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Märkisches Museum Witten
Foto: Reclus · CC0 · Wikimedia Commons

Märkisches Museum Witten

Städtisches Kunstmuseum in Witten mit einer großen Sammlung des deutschen Informel, Expressionismus und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

17. Oktober 2026 – 24. März 2027

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Vier Schwarze künstlerische Positionen – Black Archive Germany mit Benedicta Bibuku, Ethel Tawe, Noemi Weber und der Leseraum Maktaba Room – fragen, wie man in einer Kunstlandschaft bleiben kann, die einen oft nicht willkommen heißt.

Über das Museum

Die Wurzeln des Museums reichen ins Jahr 1886 zurück, als sich in Witten der Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark gründete und heimatgeschichtliche Objekte zu sammeln begann – darunter eine Holzfigur des Erzbischofs Engelbert von Berg aus dem 13. Jahrhundert, ein barockes Grabmal und eine umfangreiche Münzsammlung. Zwischen 1909 und 1911 entstand ein eigener Museumsbau, dessen Grundriss an eine dreischiffige Kirche erinnert; er wurde am 5. Oktober 1911 eröffnet, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und 1952 wieder zugänglich gemacht. Seit 1944 wird das Haus von der Stadt Witten geführt.

Unter Wilhelm Nettmann, der das Museum von 1953 bis 1978 leitete, wurden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zum Markenzeichen, und viele Werke kamen über Ausstellungsankäufe in die Sammlung. Diese umfasst heute weit über 5.000 Arbeiten und gilt als eine der größten Sammlungen zum deutschen Informel, mit Werken etwa von K. O. Götz, Emil Schumacher, Fred Thieler und Gerhard Hoehme sowie der Gruppen ZEN 49, junger westen und ZERO. Am Anfang der Kunstsammlung stand der Expressionismus, vertreten unter anderem durch Kirchner, Nolde, Pechstein, Heckel und Münter sowie westfälische Künstler wie Wilhelm Morgner und Christian Rohlfs.

Von 1985 bis 1988 erhielt das Museum einen Erweiterungsbau. Eine dauerhafte Sammlungspräsentation gibt es nicht: Ausschnitte der Bestände werden in wechselnden Ausstellungen gezeigt, oft im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Dank Förderverein und Kunstverein ist der Eintritt frei.

Highlights

  • Eine der größten Sammlungen zum deutschen Informel
  • Expressionismus von Kirchner, Nolde, Münter bis Christian Rohlfs
  • Werke der Künstlergruppen ZEN 49, junger westen und ZERO
  • Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst
  • Freier Eintritt und kostenlose Sonntagsführungen
Gegründet
1886
Träger
Stadt Witten (Kulturforum Witten)
Leitung
Christoph Kohl

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Freier Eintritt für alle, ermöglicht durch den Förderverein Märkisches Museum Witten e.V. und den Kunstverein Witten e.V.; auch die öffentlichen Führungen sind kostenfrei.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Museum grundsätzlich barrierefrei; Aufzüge erschließen alle Etagen. Rollstühle können nicht ausgeliehen werden.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops

Fast jeden Samstag kostenlose Workshops für Kinder ab 6 Jahren und Familien (Junges Museum Witten); dazu Bastelvideos und Ausmalvorlagen online.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Saalbau

Bus 320, 375, 376 und NE18 bis „Saalbau“ oder 320, 375, 378 und 379 bis „Husemannstraße“, jeweils wenige Gehminuten; Witten Hbf ca. 10 Minuten zu Fuß.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Kleiner kostenloser Besucherparkplatz hinter dem Gebäude von Museum und Bibliothek; weitere kostenpflichtige Plätze am Saalbau (Bergerstraße 25), von dort ca. 5 Minuten zu Fuß.

Route planen

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseKostenlose öffentliche Führung sonntags um 15 Uhr (ca. 60 Minuten, ohne Anmeldung, Treffpunkt Foyer), einmal im Monat als Gesprächsformat „Let’s talk about art“. Die Sammlung hat keine Dauerpräsentation und ist nur in Ausschnitten in den wechselnden Ausstellungen zu sehen.

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