
Museum im Ballhaus
Stadtmuseum von Imst mit Funden von der Bronzezeit bis zur Gegenwart, Barockkunst, Vogelhändlern, Bergbau und Textilgeschichte im Ballhaus.
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Über das Museum
Der Imster Museumsverein wurde 1909 gegründet, um Kunst- und Kulturgüter der Region für die Nachwelt zu bewahren. 1910 entstand das erste Museum im alten Rathaus am Stadtplatz, 1928 zog es ins neue Rathaus in der Ballgasse. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Sammlung grosse Verluste, besonders die Krippensammlung. 1948 eröffnete das Haus neu, als erstes Tiroler Museum ausserhalb der Landeshauptstadt. Nachdem der Verein während der NS-Zeit aufgelöst worden war, übernahm die Stadtgemeinde Imst Sammlung und Trägerschaft.
Nach Sanierungen und Neuaufstellungen in den Jahren 1969 und 1986 verliessen 1998 die Musikschule und 1999 die Fasnachtsfiguren das Ballhaus; Letztere übersiedelten ins Haus der Fasnacht. Das Gebäude wurde generalsaniert und am 25. Oktober 2003 als Museum im Ballhaus neu eröffnet. Architekt Konrad Grünwald legte die ursprüngliche Bausubstanz frei und verband sie mit moderner Architektur. Der Name geht auf eine vermutete frühere Nutzung als Warenlager zurück; tatsächlich entstand das Haus erst 1850 als Brauereigebäude des Gasthauses „Bären“.
Der Rundgang führt von Funden der Bronze- und Urnenfelderzeit über die Via Claudia Augusta, die Markterhebung von 1282, den Imster Bergbau und das Zunftwesen bis zur Barockkunst der Witwer-Werkstatt und den Vogelhändlern. Weitere Themen sind Maler wie Theodor von Hörmann, die frühe Tiroler Textilindustrie, Brand und Stadterhebung 1898; ein digitales Filmarchiv zeigt die jüngere Stadtgeschichte.
Highlights
- Bronzefigürchen von der Parzinnspitze, bedeutendes Zeugnis der Zeit um 400 v. Chr.
- Funde entlang der Via Claudia Augusta
- Barockkunst der Imster Witwer-Werkstatt
- Der Imster Vogelhandel
- Imster Bergbau und frühe Textilindustrie
- Digitales Filmarchiv zur jüngeren Stadtgeschichte
Dauerausstellung
- Museumsrundgang durch die Geschichte von Imst – Von Bronze- und Urnenfelderzeit über Via Claudia Augusta, Bergbau, Zunftwesen, Barockkunst und Vogelhandel bis zur Textilindustrie und dem 19. und 20. Jahrhundert.
- Gegründet
- 1910
- Träger
- Stadtgemeinde Imst
- Leitung
- Sabine Schuchter
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4,50 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 €Schülerinnen, Schüler und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | freibis 12 Jahre frei · Kinder bis 12 Jahre in Begleitung frei. |
| Studierende & Azubis | 3 €Schülerinnen, Schüler, Studierende; Schulklassen im Klassenverband (ab Volksschule) 2 € pro Person |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Führungen sind für Gruppen ab 10 Personen kostenlos. |
| Kombikarte Museum im Ballhaus und Haus der Fasnacht | 8,50 € |
| Führung (Zuschlag pro Person) | 2 €Ab 10 Personen kostenlos |
Preise ab 1.1.2026. Freier Eintritt mit Berg-Erlebnisticket Hoch-Imst, Kulturpass, Gletscherparkcard, Imst Card und für Mitglieder im Museumsbund Österreich.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Nur das Erdgeschoss ist ebenerdig und barrierefrei; es gibt keinen Lift.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Busverbindungen über die Online-Fahrplanauskunft des Verkehrsverbunds Tirol (VVT).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung (Kurzparkzone, teilweise gebührenpflichtig).
Das Museum liegt im Stadtzentrum neben dem Stadtplatz.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen jederzeit nach vorheriger Vereinbarung (Zuschlag pro Person, für Gruppen ab 10 Personen kostenlos). |




