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LVR-Industriemuseum in Oberhausen
Foto: Daniel Ullrich, Threedots · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

LVR-Industriemuseum

Industriemuseum des Landschaftsverbands Rheinland an acht historischen Fabrikstandorten; Zentrale in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen.

Vorübergehend geschlossen
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2027). Die Zinkfabrik Altenberg (Hauptsitz in Oberhausen) ist wegen Sanierung und Neugestaltung der Dauerausstellung geschlossen, Wiedereröffnung voraussichtlich Herbst 2027; es finden dort nur Einzelveranstaltungen statt. Die übrigen Standorte des Verbunds sind geöffnet (siehe Standorte).

Über das Museum

Der Landschaftsverband Rheinland gründete das Museum 1984 unter dem Namen Rheinisches Industriemuseum, als im Rheinland zahlreiche Zechen und Fabriken stilllegten. Zeitgleich baute der Landschaftsverband Westfalen-Lippe sein eigenes Industriemuseum auf; gemeinsam machten beide Verbände Nordrhein-Westfalen zu einem Vorreiter der Industriedenkmalpflege. Leitidee war, Industriegeschichte an den Originalschauplätzen zu erzählen – in erhaltenen Fabriken, Werkstätten und Siedlungen.

Als erster Standort nahm 1986 die Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen einen Schaubetrieb auf. In den späten 1990er-Jahren folgten das Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskirchen, die Textilfabrik Cromford in Ratingen, die Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen, die Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach und die St. Antony-Hütte in Oberhausen, 2000 die Tuchfabrik Müller in Euskirchen. Im Peter-Behrens-Bau, dem früheren Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte, liegt das zentrale Depot mit über 250.000 Objekten.

Die Zinkfabrik Altenberg neben dem Oberhausener Hauptbahnhof ist Sitz der Museumszentrale. In dem 1854/55 von einer belgischen Gesellschaft gegründeten Zinkwalzwerk, das bis 1981 produzierte, zeigte das Museum ab 1997 eine große Ausstellung zur Schwerindustrie an Rhein und Ruhr. Seit dem Abbau dieser Schau wird das Haus saniert; ab Herbst 2027 soll eine neue Dauerausstellung zur Lebens- und Arbeitswelt der Industriegesellschaft mit Dampfhammer, Dampflok und Mitmachstationen öffnen. Die übrigen Standorte decken die Branchen Metall, Textil, Papier und Elektrizität ab und führen viele historische Maschinen noch vor.

Highlights

  • Acht Originalschauplätze der rheinischen Industriegeschichte
  • Laufende Schmiedehämmer in der Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen
  • Nahezu unverändert erhaltene Tuchfabrik Müller in Euskirchen
  • Wasserrad-Stampfwerk und Papiermaschinen in der Papiermühle Alte Dombach
  • St. Antony-Hütte, Keimzelle der Ruhrindustrie, mit Industriearchäologischem Park
  • Zehn Meter hoher Dampfhammer in der Zinkfabrik Altenberg (ab 2027 wieder zu sehen)
Gegründet
1984
Träger
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Leitung
Dr. Walter Hauser (Direktor des Verbunds); Zinkfabrik Altenberg: Dr. Holger Klein-Wiele

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · An allen Standorten haben Besucher:innen unter 18 Jahren freien Eintritt.

Freier Eintritt: Jeden ersten Freitag im Monat freier Eintritt (an den meisten Standorten)

Die Zinkfabrik ist derzeit geschlossen. Eintritt an den übrigen Standorten 6–8 €, ermäßigt 4–5 € (siehe Standorte).

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Bushaltestelle direkt vor dem Museumseingang mit stufenlosem Ein- und Ausstieg; Behindertenparkplätze auf dem P+R-Parkplatz und auf dem Museumsgelände (Zufahrt Altenberger Straße). Angaben zur Ausstellung erst nach Wiedereröffnung. Website-Informationen auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

LVR-Industriemuseum, Hansastraße

Bushaltestelle „LVR-Industriemuseum, Hansastraße“ direkt vor dem Museumseingang; Oberhausen Hauptbahnhof (Westausgang, Wegweiser „Rheinisches Industriemuseum“) ca. 3–5 Minuten zu Fuß.

Mit dem Auto

Parkplatz kostenlos · 140 m zum Eingang

Kostenloser P+R-Parkplatz der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof (Hansastraße) gegenüber dem Museum, mit Behindertenparkplätzen; weitere Plätze entlang der Altenberger Straße (ca. 150 m). Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung Parkmöglichkeit auf dem Museumsgelände (Zufahrt über die Altenberger Straße).

  • Behindertenparkplatz

Während des Umbaus ist der Zugang von der Hansastraße gesperrt; Fußgänger erreichen das Gelände über Familienstraße und Altenberger Straße.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Private Feiern
  • Firmenveranstaltungen

Bis zu 300 Personen.

Elektrozentrale (bis 300 Personen in Reihe, Gala 150) und Kesselhaus mit Bühne (bis 190 parlamentarisch, Gala 140) auch während des Umbaus mietbar, Technik und Catering aus einer Hand. Weitere Räume über das Zentrum Altenberg.

Anfrage & Details

Besuch planen

Angebote für Schulenja
HinweiseWährend des Umbaus finden in der Zinkfabrik Einzelveranstaltungen statt, etwa ein Fabrikkino in Kooperation mit dem Kino im Walzenlager. Führungen, Workshops und Schulprogramme an allen Standorten über Kulturinfo Rheinland buchbar.

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