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Kunsthalle Osnabrück
Foto: BangertNo · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Kunsthalle Osnabrück

Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in der gotischen Dominikanerkirche und dem Kreuzgang in der Osnabrücker Altstadt.

ÖffnungszeitenEintritt ab 6 € Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

27. Juni 2026 – 11. Oktober 2026

Aleen Solari – Tribute to Bicce

In der Kirche erweitert die Malerin ihre Bildwelten in den Raum und greift Motive aus Alltag, Popkultur und Fußballfankultur auf.

27. Juni 2026 – 11. Oktober 2026

Julia Miorin – Träume von Räumen

Installation im Innenhof mit beweglichen Möbeln, die an Orte des öffentlichen Raums erinnern und zum Verweilen und Gespräch einladen.

7. November 2026 – 21. Februar 2027

Andrea Pichl – The Dream Before

Die Künstlerin beschäftigt sich mit der Kuppel des Osnabrücker Planetariums von Ulrich Müther und den deutsch-deutschen Verflechtungen hinter dem Bau.

Über das Museum

Die Kunsthalle Osnabrück nutzt die Gebäude des früheren Dominikanerklosters zum Heiligen Kreuz, dessen Anfänge bis ins Jahr 1283 zurückreichen. Die gotische Kirche verlor 1803 ihre religiöse Funktion und diente danach unter anderem als Lager und Exerzierhalle. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie wie fast die gesamte Altstadt schwer beschädigt; seit 1966 fanden im Kirchenraum Konzerte und Ausstellungen statt. In den 1970er-Jahren kam ein zur Neuen Straße hin verglaster Neubau hinzu, der den Kreuzgang schließt.

1991 beschloss die Stadt Osnabrück die Gründung einer Kunsthalle für Gegenwartskunst; der Schweizer Ausstellungsmacher Harald Szeemann beriet beim Konzept, das internationale Positionen und ortsbezogene Installationen verbinden sollte. Die erste Ausstellung eröffnete 1993 unter Gründungsdirektor André Lindhorst, der bis 2013 Einzel- und Themenschauen auf rund 1.300 Quadratmetern zeigte.

Unter Julia Draganović (2013–2019) rückten ortsspezifische Projekte und Performancekunst in den Mittelpunkt; zudem war das Haus von 2014 bis 2021 Sitz der Internationalen Kuratorentagung. Seit 2020 arbeitet die Kunsthalle mit wechselnden Jahresthemen, verfasst alle Ausstellungstexte in einfacher Sprache und versteht sich als offener Ort für die Stadtgesellschaft. Zur Kunsthalle gehören auch die Sammlung Kunst im öffentlichen Raum und eine Artothek.

Highlights

  • Gotische Dominikanerkirche als Ausstellungsraum
  • Wechselnde Jahresthemen mit internationaler Gegenwartskunst
  • Ausstellungstexte durchgehend in einfacher Sprache
  • Kostenfreie Sonntagsführungen (auch auf Englisch, DGS auf Anfrage)
  • Freier Eintritt bis 18 Jahre
  • Artothek und Sammlung Kunst im öffentlichen Raum
Gegründet
1991
Träger
Stadt Osnabrück
Leitung
Anna Holms, Anna Jehle, Jasmin Osmanović (Direktorinnen; Juliane Schickedanz in Elternzeit)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene6 €
Ermäßigt4 €Auszubildende, Schüler/-innen und Studierende (außerhalb Osnabrücks), Menschen mit Behinderung (GdB über 70), Freiwilligendienstleistende, ortsansässige bildende Künstler/-innen, Inhaber/-innen der artCARD, Mitglieder des Museums- und Kunstvereins, Familien, KombiKarte mit dem Museumsquartier
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung4 €Begleitperson frei · Ermäßigung ab GdB über 70 %; Begleitpersonen frei.
Studierende & Azubis4 €Studierende, Schüler/-innen und Auszubildende aus Osnabrück frei.
Gruppen (ab 12 Pers.)5 € p. P.Buchbare Führung für bis zu 20 Personen: Gruppen 75 € zzgl. Eintritt, Schulklassen/Studierende 40 €.
Familien–Familienkarte: ein oder zwei Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre zahlen den ermäßigten Preis (4 € p. P.), Kinder frei.
KombiKarte mit dem Museumsquartier Osnabrück–In der Kunsthalle gilt dann der ermäßigte Eintritt.

Freier Eintritt außerdem mit Kulturkarte, ICOM-Card, für Kindergartengruppen mit zwei Begleitpersonen und Mitglieder der Freund:innen der Kunsthalle. Sonntagsführungen im Eintritt enthalten.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription: keine Angabe

Alle Räume ebenerdig erreichbar; nicht barrierefreie Ausstellungen werden gekennzeichnet. Sonntagsführung am 3. Sonntag im Monat auf Anfrage (bis 10 Tage vorher) mit DGS-Übersetzung; Audiodeskription je nach Veranstaltung. Audio-Rundgang zu den Jahresthema-Ausstellungen per QR-Code am Info-Tresen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops

Sonntagsführungen „Special + Kids“, kreative Workshops für Kinder sowie Ferienangebote, u. a. über den Osnabrücker Ferienpass.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Rißmüllerplatz

Bus bis Haltestelle Rißmüllerplatz: ab Hauptbahnhof/ZOB Linien 584, 585, M2; ab Neumarkt Linien 11, 581, 582, 584, M2. Nächster Bahnhof: Osnabrück Altstadt.

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig

Kostenpflichtig: Parkplatz Kunsthalle Dominikanerkirche (Neue Straße 22), Altstadtgarage (Lohstraße 9), Vitihof-Garage (Gerberhof 10), Stadthaus-Garage (Bergstraße 10).

Route planen

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Private Feiern

Bis zu 200 Personen.

Vermietbar sind der Vermittlungsraum im Neubau (ca. 200 m², bis ca. 200 Personen, Reihenbestuhlung ca. 100), das Kirchenschiff oder die gesamte Kunsthalle, auch für Dreharbeiten. Neubau 300 €/Stunde (gemeinnützige Träger 300 €/Tag), außerhalb der Öffnungszeiten zzgl. Aufsichtskosten. Anfragen: veranstaltung.kunsthalle@osnabrueck.de

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja
Audioguideja
Angebote für Schulenja
HinweiseOffene Sonntagsführungen jeden Sonntag 16–17:30 Uhr ohne Anmeldung (1. Sonntag Deutsch, 2. Englisch, 3. Deutsch mit DGS auf Anfrage, 4. Deutsch + Special). Schulprogramme „Schüler:innen für Schüler:innen“ und „Kulturschnuppern“.

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