MuseumsAtlasEntdecke Museen weltweitMerkliste
Barrierefreiheit
Währung
Museo Castello San Materno in Ascona
Foto: Schreiberling1966 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Museo Castello San Materno

Restauriertes Castello in Ascona mit der Kunstsammlung der Stiftung Kurt und Barbara Alten: deutsche Malerei von der Spätromantik bis zum Expressionismus.

ÖffnungszeitenEintritt 10 CHF
Museo Castello San MaternoÖffnungszeitenEintritt 10 CHF

Über das Museum

Der älteste erhaltene Teil des Castello San Materno ist ein Wachturm der Langobarden aus dem 6. bis 8. Jahrhundert, der heute teilweise in die Apsis der romanischen Kirche San Materno eingebaut ist. Im 12. Jahrhundert gehörte die Anlage der Familie De Castelletto, Anfang des 16. Jahrhunderts wurde sie von den Eidgenossen erobert und danach wie viele Tessiner Burgen aufgegeben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liess der Graf Henry de Loppinot das Gebäude restaurieren und wieder aufbauen.

1919 erwarb das Ehepaar Bachrach das Anwesen. Charlotte Bara, die Tochter der Familie und Tanzkünstlerin, lebte hier bis zu ihrem Tod 1986; der Architekt Carl Weidemeyer baute für sie das Teatro San Materno gegenüber. Der Park gilt mit Magnolien, Palmen und Rosen als kleiner tropischer Botanikgarten. 1987 kaufte die Gemeinde Ascona das Castello.

Nach einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde und der Stiftung für Kultur Kurt und Barbara Alten wurde es aufwendig restauriert und 2014 als Museum eröffnet. Es zeigt dauerhaft die Sammlung der Familie Alten mit über 60 Werken von Künstlern des deutschen Sprachraums vom späten 19. Jahrhundert bis zur Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, darunter Liebermann, Corinth, die Worpsweder Maler, Künstler der „Brücke“ und des „Blauen Reiters“.

Highlights

  • Sammlung Alten mit über 60 Werken deutscher Künstler von etwa 1880 bis in die 1920er-Jahre
  • Worpsweder Maler wie Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker
  • Expressionisten der „Brücke“ und des „Blauen Reiters“ (Kirchner, Heckel, Nolde, Jawlensky, Macke)
  • Langobardischer Wachturm aus dem 6.–8. Jahrhundert im Mauerwerk
  • Historische Räume und Park der Tänzerin Charlotte Bara
Gegründet
2014
Träger
Gemeinde Ascona (Sammlung der Stiftung für Kultur Kurt und Barbara Alten)
Leitung
Mara Folini

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene10 CHF
Ermässigt7 CHFAHV-Bezieher, Studierende, Gruppen ab 15 Personen
Kinder & Jugendlichefreibis 18 Jahre frei · Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Seniorinnen & Senioren7 CHFAHV-Bezieher
Studierende & Azubis7 CHF
Gruppen (ab 15 Pers.)7 CHF p. P.Gruppen ab 15 Personen. Führungen für Gruppen bis 20 Personen nur auf Reservierung: 150 CHF zuzüglich ermässigtem Eintritt pro Teilnehmer.
Kombiticket Museo Comunale d’Arte Moderna und Museo Castello San Materno (7 Tage gültig)16 CHFErmässigt 11.20 CHF

Bezahlung auch in Euro und mit Kredit- oder Debitkarte möglich.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Ascona San Materno

Bus Nr. 1 ab Locarno Richtung Losone Sottochiesa bis Ascona Via Medere; ab Losone Bus Nr. 1 Richtung Gordola Centro Professionale bis Ascona San Materno.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Öffentlicher Parkplatz an der Via Buonamano, die ersten zwei Stunden kostenlos.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Museumsshop; Artikel sind auch telefonisch oder per E-Mail (museo@ascona.ch) bestellbar.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen für Gruppen bis 20 Personen nur auf Reservierung.

Museen in der Nähe

Weitere Kategorien