Gipsabgusssammlung der Universität Hamburg
Universitätssammlung mit rund 180 Gipsabgüssen antiker Skulpturen an der Grindelallee, zugänglich an festen Terminen und bei Führungen.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Wurzeln der Sammlung liegen im 19. Jahrhundert: Als Hamburg 1852 seine erste Kunsthalle eröffnete, wurden dort rund fünfzig Jahre lang Gipsabgüsse von Skulpturen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit zusammengetragen, um die Entwicklung der Kunst anschaulich zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts beschränkte man den Neuerwerb nach einem geänderten Ausstellungskonzept auf antike Werke.
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben die Abgüsse in den Depots der Kunsthalle und waren lange nicht zugänglich. Erst Anfang der 1980er-Jahre holte man sie hervor, und sie gingen in den Besitz des Archäologischen Instituts der Universität Hamburg über. Seit 1992 ist die Sammlung in den Räumen einer ehemaligen Backstube an der Grindelallee untergebracht und für Interessierte geöffnet.
Heute umfasst der Bestand etwa 180 Abgüsse antiker Skulpturen, Reliefs, Porträts und Terrakotten von der griechischen Archaik über Klassik und Hellenismus bis in die römische Kaiserzeit; der Schwerpunkt liegt auf klassischer und hellenistischer Plastik. Weil die Originale auf große Museen in aller Welt verteilt sind, lassen sich hier Werke nebeneinander betrachten, die sonst nirgends zusammen zu sehen sind. Betreut wird die Sammlung vom Institut für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes.
Highlights
- Rund 180 Abgüsse von der Archaik bis zur römischen Kaiserzeit
- Berühmte Werke wie Kasseler Apoll und Athena Lemnia
- Griechische Bauplastik und römische Kaiserporträts
- Regelmäßige Führungen im Semesterprogramm
- Online-3D-Galerie der Abgüsse
Dauerausstellung
- Gipsabgüsse antiker Skulpturen – Rund 180 Abgüsse griechischer und römischer Skulpturen, Reliefs, Porträts und Terrakotten, deren Originale über viele Museen verteilt sind.
- Träger
- Universität Hamburg – Institut für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Eingang und Ausstellungsraum sind nicht barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Gelegentlich Führungen für Kinder mit begleitenden Erwachsenen (z. B. 22.11.2026) und Kinderprogramm am Aktionstag #seeforfree.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Staatsbibliothek
Buslinien 4 und 5 bis Haltestelle Staatsbibliothek oder S-Bahn bis Dammtor.
Von der Grindelallee an der ehemaligen Heine-Buchhandlung in die Fröbelstraße einbiegen; der Eingang liegt nach wenigen Metern hinter der Paketstation auf der linken Seite (Hintereingang des Hauses).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Öffentliche Führungen im Semesterprogramm, meist sonntags um 11 Uhr zu wechselnden Themen; Führungen für Gruppen nach Absprache mit dem Geschäftszimmer oder der wissenschaftlichen Leitung. |



