
Museum Wolfhalden
Heimatmuseum im Bauern- und Wirtshaus „zur alten Krone“ in Wolfhalden mit Heimweberei, Obst- und Weinbau und Ortsgeschichte bei freiem Eintritt.
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Über das Museum
Das Museum Wolfhalden befindet sich im ehemaligen Wirts- und Bauernhaus „zur alten Krone“, das aus der Zeit um 1600 stammt. Als erster bekannter Besitzer gilt Landeshauptmann Wälti Bänziger (1560–1646), dem um 1620 erlaubt wurde, weiter eine Wirtschaft zu betreiben. Das Haus ist ein traditionelles Appenzeller Bauernhaus mit Rillenfriesen und zwei Schöpfen unter dem geknickten Satteldach; nach der Übernahme durch das Museum wurde es so weit wie möglich in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Den Anstoss zur Museumsgründung gab die Lesegesellschaft Hasli. 1980 beauftragte der Gemeinderat sein Mitglied Ernst Züst, eine Schenkung zu betreuen, und im März desselben Jahres wurde der Museumsverein gegründet. Züst leitete ihn als Präsident und Kurator bis 2023. Den Grundstock der Sammlung bildeten Schenkungen der Gemeinde, darunter Gemälde von Titus Tobler und seinen Brüdern sowie ein Seidenwebstuhl aus dem Weiler Wasen. 1981 erwarb die Bürgergemeinde die „Krone“ und verkaufte dem Verein den südlichen Hausteil; 2008 kam der nördliche dazu, und ein Jahr später wurde die Ausstellung in ihrem heutigen Umfang eröffnet.
Gezeigt werden Alltagsgegenstände aus der Region Kurzenberg und Hirschberg von etwa 1650 bis 1950. Schwerpunkte sind Heimweberei, Obst- und Weinbau sowie die Ortsgeschichte, ergänzt durch Wohnstuben, Küche, Landwirtschaft, Feuerwehr und eine vollständig erhaltene Schuhmacherwerkstatt.
Highlights
- Torkel mit mächtiger Mostpresse (Holzspindel aus dem 18. Jahrhundert)
- Heimweberei vom Flachs bis zum Leintuch, Seidenwebstuhl unter dem Dach
- Historische Wirts- und Bauernstube der „alten Krone“
- Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Biedermeier-Interieurs
- Vollständig erhaltene Schuhmacherwerkstatt
Dauerausstellungen
- Dauerausstellung im Haus „zur alten Krone“ – Alltagsgegenstände aus der Region Kurzenberg und Hirschberg (ca. 1650–1950) mit Schwerpunkten Heimweberei, Obst- und Weinbau sowie Ortsgeschichte.
- Torkel und Heimweberei – Im Erdgeschoss steht eine mächtige Mostpresse mit Holzspindel aus dem 18. Jahrhundert; im Hochparterre und unter dem Dach zeigen ein Webraum und ein Seidenwebstuhl die Textilverarbeitung vom Flachs bis zur Seide.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Museumsverein Wolfhalden
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Die Website verlinkt Google Maps und den SBB-Fahrplan; konkrete Haltestellen- oder Parkplatzangaben fehlen.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Gelegentlich öffentliche Führungen, etwa zum Abschluss von Sonderausstellungen. |




