
Kunstmuseum Basel
Älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt in drei Häusern: Hauptbau, Neubau und Gegenwart – von Holbein bis zur Gegenwartskunst.
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Über das Museum
Die Wurzeln des Kunstmuseums Basel reichen bis ins Jahr 1661. Damals erwarb die Stadt für 9000 Reichstaler das Amerbach-Kabinett, eine humanistisch geprägte Privatsammlung mit zahlreichen Werken Hans Holbeins des Jüngeren, und sicherte sie so vor dem Verkauf nach Amsterdam. Seit 1671 war das Kabinett im Haus „zur Mücke“ öffentlich zugänglich – Basel besitzt damit die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt. Im 19. Jahrhundert kamen weitere Bestände hinzu, 1823 etwa das Museum Faesch, und die Sammlung zog mehrfach um.
Der Hauptbau am St. Alban-Graben wurde 1936 eröffnet. Die Architekten Rudolf Christ und Paul Bonatz planten ihn als reines Sammlungshaus in konservativer Moderne. Nach dem Ersten Weltkrieg wuchs der Bestand an Kunst der internationalen Moderne stark, nach 1945 folgten bedeutende Schenkungen und Vermächtnisse privater Gönner. 1980 entstand mit dem Museum für Gegenwartskunst am St. Alban-Rheinweg die erste Erweiterung, 2016 gegenüber dem Hauptbau und unterirdisch mit ihm verbunden der Neubau von Christ & Gantenbein, den Maja Oeri und die Laurenz-Stiftung wesentlich mitfinanzierten.
Heute umfasst die Sammlung über 300.000 Werke aus acht Jahrhunderten, von Holbein über Cézanne, Picasso und Sophie Taeuber-Arp bis zu Warhol, Beuys und Rosemarie Trockel; das Kupferstichkabinett allein bewahrt rund 300.000 Arbeiten auf Papier. Der Hauptbau zeigt vor allem die Sammlung, der Neubau grosse Sonderausstellungen und Kunst ab 1950, das Haus Gegenwart zeitgenössische Positionen. Für den Hauptbau ist eine Gesamtsanierung geplant, die frühestens 2029 beginnen und rund vier Jahre dauern soll; während dieser Zeit bleiben Neubau und Gegenwart geöffnet.
Highlights
- Amerbach-Kabinett mit Werken Hans Holbeins des Jüngeren – Kern der ältesten öffentlichen Kunstsammlung der Welt
- Kunst von Cézanne, Picasso, Sophie Taeuber-Arp und der Klassischen Moderne im Hauptbau
- Zeitgenössische Kunst im Haus Gegenwart und Sammlung ab 1950 im Neubau
- Kupferstichkabinett mit rund 300.000 Werken auf Papier
- Sammlung Im Obersteg und Basler Kunst im Hauptbau
- Neubau von Christ & Gantenbein mit Oberlichtsälen
Dauerausstellungen
- Sammlung im Hauptbau – Basler Kunst, Kunst vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert mit Holbein sowie Klassische Moderne und europäische Nachkriegsmoderne auf mehreren Geschossen.
- Sammlung ab 1950 im Neubau und in der Gegenwart – Werke ab 1950 im Neubau, zeitgenössisches Kunstschaffen im Haus Gegenwart am St. Alban-Rheinweg.
- Gegründet
- 1661
- Träger
- Kanton Basel-Stadt (Öffentliche Kunstsammlung Basel)
- Leitung
- Elena Filipovic
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 25 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 12 CHFStudierende (20–25 Jahre), Jugendliche (13–19 Jahre), IV-Bezüger:innen, Kulturlegi |
| Kinder & Jugendliche | 12 CHFbis 12 Jahre frei · Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt; Jugendliche von 13 bis 19 Jahren zahlen 12 CHF. Schulen und Jugendgruppen aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind frei. |
| Menschen mit Behinderung | 12 CHFBegleitperson frei · IV-Bezüger:innen zahlen den ermässigten Preis. |
| Studierende & Azubis | 12 CHFStudierende von 20 bis 25 Jahren; Studierende des Kunsthistorischen Seminars Basel und der Schule für Gestaltung Basel sind frei. |
| Gruppen (ab 20 Pers.) | 20 CHF p. P.Gruppen ab 20 Personen (Sammlung und Ausstellungen). |
| All-in-One-Ticket (Sonderausstellungen, Sammlung und Ausstellungen) | 35 CHFStudierende 25 CHF, Jugendliche 12 CHF, Gruppen ab 20 Personen 31 CHF |
| Eine Sonderausstellung inkl. Sammlung und Ausstellungen | 30 CHFAm ersten Sonntag im Monat 16 CHF; Studierende 20 CHF, Jugendliche 12 CHF |
| Ticket Plus (Sonderausstellung, Sammlung, 10 % Rabatt im Shop) | 50 CHFNur vor Ort erhältlich; unterstützt die kostenlosen Angebote des Museums |
Freier Eintritt: Sammlung kostenlos: Di, Do und Fr 17–18 Uhr, Mi 17–20 Uhr (ausser an Feiertagen) sowie jeden ersten Sonntag im Monat.
Grundpreis 25 CHF gilt für Sammlung und Ausstellungen ohne Sonderausstellung. Freien Eintritt haben laut Museum u. a. Besitzer:innen des Museums-PASS-Musées, des Schweizer Museumspasses (inkl. Raiffeisenkarte, nur MemberPlus) und des Swiss Travel Pass, ICOM-Mitglieder sowie Geflüchtete mit Status S, N, F oder B aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Die BaselCard gibt 25 % Rabatt, Inhaber:innen der Bider-&-Tanner-Kundenkarte zahlen den ermässigten Tarif (20 CHF für die Sammlung).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellungsräume sind rollstuhlgängig. Hauptbau: Der Eingang neben der Drehtür lässt sich selbst öffnen, auf Wunsch hilft die Aufsicht. Neubau: Türöffner-Knopf rechts neben der Eingangstür. Gegenwart: Eingangstür kurz ziehen, dann öffnet sie automatisch. Barrierefreie Toiletten im Hauptbau (Erdgeschoss, Bistro, 1. OG), im Neubau (Erdgeschoss, 1. UG) und in der Gegenwart (2. OG). Mehrmals im Jahr Führungen für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung, bei denen die Sammlung tastend, klingend oder beschreibend erlebt wird.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 12 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Monatliche Kinderworkshops für 7- bis 10-Jährige (samstags 14–16:30 Uhr im Hauptbau, 15 CHF, mit Familienpass 10 CHF), Kindervernissagen, offenes Atelier und Mitmach-Mittwoch (kostenlos) sowie ein eigener Kinderrundgang im Audioguide.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Kunstmuseum
Ab Bahnhof SBB und Badischer Bahnhof mit Tram 1 oder 2 bis „Kunstmuseum“; ab EuroAirport Bus 50 bis Bahnhof SBB, dann Tram 1 oder 2.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden · 2 Min. zu Fuss zum Eingang
Parking Kunstmuseum (ca. 2 Minuten zu Fuss); Parkhaus Elisabethen ca. 5 Minuten zu Fuss oder mit Tram 10 bis „Bankverein“.
Das Haus Gegenwart am St. Alban-Rheinweg 60 erreicht man vom Hauptbau in ca. 5 Minuten zu Fuss, der Beschilderung über St. Alban-Vorstadt und Mühlenberg folgend.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- WLAN
Bistro Kunstmuseum im Hauptbau mit Speisesaal, Lounge und Innenhof (Di 9–19, Mi 9–21, Do–So 9–19 Uhr, Mo geschlossen). Museumsshops im Hauptbau und im Neubau, ohne Eintrittsticket zugänglich. Kostenloses WLAN.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Vermietet werden u. a. Eventfoyer und Foyer im Neubau, Foyer, Vortragssaal und Kleiner Hofumgang im Hauptbau sowie der grosse Innenhof und das Bistro; auf Wunsch mit Führung oder Workshop.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen für private oder redaktionelle Zwecke ist ohne Blitz, Stativ und Selfie-Stick erlaubt; einzelne Werke sind mit einem Fotoverbot gekennzeichnet. |
| Hinweise | Der Audioguide läuft auf dem eigenen Smartphone (Kopfhörer mitbringen) und stellt rund 50 Highlights vor; für Kinder gibt es einen eigenen Rundgang. Öffentliche Führungen kosten 7 CHF zusätzlich zum Eintritt. Private Führungen (60 oder 90 Minuten) auf Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch sind ab 450 CHF für bis zu 10 Personen buchbar; Anmeldung für Gruppen 14 Tage im Voraus. Schulklassen aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft erhalten Führungen kostenlos. |




