1. Oktober 2026 – 8. November 2026
Heart of Okinawa
Ausstellung über die Schlacht um Okinawa 1945 und die heutige Friedensarbeit der japanischen Präfektur, einer Partnerin Osnabrücks im Netzwerk der Friedensstädte.

Museum und Forschungszentrum am Osnabrücker Markt zu Leben und Werk von Erich Maria Remarque – mit Dauerausstellung, Archiv und freiem Eintritt.
1. Oktober 2026 – 8. November 2026
Ausstellung über die Schlacht um Okinawa 1945 und die heutige Friedensarbeit der japanischen Präfektur, einer Partnerin Osnabrücks im Netzwerk der Friedensstädte.
Die Wurzeln des Zentrums liegen in der 1985 an der Universität Osnabrück gegründeten Erich Maria Remarque-Dokumentationsstelle. Unter Tilman Westphalen entstand dort in wenigen Jahren eine umfangreiche Sammlung; 1988 wurden große Teile des an der New York University verwahrten Nachlasses erfasst und mikroverfilmt, 1989 öffnete das Remarque-Archiv. Im selben Umfeld entstand die Forschungsstelle Krieg und Literatur mit eigener Zeitschrift, später einem Jahrbuch.
Auf Grundlage eines städtischen Kulturentwicklungsplans und mit Mitteln der Stiftung Niedersachsen wurde am Marktplatz ein Remarque-Zentrum aufgebaut. Im September 1996 zeigte es seine erste Ausstellung, im November zogen Archiv und Mitarbeitende in das Haus; zum 100. Geburtstag des Schriftstellers wurde das Zentrum im Juni 1998 offiziell eröffnet. Betrieben wird es von der Stadt Osnabrück.
Die zweisprachige Dauerausstellung „Unabhängigkeit – Toleranz – Humor“ folgt Remarques Weg von der Kindheit in Osnabrück über den Welterfolg von „Im Westen nichts Neues“, Bücherverbrennung und Exil bis zu den späten Jahren in Locarno. Gezeigt werden über 400 Objekte, darunter Manuskripte, Briefe, Erstausgaben, die Totenmaske und sein Schreibtisch. In über 30 Jahren kamen mehr als 120 Sonderausstellungen zu Krieg, Frieden, Exil und Verfolgung hinzu. Mit EU- und Landesmitteln soll das Haus bis Ende 2028 baulich und inhaltlich erneuert werden.
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Eintritt für alle frei |
|---|
Eintritt frei, ausgenommen einzelne Veranstaltungen. Führungen kostenlos.
Ausstellungsräume für Rollstuhl und Kinderwagen barrierefrei zugänglich; Klappstühle für den Rundgang. Das Archiv im Souterrain ist noch nicht barrierefrei.
Nur bedingt für Kinder geeignet
Vermittlungsangebote richten sich an Schulklassen ab Klasse 8; Workshops und Unterrichtsmaterialien für Schulen. Mit Kinderwagen barrierefrei zugänglich.
Bus M1 und M5 (Theater); M1, M5, 10/20, M2 und 18 (Nikolaizentrum); 10/20, M2 und 18 (Heger-Tor); M2 und 18 (Rissmüllerplatz).
Parkplatz vorhanden
Keine eigenen Parkplätze; das Zentrum verweist auf Altstadt-Garage, Nikolai-Garage, Parkplatz Stadthaus und Vitihof-Garage.
Unbewachte Garderobenständer; Jacken und Taschen dürfen mit in die Ausstellung.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In den Ausstellungsräumen erlaubt; professionelle Foto- und Filmaufnahmen nach Anfrage. |
| Hinweise | Kostenlose Führungen durch Dauer- und Sonderausstellungen sowie Stadtrundgang „Auf den Spuren Erich Maria Remarques“ für Gruppen ab 3 bis 25 Personen nach Vereinbarung (Dauer nach Wunsch zwischen 30 Minuten und 2 Stunden; für Schulklassen meist 60–90 Minuten), auch außerhalb der Öffnungszeiten; auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Ukrainisch. Workshops für Schulen ab Klasse 8 in der Regel kostenlos. |
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