Retrospektive zu 80 Jahren Lucky Luke mit rund 80 Originalseiten und Coverzeichnungen des Zeichners Morris, erstmals in Deutschland zu sehen. Museumsobjekte zeigen dazu, wie im Wilden Westen kommuniziert wurde.
Mitmachausstellung in sechs Themenräumen über Sprache in einer vielsprachigen, digitalen Gesellschaft und darüber, wie Sprache Identität und Macht prägt.
Über das Museum
Das Museum geht auf das 1872 von Generalpostmeister Heinrich von Stephan gegründete Reichspostmuseum zurück, eines der ersten technikgeschichtlichen Museen überhaupt und das älteste Postmuseum der Welt. Seine Sammlung erhielt Ende der 1890er Jahre einen eigenen Flügel im Erweiterungsbau des Reichspostamts an der Ecke Leipziger Straße/Mauerstraße, einem prachtvollen Bau mit lichtdurchflutetem Innenhof und einer großen Figurengruppe über dem Eckeingang.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, sodass nur die Außenmauern stehen blieben. Die Teilung der Stadt spaltete auch die Bestände: In Ost-Berlin eröffnete 1960 wieder ein Postmuseum in eingeschränktem Umfang, im Westen gelangten große Teile der Sammlung nach Frankfurt am Main, und an der Urania entstand 1966 ein kleineres Berliner Postmuseum.
Nach der Wiedervereinigung wurden die Häuser in der Museumsstiftung Post und Telekommunikation zusammengeführt. Von 1992 bis 1999 wurde der historische Bau umfassend saniert; im März 2000 eröffnete er als Museum für Kommunikation Berlin neu.
Die Dauerausstellung zeigt auf rund 3.000 Quadratmetern etwa 2.000 Objekte zu Post, Schrift, Nachrichtentechnik, Radio und Fernsehen. In der Schatzkammer sind besonders kostbare Stücke wie die Blaue Mauritius zu sehen, dazu kommen wechselnde Sonderausstellungen zu aktuellen Kommunikationsthemen.
Highlights
Blaue Mauritius in der Schatzkammer
Telefon von Philipp Reis
Enigma-Chiffriermaschine
Rohrpostanlage und historisches Transatlantikkabel
Interaktive Kommunikationsgalerie und Roboter-Rallye mit Augmented Reality
Dauerausstellungen
Rauchzeichen, Rohrpost, Roboter – Rundgang durch über 40.000 Jahre Kommunikationsgeschichte mit Schatzkammer, Sammlungssälen zu Post, Schrift und Nachrichtentechnik sowie einer interaktiven Kommunikationsgalerie.
Gegründet
1872
Träger
Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Leitung
Anja Schaluschke
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
8 €
Ermäßigt
4 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Inhaber des berlinpass, Menschen mit Schwerbehinderung
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Eintritt frei unter 18 Jahren.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung angegeben.
Menschen mit Behinderung
4 €Ermäßigter Eintritt für Menschen mit Schwerbehinderung; Regelung für Begleitpersonen nicht angegeben.
Studierende & Azubis
4 €Schüler, Studierende und Auszubildende
Gruppen (ab 15 Pers.)
–Gruppen ab 15 Personen nur mit Anmeldung (Tel. 030 20294-0).
Öffentliche Führung (Zuschlag)
2 €Erwachsene; unter 18 Jahren frei
Familiensonntag / Ferienprogramm (Zuschlag)
3 €Pro Teilnehmer ab 6 Jahren
Freier Eintritt für Geflüchtete sowie betreute Kita- und Schulgruppen. Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Rampe am Haupteingang, Aufzug zu allen Ebenen, Treppenlift im Erdgeschoss. Zwei Rollstühle und mobile Sitzhocker kostenlos ausleihbar. Gruppen mit Rollstuhlfahrenden bitte anmelden. Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache auf der Website. Ansprechpartnerin Barrierefreiheit: 030 20294-202.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kindergeburtstage
Familiensonntag jeden 3. Sonntag im Monat mit Recycling-Werkstatt ab 4 Jahren, Taschenlampen-Touren, Familienführungen und Ferienprogramm. Roboter-Rallye mit Augmented Reality für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Kindergeburtstage ab 4 Jahren (2–2,5 Std., nur am Wochenende). Kinder unter 14 Jahren nur mit erwachsener Begleitung; einzelne Sonderausstellungen erst ab 12 bzw. 14 Jahren.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Anton-Wilhelm-Amo-Straße (U2)
U2 Anton-Wilhelm-Amo-Straße oder U2/U6 Stadtmitte; Bus M48, 200, 265, 300.
Museumscafé und Restaurant W66 (Di–So 10–17 Uhr, nur Kartenzahlung). Abschließbare Schränke; bewachte Garderobe am Wochenende von Oktober bis Ostern. Museumsshop.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Firmenveranstaltungen
Bis zu 600 Personen.
Lichthof (380 m², bis 600 Personen stehend, 260 beim Gala-Dinner, 400 bei Konferenzen), Aktionsraum (105 m², bis 80 Personen) und Restaurant W66 (bis 120 Personen) für Galas, Konferenzen, Empfänge, Konzerte und Pressetermine.
Öffentliche Highlight-Führungen (15 Uhr) sowie Architektur- und Ausstellungsführungen gegen 2 € Zuschlag, ohne Anmeldung. Angebote für Schulklassen, Kitas und Gruppen nach Buchung. Museums-App verfügbar.