
Dichter:innen- und Stadtmuseum Liestal
Literatur- und Stadtmuseum in der Liestaler Altstadt mit Nachlässen von Herwegh und Spitteler und der Geschichte der Stadt.
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Über das Museum
Der Grundstock des Hauses stammt aus dem Nachlass des Dichters Georg Herwegh und seiner Frau Emma, den ihr Sohn Marcel der Gemeinde Liestal übergab. Der Wunsch nach einer Gedenkstätte blieb zunächst unerfüllt, bis das Dichtermuseum am 7. Juli 1946 in einem Obergeschoss des Rathauses eröffnet wurde. Später kamen eine „Dichterstube“ für die Liestaler Autoren Joseph Victor Widmann und Carl Spitteler sowie weitere Nachlässe hinzu, etwa von Hugo Marti und Jonas Breitenstein.
Weil die Räume im Rathaus zu eng wurden, gründete die Stadt im Jahr 2000 eine Stiftung als Trägerin; seit 2001 unterstützt ein Gönnerverein das Museum. Ein Nachbarhaus an der Rathausstrasse 30 wurde zum eigenen Domizil umgebaut und im Juni 2001 als Dichter- und Stadtmuseum bezogen. Seit 2022 heisst das Haus Dichter:innen- und Stadtmuseum, kurz DISTL.
Die vollständig umgestaltete Dauerausstellung zeigt neben den Dichter-Nachlässen und den exilierten politischen Flüchtlingen des 19. Jahrhunderts auch Objekte zur Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner: Mosaike aus der Römervilla Munzach, die originale Nobelpreismedaille Carl Spittelers, aber auch Bastelarbeiten von Strafgefangenen. Medienstationen mit Filmen und Tondokumenten sowie eine Einführungsschau ergänzen den Rundgang; im obersten Stockwerk finden Sonderausstellungen statt.
Highlights
- Nachlass von Emma und Georg Herwegh
- Original-Nobelpreismedaille von Carl Spitteler
- Mosaike aus der Römervilla Munzach
- Medienstationen mit Filmen und Tondokumenten sowie Audioguide
- Vollständig neu gestaltete Dauerausstellung (2022)
Dauerausstellung
- Dauerausstellung – Die neu gestaltete Ausstellung verbindet Dichter-Nachlässe (Herwegh, Spitteler, Widmann) mit Stadtgeschichte – von römischen Mosaiken aus Munzach bis zu kuriosen Alltagsobjekten.
- Gegründet
- 1946
- Träger
- Stiftung Dichter- und Stadtmuseum Liestal
- Leitung
- Stefan Hess
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 5 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 3 CHFAHV-Bezüger, Studierende und Gruppen ab 10 Personen |
| Kinder & Jugendliche | freibis 16 Jahre frei · Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 3 CHFAHV-Bezüger |
| Studierende & Azubis | 3 CHF |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 3 CHF p. P.ab 10 Personen |
Freier Eintritt: Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt für alle
Der Oberrheinische Museumspass ist gültig, der Schweizerische Museumspass nicht. Mitglieder des Gönnervereins haben freien Eintritt; Schulklassen aus dem Kanton Baselland mit ihren Lehrpersonen ebenfalls (ohne Voranmeldung, wenn keine Führung gebucht wird).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist rollstuhlgängig eingerichtet. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es Induktionsschleifen an den Medienstationen der Ausstellung, im Audioguide und in der Veranstaltungstechnik.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen können für Gruppen und Schulklassen gebucht werden; Schulklassen aus dem Kanton Baselland haben freien Eintritt. |


