MuseumsAtlasEntdecke Museen weltweit.
Währung
Glas- und Steinmuseum Gmünd
Foto: Duke of W4 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Glas- und Steinmuseum Gmünd

Städtisches Museum am Gmünder Stadtplatz zur Glasmacherei im Waldviertler-böhmischen Grenzland und zur Steinbearbeitung seit der Jungsteinzeit.

Öffnungszeiten

Über das Museum

Das Glas- und Steinmuseum ist in einem neobarocken Wohnhaus am Stadtplatz von Gmünd untergebracht, das um 1900 entstand und heute unter Denkmalschutz steht. Betrieben wird es von der Stadtgemeinde Gmünd, die wenige Häuser weiter im Alten Rathaus auch das Stadtmuseum führt.

Den Anfang machte das Steinmuseum, das 1968 unter dem lateinischen Motto „saxa loquuntur“ – die Steine sprechen – eröffnet wurde. Es zeichnet die Bearbeitung des Waldviertler Steins von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart nach; die ältesten Stücke stammen aus der Zeit um 2200 bis 1800 vor Christus.

Der Glasteil widmet sich den Glashütten im Grenzraum zwischen Niederösterreich und Böhmen. Ab dem 15. Jahrhundert entstanden im oberen und westlichen Waldviertel immer mehr Hütten, die in einem weiten Bogen vom Gföhler Wald bis Litschau lagen. Waren die umliegenden Wälder abgeholzt, zogen die Glasmeister mit ihren Leuten weiter; aus verlassenen Hütten wurden mitunter Holzhauersiedlungen wie Karlstift oder Josefsthal. Das Handwerk ging meist vom Vater auf den Sohn über.

Bei einer Neugestaltung wurde die Glasabteilung didaktisch neu aufgestellt und mit medialen Elementen ergänzt. Der Rundgang folgt nun Epochen und Stilrichtungen und zeigt Werkzeuge sowie geschliffenes und veredeltes Glas vom 17. Jahrhundert bis heute; er verweist auch auf die noch aktive Glaserzeugung im oberen Waldviertel.

Highlights

  • Geschichte der Glashütten im niederösterreichisch-böhmischen Grenzgebiet
  • Kunstvoll bearbeitetes Glas vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart
  • Steinbearbeitung im Waldviertel von der Jungsteinzeit bis heute
  • Neobarockes Wohnhaus am Gmünder Stadtplatz

Dauerausstellungen

  • Glasmuseum – Entstehung der Glashütten im Waldviertler-böhmischen Grenzraum, Werkzeuge der Glasmacher und veredeltes Glas vom 17. Jahrhundert bis heute, nach Epochen gegliedert.
  • Steinmuseum – Überblick über die Steinbearbeitung im Waldviertel von jungsteinzeitlichen Funden bis zur Gegenwart.
Gegründet
1968
Träger
Stadtgemeinde Gmünd

Eintrittspreise & Ermässigungen

Gruppen–Geführter Rundgang durch Stadt-, Glas- und Steinmuseum: 40 € pro Gruppe bis 25 Personen, mit Voranmeldung.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Treffpunkt für Gruppenführungen am Busparkplatz Mühlgasse beim Info-Point oder am Stadtplatz beim Brunnen.

Route planen

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
HinweiseGruppenführungen gemeinsam mit dem Stadtmuseum im Alten Rathaus nach Voranmeldung bei der Stadtgemeinde Gmünd.

Museen in der Nähe

Weitere Kategorien