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Wiener Secession
Foto: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Wiener Secession

Jugendstilbau von Joseph Maria Olbrich am Karlsplatz: Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst mit Gustav Klimts Beethovenfries als Dauerpräsentation.

ÖffnungszeitenEintritt ab 13 € Teilweise barrierefrei

Über das Museum

Die Secession entstand 1897, als sich junge Künstler um Gustav Klimt, Koloman Moser, Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich vom konservativen Künstlerhaus abspalteten. Ein eigenes Ausstellungshaus gehörte von Anfang an zum Programm der neuen Vereinigung. Olbrich, damals Mitarbeiter Otto Wagners, entwarf den Bau; weil der ursprünglich vorgesehene Platz an der Ringstrasse auf Widerstand im Gemeinderat stiess, entstand er an der Friedrichstrasse – zunächst nur als befristet genehmigter Pavillon. Finanziert unter anderem vom Industriellen Karl Wittgenstein, war das Gebäude nach rund sechs Monaten Bauzeit im Herbst 1898 fertig.

Der würfelförmige Bau mit der vergoldeten Laubkuppel und dem Leitspruch über dem Eingang wurde anfangs verspottet und gilt heute als Schlüsselwerk des Wiener Jugendstils. Für die XIV. Ausstellung 1902, eine Hommage an Beethoven, schuf Klimt seinen monumentalen Wandfries. Eigentlich sollte er danach entfernt werden; er wurde jedoch in Teile zerlegt, verkauft, 1938 der jüdischen Sammlerfamilie Lederer entzogen und erst 1972 von der Republik Österreich erworben und anschliessend restauriert.

Bei der Generalsanierung Mitte der 1980er-Jahre erhielt der Fries im Untergeschoss einen eigenen klimatisierten Raum; seit 1986 ist er dort als Leihgabe des Belvedere dauerhaft zu sehen. Die übrigen Räume – der Hauptraum mit Glasdach, das Grafische Kabinett und die Galerie im Untergeschoss – dienen bis heute wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Die Vereinigung wird weiterhin von Künstlerinnen und Künstlern geführt, deren gewählter Vorstand das Programm gemeinsam festlegt.

Highlights

  • Gustav Klimts Beethovenfries von 1902 in eigenem Raum
  • Jugendstilbau von Joseph Maria Olbrich mit vergoldeter Laubkuppel
  • Inschrift mit dem Leitspruch der Vereinigung über dem Eingang
  • Hauptraum mit Glasdach für zeitgenössische Ausstellungen
  • Von Künstlerinnen und Künstlern geführtes Ausstellungshaus seit 1897

Dauerausstellungen

  • Gustav Klimt: Beethovenfries – Klimts Wandzyklus von 1902 zur Neunten Symphonie Beethovens, seit 1986 dauerhaft in einem eigenen klimatisierten Raum im Untergeschoss ausgestellt (Leihgabe des Belvedere).
Gegründet
1897
Träger
Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene13 €
Ermässigt7,50 €Schüler*innen, Studierende unter 26, Menschen mit Behinderung (inkl. einer Assistenzperson)
Kinder & Jugendliche7,50 €bis 11 Jahre frei · Kinder unter 12 Jahren frei; Schüler*innen zahlen den ermässigten Preis.
Seniorinnen & Senioren10 €Über 65 Jahre
Menschen mit Behinderung7,50 €Der ermässigte Preis gilt auch für eine Assistenzperson.
Studierende & Azubis7,50 €Studierende unter 26 Jahren
Gruppen (ab 10 Pers.)10 € p. P.Ab 10 Personen; Senior*innen 7,50 €, Schüler*innen und Studierende unter 26 5 €. Gruppen buchen vorab ein Zeitfenster (office@secession.at), max. 25 Personen.
Erste-Bank-Kund*innen11 €
Arbeiterkammer-Mitglieder (1 + 1 gratis)13 €zwei Personen zum Preis von einer
Ö1 Club-Mitglieder (+ 1 Begleitperson)10 €
Jahreskarte25 €ermässigt 15 € für Schüler*innen und Studierende unter 26
Überblicksführung (zzgl. Eintritt)3 €Sa 11 Uhr Englisch, 14 Uhr Deutsch
Audioguide3 €mit Vienna City Card gratis; KI-gestützter Smartphone-Guide ebenfalls 3 €

Freier Eintritt: Jeden ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt („Freie Kunst für Alle“)

Ein Ticket gilt für Beethovenfries und aktuelle Ausstellungen. Mit Niederösterreich-CARD und Kulturpass („Hunger auf Kunst und Kultur“) freier Eintritt.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Raum mit dem Beethovenfries und der Grossteil der Ausstellungsräume sind barrierefrei zugänglich. Links vom Eingang führt ein Aufzug ins Gebäude – bitte läuten oder den Empfang anrufen (+43 1 587 53 07-14). Videoguide in Österreichischer Gebärdensprache (Leihtablet an der Kassa oder per QR-Code), Führungen in ÖGS zu ausgewählten Terminen; Website auch in Leichter Sprache.

Kinder & Familie

Eintritt Kinderbis 11 Jahre frei

    Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Mit „Ich sehe was, was Du nicht siehst …“ gibt es gemeinsam mit dem mumok ein Vermittlungsprojekt, bei dem Kinder und Senior*innen zeitgenössische Kunst zusammen erleben.

    Anreise & Parken

    Mit Bus & Bahn

    Karlsplatz

    U1, U2 und U4 bis Karlsplatz; Strassenbahn D, 1, 2, 62 und 71, Bus 59A sowie Badner Bahn bis Opernring.

    Das Haus liegt direkt neben dem Naschmarkt, wenige Minuten von Staatsoper und Karlsplatz entfernt.

    Route planen

    Service & Gastronomie

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja
    Audioguideja (DE, EN, FR, IT, PL, SR, ES, TR)
    Angebote für Schulenja
    HinweiseÜberblicksführungen samstags um 11 Uhr (Englisch) und 14 Uhr (Deutsch); am letzten Sonntag jeder Ausstellung um 16 Uhr Führung durch die zeitgenössischen Ausstellungen. Individuelle Gruppenführungen (max. 25 Personen) über kunstvermittlung@secession.at. Audioguide zu Gebäude, Vereinigung und Beethovenfries; zusätzlich KI-gestützter Smartphone-Guide in 20 Sprachen, der auch die Wechselausstellungen erklärt.

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