermeier bis in die 1940er-Jahre.
  • Strassburg – Fürstenresidenz und Bischofsstadt – Tafelausstellung zur Gründung des Bistums Gurk, zu den Gurker Bischöfen und zur Entwicklung der Stadt Strassburg.
Gegründet
1991
Träger
Stadtgemeinde Strassburg

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene8 €
Kinder & Jugendlichefreibis 10 Jahre frei · Kinder bis 10 Jahre frei
Gruppen (ab 10 Pers.)5 € p. P.Ab 10 Personen
Sonderticket (Rundgang bischöfliche Ausstellung und Kulturring)3 €
Führung durch die Volkskundliche Sammlung (Pauschale)25 €Pauschalbetrag pro Führung

Mit der Kärnten Card freier Eintritt (Lichtbildausweis vorweisen).

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Buslinien 5371 und 5377; vom Hauptplatz sind es rund 15 Minuten zu Fuss.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkmöglichkeit bei der Burg.

Mit dem Auto von Klagenfurt über die B83 nach St. Veit und Pöckstein, von dort noch rund 9 km bis Strassburg.

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Service & Gastronomie

  • Restaurant

Restaurant-Pizzeria „al Castello“ in den Räumen der Burg (Montag und Dienstag Ruhetag).

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja
HinweiseFührungen durch die Volkskundliche Sammlung als Pauschale buchbar; im Burghof finden Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Theater statt.

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