
Archäologische Sammlung der Universität Zürich
Universitätsmuseum mit antiken Originalen aus Mittelmeerraum und Vorderem Orient sowie einer grossen Abgusssammlung, bei freiem Eintritt.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Anfänge reichen ins Jahr 1852 zurück: Dozenten der Universität Zürich kauften damals aus den Einnahmen öffentlicher Vorträge die ersten Gipsabgüsse antiker Statuen. Ab 1856 waren die Stücke im Ausstellungsgebäude der Kunstgesellschaft zu sehen, ab 1865 im Antikensaal des neu errichteten Semper-Baus für Polytechnikum und Universität. Mit festen Öffnungszeiten und Führungen entstand dort ein Museumsbetrieb im modernen Sinn.
Ankäufe antiker Originale begannen 1870/71 mit 58 Vasen aus Italien; später kamen Schenkungen und Dauerleihgaben hinzu, darunter 1897 Objekte aus Ägypten und Vorderasien samt assyrischen Reliefs aus den Palästen von Nimrud. 1914 zog die Sammlung in das neue Hauptgebäude der Universität, 1956 in die ehemalige Augenklinik an der Rämistrasse 73. Nach einem umfassenden Umbau wurde das Haus 1984 als Museum neu eröffnet.
Heute gilt die Archäologische Sammlung als älteste Schweizer Sammlung, die sich ausschliesslich der Archäologie des Mittelmeerraums und des Vorderen Orients widmet. Im Erdgeschoss sind antike Originale zu sehen, im ersten Ober- und im ersten Untergeschoss steht eine grosse Sammlung von Abgüssen antiker Skulpturen.
Highlights
- Bauchamphora des Exekias mit dem Sturz eines Viergespanns (um 530 v. Chr.)
- Ägyptische Mumie mit Kartonage und Holzsarg aus Achmim (3. Jh. v. Chr.)
- Marmorfigur „Menander von Gerzensee“ als Dauerleihgabe
- Assyrische Reliefs aus den Königspalästen von Nimrud
- Abgusssammlung mit dem „Göttergarten“
Dauerausstellungen
- Originalsammlung – Drei Räume im Erdgeschoss zeigen antike Originalwerke der Sammlung, ergänzt durch Leihgaben; die Präsentation wird immer wieder neu konzipiert.
- Abgusssammlung – Göttergarten – Im ersten Ober- und im ersten Untergeschoss versammeln sich Gipsabgüsse antiker Skulpturen zu einem eindrucksvollen „Göttergarten“.
- Gegründet
- 1852
- Träger
- Universität Zürich, Institut für Archäologie
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Räume sind auf Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung eingerichtet, alle Geschosse sind per Lift erreichbar, eine rollstuhlgerechte Toilette liegt im 1. Untergeschoss. Der rollstuhlgerechte Eingang befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes (Zufahrt von der Karl-Schmid-Strasse über einen gekennzeichneten Kiesweg); dort steht auch ein passender Parkplatz. Weitere Angaben bietet die ginto-App der Initiative OK:GO.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Platte
Tram 5 (Haltestelle „Platte“) sowie Tram 6 und 9 (Haltestelle „ETH/Universitätsspital“); vom Central aus auch mit der Polybahn und zu Fuss gut erreichbar.
Mit dem Auto
Behindertenparkplatz beim rollstuhlgerechten Hintereingang.
- Behindertenparkplatz
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für Firmenanlässe, Vereinsausflüge und Schulexkursionen werden individuell gestaltete Gruppenführungen angeboten (Anfrage telefonisch oder per E-Mail). Zeichenklassen können die Abgusssammlung zum Üben nutzen und melden sich dafür vorher an; es gelten Besuchsregeln für die Abgusssammlung. |

