
Deutsches Korbmuseum
Deutschlands einziges Spezialmuseum für Flechtkunst: rund 2.000 Körbe, Möbel und Flechtobjekte aus aller Welt in einer alten Korbhandlung in Michelau.
Über das Museum
Das Obermaingebiet entwickelte sich ab dem 17. und 18. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Flechtzentren Deutschlands. Was als Winterarbeit von Kleinbauern, Fischern und Flößern begann, wurde zum zünftigen Handwerk; 1770 entstand in Michelau eine Korbmacherzunft, und die feinen Michelauer Flechtarbeiten gingen in alle Welt.
Der Grundstock des Museums war eine kleine Mustersammlung, die einer Zeichenklasse der Lichtenfelser Korbfachschule als Vorlage diente. Ab 1929 trugen Korbmachermeister und Fachlehrer auf Anregung der Gemeinde weitere Stücke zusammen; im Oktober 1934 eröffnete im umgebauten Rathaus das Oberfränkische Korbmuseum, das seit 1936 Deutsches Korbmuseum heißt. Nach der Auslagerung im Krieg wurde es 1949 wiedereröffnet.
Seit 1967 ist das Museum im Stölzel-Haus untergebracht, dem ab 1815 errichteten und mehrfach erweiterten Wohn-, Kontor- und Lagergebäude einer Michelauer Korbhandelsfirma, das die Gemeinde 1959 erwarb. Seit 1988 dient das ganze Haus dem Museum; 2008/09 kam ein neuer Eingangsbereich hinzu.
In 26 Räumen auf rund 850 Quadratmetern zeigt das Museum Materialien, Werkzeuge und Techniken des Flechtens, Gebrauchs- und Kunstobjekte aus allen Kontinenten sowie Dokumente zu Korbhandel und Korbindustrie. Ein Förderverein unterstützt die Arbeit seit 1973.
Highlights
- Kleinster aus Weidenschienen geflochtener Korb der Welt
- Sammlung geflochtener Kinderwagen
- Ballonkorb und japanisches Teeservice aus Flechtwerk
- Designermöbel von Egon Eiermann und Marcel Breuer
- Raum für Michelauer Feinflechtarbeiten
Dauerausstellungen
- Flechtkunst aus aller Welt – Rund 2.000 Objekte in 26 Räumen: Materialien, Werkzeuge und Techniken, Gebrauchsformen von Möbeln bis Kinderwagen sowie Zeugnisse zu Korbhandel und -industrie am Obermain.
- Gegründet
- 1934
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang ins Gebäude, das Museum gilt insgesamt jedoch nicht als barrierefrei. Sitzgelegenheiten vorhanden; Assistenzhunde willkommen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kostenloser Familienrundgang als Suchspiel durch das Museum; Angebote für Kinder wie Ferienprogramme, im Sommer Museumssommer der Museen im Obermain-Jura.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Angebote für Schulen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Angebote für Schulklassen, Erwachsenengruppen und Familien. Bei den „Lebenden Werkstätten“ zeigen Korbmacher ihr Handwerk im Museum. |




