Die Schau widmet sich dem Wasser in der niederländischen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, von Alltagsszenen und Landschaften über Marinemalerei bis zu biblischen und mythologischen Motiven.
Kabinettausstellung zum 300. Geburtstag des Berliner Künstlers Daniel Chodowiecki mit Druckgraphik und Buchillustrationen, darunter Arbeiten für den Göttinger Taschenkalender, aus den Beständen von Universitätsbibliothek und Kunstsammlung.
Über das Museum
Die Kunstsammlung gehört zu den ältesten Einrichtungen der Göttinger Universität. Den Grundstock bildeten zwei Stiftungen: Der Frankfurter Patrizier Johann Friedrich Armand von Uffenbach überließ der jungen Hochschule bereits 1736 seine Druckgrafiken und Zeichnungen, die nach seinem Tod 1770 nach Göttingen kamen. Dazu trat das Vermächtnis des Celler Juristen Johann Wilhelm Zschorn, der rund 300 Gemälde hinterließ; sie erreichten die Stadt 1796.
Erster Kustos war Johann Dominik Fiorillo, zugleich der erste Kunsthistoriker der Universität. Er verstand die Bestände als Anschauungsmaterial für die Lehre – ein Gedanke, der bis heute gilt: Studierende arbeiten direkt an den Originalen und gestalten eigene Ausstellungen. Später kamen weitere Stiftungen, Ankäufe und Leihgaben hinzu, außerdem Skulpturen, Fotografien und seit den 1990er-Jahren Künstlervideos.
Nach mehreren Standortwechseln ist die Sammlung seit 1987 im Auditorium an der Weender Landstraße untergebracht. Dort zeigt die Gemäldegalerie italienische und niederländische Malerei bis hin zu Werken der Moderne; 2024 eröffnete eine Skulpturengalerie mit mittelalterlichen Holzfiguren und bemalten Gipsabgüssen nach Renaissanceplastik. Die umfangreiche Grafische Sammlung mit Blättern von Dürer, Rembrandt und Goya ist im Kunstgeschichtlichen Seminar untergebracht und nur nach Absprache zugänglich.
Highlights
Gemäldegalerie mit niederländischer und italienischer Malerei sowie Werken der Moderne
Skulpturengalerie mit mittelalterlichen Holzskulpturen
Bemalte Gipsabgüsse nach italienischer Renaissanceplastik
Grafische Sammlung mit Blättern von Dürer und Rembrandt (Besuch auf Anfrage)
Öffentliche Führungen an jedem dritten Sonntag im Monat
Dauerausstellungen
Gemäldegalerie – Die Gemälde der Universität reichen von italienischer Malerei des Spätmittelalters über niederländische Landschaften und Genrebilder bis zur Moderne.
Skulpturengalerie – Mittelalterliche und frühneuzeitliche Skulpturen sowie bemalte Gipsabgüsse nach Werken der italienischen Renaissance, von Studierenden konzipiert.
Träger
Georg-August-Universität Göttingen
Leitung
Anne-Katrin Sors
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
3 €
Ermäßigt
1,50 €
Kinder & Jugendliche
freibis 12 Jahre frei · Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
Studierende & Azubis
freiStudierende der Universität Göttingen frei.
Gruppen
–Führungen nach Vereinbarung: 50 € pro Führung.
Freier Eintritt für Mitglieder des Fördervereins, Kinder bis 12 Jahre sowie Studierende und Mitarbeitende der Universität Göttingen.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: keine Angabe
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Der Zugang befindet sich an der Rückseite des Gebäudes; dort Klingel und Sprechanlage betätigen. Ein Aufzug führt bis zu den Ausstellungsräumen, eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Auditorium
Haltestelle „Auditorium“ mit den Buslinien 41, 42, 80, 91, 92, 150, 160 und 170; ab Bahnhof auch zu Fuß über Berliner Straße und Weender Landstraße erreichbar.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtig in der Nähe: Universitätsparkplatz Platz der Göttinger Sieben (Weender Landstraße 15) und Parkhaus Goßlerstraße 16.
Navigationsziel ist das Auditorium, Weender Landstraße 2.