Museum Bruder Klaus
Museum in einem Bürgerhaus von 1784 in Sachseln über Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) und seine Frau Dorothee Wyss, mit Barockgarten.
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Über das Museum
Das Museum Bruder Klaus besteht seit 1976 im Zentrum von Sachseln, dem Heimatort des Einsiedlers und Friedensvermittlers Niklaus von Flüe. Am Anfang standen frühe Sammlungen zu Bruder Klaus und die Idee eines eigenen Museums; schliesslich erwarb man das herrschaftliche Peter-Ignaz-von-Flüe-Haus, ein Bürgerhaus von 1784 am Dorfplatz, und eröffnete dort das Museum. 2026 blickt das Haus mit einer Kabinettausstellung auf seine ersten 50 Jahre zurück.
Die Dauerausstellung zeichnet ein Porträt des Mystikers, Politikers und Volksheiligen des 15. Jahrhunderts, stützt sich auf historische Fakten und verfolgt seine Wirkung bis in die Gegenwart. Sie richtet sich an ein breites Publikum, unabhängig von Religion und Herkunft; Audioguides stehen in mehreren Sprachen bereit. Zum Haus gehört ein weitläufiger barocker Garten, der im Sommer unter dem Motto „Garten offen“ kostenlos zum Verweilen und Spielen einlädt.
Im Ökonomiegebäude ist seit 1985 die Sammlung Christian Sigrist untergebracht, 28 geschnitzte Miniaturmodelle, die das ländliche Handwerk und Arbeitsleben der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen. Getragen wird das Museum als Stiftung vom Verein Museum Bruder Klaus; wechselnde Ausstellungen verbinden Geschichte, Religion, Mystik und Kunst.
Highlights
- Bürgerhaus von 1784 mit barockem Garten
- Dauerausstellung zu Niklaus von Flüe als Vermittler zwischen Welten
- Sammlung Christian Sigrist mit 28 Miniaturmodellen
- Audioguides auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch
- Garten im Sommer frei zugänglich
Dauerausstellungen
- Niklaus von Flüe – Vermittler zwischen Welten – Die Dauerausstellung porträtiert Niklaus von Flüe als Mystiker, Politiker und Volksheiligen des 15. Jahrhunderts und verfolgt seine Spuren bis in die Gegenwart.
- Sammlung Christian Sigrist – Im Ökonomiegebäude zeigt die 1985 eröffnete Sammlung 28 geschnitzte Miniaturmodelle von Christian Sigrist (1906–1987) mit Szenen aus dem ländlichen Alltag und Handwerk.
- Gegründet
- 1976
- Träger
- Stiftung Museum Bruder Klaus (getragen vom Verein Museum Bruder Klaus)
- Leitung
- Christian Sidler
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 10 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 8 CHFGästekarte Zentralschweiz, Berner Oberland Pass |
| Kinder & Jugendliche | 2 CHFbis 5 Jahre frei · Kinder von 6 bis 16 Jahren |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 6 CHF p. P. |
| Mittwochstarif | 4 CHF |
| Eintritt mit Kulturlegi | 3 CHF |
Gratis: Kinder bis 6 Jahre, Kinder mit Gästekarte, Obwaldner Schulklassen, Mitglieder des Vereins Museum Bruder Klaus sowie Inhaber von Museumspass, Raiffeisen Museumspass, Museumspass Junior und Ausweisen des Verbands der Museen der Schweiz (VMS) und des ICOM.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Erdgeschoss mit der Geschichte von Bruder Klaus ist über eine vom Empfangspersonal aufgestellte Rampe rollstuhlgängig; die übrigen Stockwerke sind nicht zugänglich. Hunde sind in den Ausstellungen nicht erlaubt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
- Spielplatz / Spielecke
Für Schulklassen gibt es einen Comic zum selbständigen Rundgang durch die Grundausstellung; im Sommer bietet der Garten („Garten offen“) Spielstationen, Bastelkorb, Schatzsuche und Gartenspiele.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Bahnhof Sachseln · 5 Min. zu Fuss
Ab Luzern mit der S5 oder dem Interregio Richtung Interlaken in 20 bis 30 Minuten bis Sachseln; vom Bahnhof noch rund 5 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze bei der Kirche, Abzweigung von der Brünigstrasse bei der Raiffeisenbank; 2 Stunden gratis, die Parkuhr muss bedient werden.
Mit dem Auto ab Luzern in rund 20 Minuten über A2 und A8.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
- Hochzeiten / Trauungen
Vermietet werden die historische Stube (Ziviltrauungen) sowie Museum und Garten für Apéros, Sitzungen und Firmenanlässe, mit oder ohne Besuch der Ausstellung.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, FR, IT, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Thematische Führungen für Gruppen dauern 60 bis 90 Minuten (60-Minuten-Führung CHF 100, 30-Minuten-Kurzrundgang CHF 70, 120-Minuten-Führung in Sachseln mit Kirche und Museum CHF 220), kombinierbar mit Apéro oder Kaffee und Kuchen. Obwaldner Schulklassen nutzen die Vermittlung kostenlos, Klassen aus anderen Kantonen zahlen CHF 100 (60 Min. Rundgang) bzw. CHF 200 (90 Min. Workshop). |

