
Stadtmuseum Mannersdorf
Vereinsmuseum im Renaissance-Schüttkasten der Herrschaft Scharfeneck: Archäologie, Steinmetztechnik, Fossilien und Stadtgeschichte am Leithagebirge.
Über das Museum
Ein erstes Ortsmuseum in Mannersdorf ging mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs samt seinen Beständen verloren. Als ab den 1960er-Jahren durch Landwirtschaft und Bautätigkeit zahlreiche Bodenfunde zutage kamen, gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger 1969 den Kultur- und Museumsverein Mannersdorf, um die Funde zu sichern, ein neues Museum aufzubauen und die Gegend archäologisch zu erforschen.
Als Museumsgebäude übertrug die damalige Marktgemeinde dem Verein 1973 den ehemaligen Schüttkasten der Herrschaft Scharfeneck, einen Getreidespeicher aus der Renaissancezeit, der laut Verein 1579 erbaut wurde. Am 26. Oktober 1979 wurde das Museum eröffnet; der Verein betreibt es bis heute ehrenamtlich.
In den gewölbten Räumen von Keller und Erdgeschoss sind die Abteilungen Archäologie und Steinmetztechnik untergebracht, das Obergeschoss mit seiner Balkendecke dient Veranstaltungen, und im ausgebauten Dachboden werden Mineralien und Fossilien sowie Volkskunde und Stadtgeschichte gezeigt. Die archäologische Sammlung umfasst Funde aus dem früheren Herrschaftsgebiet Scharfeneck von der Jungsteinzeit bis ins Frühmittelalter und wird auch von der Forschung beachtet.
Highlights
- Renaissance-Schüttkasten der Herrschaft Scharfeneck als Museumsgebäude
- Archäologische Funde von der Jungsteinzeit bis zu den Awaren, darunter eine römische Gesichtsurne
- Werkzeuge und Techniken der Steinmetze aus den Leithakalk-Steinbrüchen
- Fossilien aus dem Tertiärmeer wie Haizähne und Muscheln sowie Calcitkristalle
- Volkskunde und Stadtgeschichte mit Alltagsgegenständen und Urkunden
Dauerausstellungen
- Archäologie – Chronologisch geordnete Funde aus dem Raum Mannersdorf, Sommerein, Hof und Au von der Jungsteinzeit bis ins Frühmittelalter, etwa latènezeitliche Töpferöfen und römische Inschriften.
- Steinmetztechnik – Werkzeuge, Transportgeräte und Arbeitsweisen aus den Steinbrüchen des Leithagebirges, deren Kalkstein für gotische Kirchen und die Wiener Ringstrasse gebraucht wurde.
- Mineralien und Fossilien, Volkskunde und Stadtgeschichte – Im Dachgeschoss: Versteinerungen aus dem einstigen Tertiärmeer und Kristalle aus den Steinbrüchen, dazu Geräte, Dokumente und Bilder zum Alltagsleben und zur Entwicklung des Ortes.
- Gegründet
- 1979
- Träger
- Kultur- und Museumsverein Mannersdorf
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellungen verteilen sich auf Keller, Erdgeschoss und ausgebauten Dachboden des historischen Speichergebäudes.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Gruppenbesuche nach Voranmeldung beim Museumsverein (Tel. +43 2168 62680). |





