
Kunstmuseum Bern
Eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz mit Werken von Hodler, Klee, Picasso und Meret Oppenheim – von der Gotik bis zur Gegenwart.
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Über das Museum
Die Wurzeln des Hauses liegen in der Berner Kunsterziehung und in staatlichen Gipsabgüssen antiker Statuen, die als Geschenk aus Frankreich nach Bern kamen. 1820 kaufte der Kanton Teile der Sammlung des Kunsthändlers Sigmund Wagner an, und 1849 wurde die staatliche Kunstsammlung mit den Beständen der Bernischen Künstlergesellschaft vereinigt – das Jahr, das das Museum selbst als eigentliche Gründung ansieht.
Ein Vermächtnis des Architekten Gottlieb Hebler machte den Bau eines eigenen Hauses möglich. Nach Plänen von Stadtbaumeister Eugen Stettler entstand zwischen 1876 und 1878 der neurenaissancistische Altbau an der Hodlerstrasse, der am 9. August 1879 eröffnet wurde. Später kamen ein Seitenflügel von 1936 und der Erweiterungsbau von Atelier 5 aus den 1980er-Jahren hinzu; heute stehen rund 4000 Quadratmeter für Ausstellung und Vermittlung zur Verfügung.
Die Sammlung reicht vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart und umfasst etwa 4000 Gemälde und Skulpturen sowie rund 70 000 Arbeiten auf Papier, Fotografien, Videos und Installationen. Schwerpunkte sind Berner Kunst mit Niklaus Manuel, Albert Anker und Ferdinand Hodler, die Werke Adolf Wölflis sowie die klassische Moderne mit Picasso, dem Blauen Reiter, Paul Klee und der Sammlung von Meret Oppenheim. Seit 2015 wird das Haus gemeinsam mit dem Zentrum Paul Klee unter einer Dachstiftung geführt.
Highlights
- Picassos „Violon accroché au mur“ und Meret Oppenheims „Verzauberung“ in der Sammlung der Moderne
- Hodlers symbolistische Gemälde „Die Nacht“ und „Der Tag“
- Werke von Cézanne, van Gogh und Matisse in den Kabinetten des Altbaus
- Weltweit bedeutende Gruppe der Werke Adolf Wölflis
- Café im historischen Haus, auch ohne Museumseintritt zugänglich
Dauerausstellung
- Die Sammlung. Von Arnold Böcklin bis Pablo Picasso, von Ferdinand Hodler bis Meret Oppenheim – Die Sammlungspräsentation zeigt im Altbau und im Erweiterungsbau Höhepunkte von der Schweizer Kunst des 19. Jahrhunderts bis zu Kubismus, Surrealismus und abstrakter Kunst.
- Gegründet
- 1849
- Träger
- Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee
- Leitung
- Nina Zimmer
- Besucher pro Jahr
- ca. 113'843 (2024)
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 24 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 20 CHFPersonen ab 65 Jahren, Gruppen ab 10 Personen, Menschen mit Behinderung (inklusive Begleitperson) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 15 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 20 CHFab 65 Jahren |
| Menschen mit Behinderung | 20 CHFBegleitperson frei · Mit IV-Ausweis gilt der ermässigte Preis; eine Begleitperson pro Person mit IV-Ausweis hat freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 12 CHFStudierende und Lernende |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 20 CHF p. P.Gruppen ab 10 Personen; Gruppen mit eigener Führungsperson (bis 25 Personen) zahlen pauschal CHF 50 und brauchen mindestens eine Woche vorher Anmeldung und Redebewilligung. |
| Sammlungspräsentation (nur vor Ort erhältlich) | 10 CHFErmässigt CHF 7, Studierende und Lernende CHF 5 |
| Kombiticket Zentrum Paul Klee und Kunstmuseum Bern | 32 CHFErmässigt CHF 28, Studierende und Lernende CHF 18 |
Der reguläre Preis gilt für die laufenden Ausstellungen inklusive Sammlung. Akzeptiert werden der Schweizer Museumspass, Museums-PASS-Musées, ICOM, Visarte, SGBK, Raiffeisen und das Kultur GA; mit der KulturLegi gibt es 50 Prozent Rabatt. Freien Eintritt haben Mitglieder der Bernischen Kunstgesellschaft, des Vereins der Freunde Kunstmuseum Bern, des Berner Kunstfonds und der Stiftung Kunsthalle Bern sowie Lehrpersonen des Kantons Bern.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Rampe am Haupteingang, Treppenlifte und Besucherlift, Leihrollstuhl (Reservierung möglich), drei rollstuhlgängige Toiletten. Audioguide-Rundgänge und Ausstellungstexte stehen kostenlos im Digital Guide auf dem Smartphone bereit. Das Café erreicht man über zwei Treppenlifte.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 15 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Kinderwagenfreundlich
- Kindergeburtstage
Familien- und Kinderworkshops im Atelier (zum Beispiel „Erste Schritte im Museum“ für Kleinkinder, „KunstSpatz“, „Artur“ ab Schulalter), Ferienkurse für 6- bis 12-Jährige. Die gratis ausleihbare Museumstasche mit Fernrohr und Farbstiften gibt es an der Kasse (Depot CHF 20). Der Kindergeburtstags-Workshop kostet CHF 240 für bis zu 12 Personen plus Ausstellungsticket. Kinderwagen sind in den Ausstellungen erlaubt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bollwerk · 50 m
Vom Bahnhof Bern mit Bus 20, 21 oder 11 eine Station bis Bollwerk; aus anderen Richtungen mit Bus 12 oder 30 beziehungsweise Tram 6, 7, 8 oder 9 bis Bärenplatz. Zu Fuss vom Bahnhof rund 10 Minuten.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Nächster Parkplatz ist das Metro Parking in der Hodlerstrasse; ein markierter Behindertenparkplatz liegt neben dem Museum (50 m vom Haupteingang), drei weitere gegenüber. Busparkplätze direkt an der Strasse vor dem Museum.
- Behindertenparkplatz
Autobahnausfahrt Bern-Wankdorf, Richtung Zentrum und Altstadt. Mit dem SBB RailAway-Angebot gibt es vergünstigte Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- Garderobe
- Schliessfächer
Café Kunstmuseum Bern (Betreiber: Caffè Roma), auch ohne Ausstellungsticket zugänglich, mit Sandwiches, Kuchen, Salaten und Suppen. Museumsshop mit Kunstdrucken, Postkarten und Fachliteratur.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 140 Personen.
Die Museums-Lounge bietet Platz für Anlässe bis 140 Personen; Catering durch das Team des Cafés, auf Wunsch kombinierbar mit einer Führung.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Für private Zwecke ohne Blitz erlaubt, kein Stativ und kein Selfiestick; Mindestabstand 50 cm zu den Werken. |
| Hinweise | Öffentliche Führungen auf Deutsch, Französisch und Englisch (Zuschlag CHF 5 zum Eintritt). Mittwochs mittags dauert das Werkgespräch „Kunst über Mittag“ 30 Minuten und kostet CHF 10 inklusive Eintritt. Private Führungen bis 25 Personen: 60 Minuten CHF 200, 90 Minuten CHF 300. Rucksäcke und grössere Taschen müssen in die Garderobe. |





