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Uhrenstube Aschau in Oberschützen
Foto: Haeferl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Uhrenstube Aschau

Spezialmuseum in Aschau mit Turmuhren der Gotik bis zum Industriezeitalter und Bratenwendern, Besuch nur nach Voranmeldung.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt 10 €
Uhrenstube AschauÖffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt 10 €
Website

Über das Museum

Die Uhrenstube Aschau entstand aus der privaten Uhrensammlung des Ingenieurs Wolfgang Komzak, der 1963 begann, antike Uhren zusammenzutragen. 1973 erwarb er seine erste Turmuhr, ein Werk aus Oberösterreich, und richtete den Schwerpunkt seiner Sammlung allmählich auf Turmuhren und Bratenwender aus, also auf Räderwerke zum Drehen von Bratspiessen. 2002 kam durch eine Schenkung die Sammlung des Tierarztes Julius Brachetka hinzu, die den Anlass gab, ein Museum zu gründen.

Im September 2003 wurde die Uhrenstube im früheren Gästehaus der Familie Komzak in Aschau für Besucher geöffnet. Anfangs umfasste sie 16 Turmuhren und 7 Bratenwender; inzwischen sind es 64 Turmuhren und 27 Bratenwender, womit sie zu den bedeutendsten Sammlungen Mitteleuropas mit gotischen Stücken zählt. Der regionale Schwerpunkt liegt auf dem Burgenland und dem Dreiländereck mit Niederösterreich, der Steiermark und Westungarn. Zu den Stücken gehört eine Turmuhr aus Steyr aus dem 15. Jahrhundert, die als älteste bekannte Turmuhr Österreichs gilt, sowie seltene Uhren und Bratenwender mit Werk ganz aus Holz.

Gezeigt wird vor allem das Uhrwerk selbst in seiner technischen und handwerklichen Vielfalt; Tafeln erläutern Geschichte und Technik, und die meisten Werke sind funktionsfähig und werden bei Führungen in Gang gesetzt. Zum Museum gehören Restaurierwerkstätten, eine Fachbibliothek und ein Archiv. Träger ist der gemeinnützige Verein der Freunde der Uhrenstube Aschau im Burgenland, der auch forscht, publiziert und Kurse zum traditionellen Uhrmacherhandwerk anbietet.

Highlights

  • Rund 64 Turmuhren von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert
  • Älteste bekannte Turmuhr Österreichs aus dem 15. Jahrhundert
  • 27 Bratenwender, teils vollständig aus Holz
  • Funktionierende Uhrwerke bei Führungen
  • Eigene Restaurierwerkstätten und Fachbibliothek

Dauerausstellungen

  • Schauraum Turmuhren – Geschmiedete Turmuhren der Gotik, Renaissance und des Barock sowie frühe Werke mit Holzräderwerk, vor allem aus dem Burgenland und seiner Nachbarregion.
  • Schauraum Bratenwender – Mechanische Bratenwender von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert, darunter seltene Stücke ganz aus Holz.
Gegründet
2003
Träger
Verein der Freunde der Uhrenstube Aschau im Burgenland

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene10 €
Ermässigt6 €Jugendliche ab 14 Jahren
Kinder & Jugendliche–Preis für Kinder unter 14 Jahren nicht angegeben

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Anfahrt mit dem Auto: von Wien über die A2 (Ausfahrt 76) nach Krumbach, Hochneukirchen, Hattmannsdorf und Offenegg; von Graz über A2 (Ausfahrt 111 Lafnitztal), Oberwart, Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen; von Eisenstadt über Mattersburg, Oberpullendorf, Bad Tatzmannsdorf und Oberschützen, jeweils weiter nach Aschau.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja
HinweiseBesichtigung mit Führung nach Terminvereinbarung; dabei werden die Uhrwerke in Betrieb genommen. Kurse und Workshops zum traditionellen Uhrmacherhandwerk für Fortgeschrittene werden vom Trägerverein angeboten.

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