2. September 2026 – 15. November 2026
Kaplan Mertens – standhaft in bewegter Zeit
Die Ausstellung zeigt Leben und Verfolgung des Schmachtendorfer Kaplans Matthias Mertens, der im April 1942 ins KZ Dachau deportiert wurde.

Städtische NS-Gedenkstätte im Schloss Oberhausen mit Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1933–1945 und zur Zwangsarbeit im Ruhrgebiet; Eintritt frei.
2. September 2026 – 15. November 2026
Die Ausstellung zeigt Leben und Verfolgung des Schmachtendorfer Kaplans Matthias Mertens, der im April 1942 ins KZ Dachau deportiert wurde.
Die Gedenkhalle wurde am 2. September 1962 eröffnet und arbeitet seitdem als städtische Einrichtung zur Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus. Nach eigener Darstellung ist sie die älteste durchgehend betriebene Gedenkstätte zur NS-Zeit in Westdeutschland. Von Beginn an war sie auch als Treffpunkt für junge Menschen gedacht. Untergebracht ist sie in einem Seitenflügel des Schlosses Oberhausen, das selbst kein Ort der NS-Verfolgung war.
Im Laufe der Jahrzehnte gab es drei Dauerausstellungen; die aktuelle wurde 2010 neu eingerichtet. Sie schildert die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945, von der Gleichschaltung und der Verfolgung politischer Gegner bis zur Ermordung der jüdischen Bevölkerung und der Sinti und Roma. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945, die im Ruhrgebiet allgegenwärtig war; Dokumente, Biografien und Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern machen dieses Thema greifbar.
Neben der Ausstellung gehören jährliche Gedenkfeiern, etwa am 27. Januar, Workshops und Bildungsangebote für Schulen, Publikationen und die Stolpersteinverlegungen in der Stadt zu den Aufgaben des Hauses. Vor dem Gebäude steht die Skulptur „Die Trauernde“.
Der Eintritt ist frei.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Schloss Oberhausen
Ab Oberhausen Hauptbahnhof mit den Buslinien 956 und 966 bis Haltestelle Schloss Oberhausen.
Mit dem Auto über die A 42 (Ausfahrt Oberhausen Zentrum, nach 200 m rechts) oder über die A 40 (Ausfahrt Mülheim-Styrum, B 223 bis Schloss Oberhausen).
Route planenDazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen, Workshops und Bildungsangebote (u. a. für Schulklassen) sind über die Website der Gedenkhalle buchbar. |






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