
Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum
Vereinsmuseum auf der ehemaligen Zeche Theresia in Witten-Bommern mit rund 90 Gruben- und Feldbahnloks und der Museumsbahn Muttenthalbahn.
Über das Museum
Die 1986 gegründete Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn hat sich der Erhaltung historischer Schienenfahrzeuge aus Bergbau und Feldbahnbetrieb verschrieben. Seit 1989 nutzt sie das Gelände der 1892 stillgelegten Zeche Theresia unterhalb von Schloss Steinhausen, einer Zeche des frühen Steinkohlenbergbaus südlich der Ruhr. Die denkmalgeschützten Betriebsgebäude wurden vom Verein saniert; nach langer Aufbauzeit öffnete das Museum 2002, seit 2022 unter dem Namen Deutsches Gruben- und Feldbahnmuseum.
Die Sammlung umfasst rund 90 Lokomotiven mit Diesel-, Elektro- und Druckluftantrieb sowie etwa 200 Wagen, darunter Personen- und Förderwagen aus dem Bergbau und Feldbahnloren. Viele Fahrzeuge stehen auf den Bahnhofsgleisen, Ausstellungsräume erläutern die Entwicklung dieser Bahnen. Auf der Museumsstrecke verkehrt die Muttenthalbahn zwischen dem Parkplatz Nachtigallstraße und dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Ein Erdrutsch nach Starkregen im Juli 2021 beschädigte Lokschuppen, Fahrzeuge und Strecke schwer; der Betrieb lief ab 2022 wieder an. Der Verein plant eine neue Ausstellungshalle in der Nähe der Zeche Nachtigall, um auch witterungsempfindliche Exponate zeigen zu können. Wegen Bauarbeiten auf dem Gelände ist das Museum derzeit geschlossen, die Bahn fährt aber an ausgewählten Sonntagen.
Highlights
- Rund 90 Lokomotiven und etwa 200 Wagen
- Fahrten mit der Muttenthalbahn zur Zeche Nachtigall
- Denkmalgeschützte Gebäude der Zeche Theresia
- Lage am Bergbauwanderweg Muttental
Dauerausstellungen
- Fahrzeugsammlung Gruben- und Feldbahnen – Lokomotiven, Personen- und Förderwagen sowie Loren auf den Bahnhofsgleisen und in Ausstellungsräumen zur Geschichte der Gruben- und Feldbahnen; derzeit wegen Bauarbeiten nicht zugänglich.
- Gegründet
- 2002
- Träger
- Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e.V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Bahnfahrt: Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren 2 €. |
|---|---|
| Tageskarte Muttenthalbahn Erwachsene | 5 €Beliebig viele Fahrten am Gültigkeitstag |
| Tageskarte Muttenthalbahn Kinder (6–14 Jahre) | 2 € |
| Tageskarte Muttenthalbahn Familie (2 Erwachsene, 1–3 Kinder) | 9 € |
Der Museumsbesuch ist in der Regel frei, außer bei angekündigten Sonderveranstaltungen; die Fahrt mit der Muttenthalbahn kostet extra. Fahrkarten des Ausflugsschiffs MS Schwalbe gelten auch für die Bahn. Für das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall ist ein eigenes Ticket nötig.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Kinderwagen und Rollstühle können in begrenzter Zahl in den Zügen mitgenommen werden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Witten-Bommern Bf · 10 Min. zu Fuß
Mit der Bahn bis Witten Hbf, dann Bus 379 Richtung Bommern bis Witten-Bommern Bf (2 Haltestellen) und zu Fuß durch die Nachtigallstraße. Zu Fuß vom Hauptbahnhof etwa 25 Minuten.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz Nachtigallstraße, auch für Reisebusse; an den Fahrtagen fährt die Bahn vom Parkplatz zum Museum. Am Museum selbst kaum Pkw-Stellplätze und keine Busparkplätze.
Mit dem Auto über die A 43, Ausfahrt Witten-Heven, Richtung Witten und Bommern; hinter der Ruhrbrücke rechts in die Nachtigallstraße.
Route planenService & Gastronomie
- Café
Café Theresia (ehrenamtlich betrieben; derzeit wegen Bauarbeiten geschlossen).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.




