
Deutscher Dom
Barocker Kuppelbau am Gendarmenmarkt mit der kostenlosen Parlamentshistorischen Ausstellung des Deutschen Bundestages auf vier Etagen.
Über das Museum
Der Deutsche Dom geht auf die Neue oder Deutsche Kirche zurück, die 1701 bis 1708 als Simultankirche für die reformierte und die lutherische Gemeinde der Friedrichstadt entstand. Friedrich II. ließ 1780 bis 1785 durch Carl von Gontard den markanten Kuppelturm anfügen – als Pendant zum gegenüberliegenden Französischen Dom, der den Gendarmenmarkt städtebaulich aufwerten sollte. Der Turm selbst hatte keine kirchliche Funktion; eine neobarocke Umgestaltung der Kirche folgte 1881/82.
Bei Luftangriffen 1943 und 1945 brannte das Gebäude bis auf die Außenmauern aus. Die gesicherte Ruine wurde ab 1983 wiederaufgebaut, das Innere dabei als moderner Ausstellungsbau gestaltet, und im Oktober 1996 wiedereröffnet.
Seitdem nutzt der Deutsche Bundestag das Haus als Ausstellungsort. Zunächst zog die Schau „Fragen an die deutsche Geschichte“ aus dem Reichstagsgebäude hierher, später wurde sie zur Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“ weiterentwickelt. In ihrer aktuellen Form als Parlamentshistorische Ausstellung zeigt sie seit 2020 auf vier Etagen und rund 1.900 Quadratmetern die Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland – von den Anfängen über Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Diktatur und DDR bis zur Arbeitsweise des heutigen Bundestages.
Neben Führungen und Filmen bietet das Haus Rollenspiele und Projekttage für Schulklassen in einem nachgebauten Plenarsaal an.
Highlights
- Kuppelturm von Carl von Gontard (1780–1785) am Gendarmenmarkt
- Parlamentsgeschichte von den Anfängen bis zur Friedlichen Revolution auf vier Ebenen
- Nachgebauter Plenarsaal für Rollenspiele und Projekttage
- Kostenlose Kurzführungen alle 30 Minuten ohne Anmeldung
- Täglich Filme zu Parlament und Demokratie im hauseigenen Kino
Dauerausstellungen
- Parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestages – Vier Ausstellungsebenen führen von der Entstehung des Parlamentarismus über Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Staat und DDR bis zur Arbeitsweise des heutigen Bundestages.
- Gegründet
- 1996
- Träger
- Deutscher Bundestag
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Führungen für Gruppen von 10 bis 50 Personen kostenlos, Anmeldung erforderlich. |
|---|
Eintritt, Führungen und Filmvorführungen sind kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Bundestag ist die Ausstellung im Deutschen Dom barrierefrei zugänglich; alle Ebenen sind per Aufzug erreichbar.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignet
Keine eigenen Familienangebote genannt. Angemeldete Gruppen können Führungen für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren buchen, übrige Gruppenführungen ab 15 Jahren; Rollenspiel „Plenarsitzung“ und Schülerprojekte in der Regel ab 14 Jahren. Die Ausstellung ist barrierefrei.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
U Stadtmitte
U2 und U6 bis Stadtmitte.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Der Bundestag bietet keine Besucherparkplätze an.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 30 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Zwischen 11 und 17 Uhr halbstündlich kostenlose 30-minütige Themenführungen für Einzelbesucher und Gruppen bis 10 Personen, ohne Anmeldung, nach Absprache auch auf Englisch oder Französisch. Gruppen von 10 bis 50 Personen (Führungen ab 15 Jahren oder für 10- bis 14-Jährige) melden sich beim Ausstellungsbüro an (030 227-30431/-30432/-31277). Projekttag Demokratie, Rollenspiel „Plenarsitzung“ und Schülerprojekte für Sekundarstufe I und II nach Anmeldung. Filme täglich (Di–So) um 14 Uhr im Kino (54 Plätze). |





