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Gedenkhalle der Stadt Oberhausen
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Gedenkhalle der Stadt Oberhausen – Bild 1 von 1
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Gedenkhalle der Stadt Oberhausen

Städtische NS-Gedenkstätte im Schloss Oberhausen mit Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1933–1945 und zur Zwangsarbeit im Ruhrgebiet; Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Die Gedenkhalle wurde am 2. September 1962 eröffnet und arbeitet seitdem als städtische Einrichtung zur Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus. Nach eigener Darstellung ist sie die älteste durchgehend betriebene Gedenkstätte zur NS-Zeit in Westdeutschland. Von Beginn an war sie auch als Treffpunkt für junge Menschen gedacht. Untergebracht ist sie in einem Seitenflügel des Schlosses Oberhausen, das selbst kein Ort der NS-Verfolgung war.

Im Laufe der Jahrzehnte gab es drei Dauerausstellungen; die aktuelle wurde 2010 neu eingerichtet. Sie schildert die Geschichte der Stadt zwischen 1933 und 1945, von der Gleichschaltung und der Verfolgung politischer Gegner bis zur Ermordung der jüdischen Bevölkerung und der Sinti und Roma. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945, die im Ruhrgebiet allgegenwärtig war; Dokumente, Biografien und Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern machen dieses Thema greifbar.

Neben der Ausstellung gehören jährliche Gedenkfeiern, etwa am 27. Januar, Workshops und Bildungsangebote für Schulen, Publikationen und die Stolpersteinverlegungen in der Stadt zu den Aufgaben des Hauses. Vor dem Gebäude steht die Skulptur „Die Trauernde“.

Schwerpunkte

  • Dauerausstellung zur Stadtgeschichte Oberhausens 1933–1945
  • Schwerpunkt Zwangsarbeit im Ruhrgebiet mit Zeitzeugeninterviews
  • Skulptur „Die Trauernde“ vor dem Haus
  • Bildungsangebote und Workshops für Schulklassen
  • Freier Eintritt

Dauerausstellung

  • Dauerausstellung zur Stadtgeschichte 1933–1945 und zur Zwangsarbeit – Die 2010 neu eingerichtete Schau zeigt Verfolgung und Alltag in Oberhausen in der NS-Zeit und widmet sich ausführlich der Zwangsarbeit im Ruhrgebiet.
Gegründet
1962
Träger
Stadt Oberhausen

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Schloss Oberhausen

Ab Oberhausen Hauptbahnhof mit den Buslinien 956 und 966 bis Haltestelle Schloss Oberhausen.

Mit dem Auto über die A 42 (Ausfahrt Oberhausen Zentrum, nach 200 m rechts) oder über die A 40 (Ausfahrt Mülheim-Styrum, B 223 bis Schloss Oberhausen).

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen, Workshops und Bildungsangebote (u. a. für Schulklassen) sind über die Website der Gedenkhalle buchbar.

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