
Über das Museum
Die mineralogischen Sammlungen Hamburgs lagen ursprünglich gemeinsam mit anderen naturkundlichen Beständen im Naturhistorischen Museum am Steintorwall. Aus Platzgründen wurden sie 1907 in das Mineralogisch-Geologische Staatsinstitut ausgelagert, wo 1910 ein eigenes Mineralogisch-Geologisches Museum eröffnete. Ab 1933 war die Schausammlung an der Esplanade zu sehen; nach der kriegsbedingten Auslagerung öffnete sie dort 1950 erneut.
Wegen Kriegsschäden musste das Gebäude an der Esplanade später aufgegeben werden. Die Sammlungen zogen in das 1958 errichtete Mineralogisch-Petrographische Institut der Universität an der Grindelallee. Weil nach der Sturmflut 1962 zunächst das Rechenzentrum der Universität die vorgesehenen Räume belegte, konnte die öffentliche Schausammlung erst 1969 eröffnen.
Heute gehört die Mineralogie zum Museum der Natur Hamburg, das vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) getragen wird und mit Zoologie und Geologie-Paläontologie drei Ausstellungshäuser im Univiertel betreibt. Die Sammlung umfasst rund 90.000 Objekte, darunter zahlreiche Meteoriten. Die galerieartig gestaltete Ausstellung setzt auf die Schönheit einzelner Stücke statt auf eine streng systematische Ordnung.
Highlights
- Gibeon-Eisenmeteorit aus Namibia mit 424 kg
- Riesige Antimonit-Kristallgruppen aus Japan
- Meteorit „Elmshorn“
- Gold, Silber, Diamanten und Edelsteine
- Minecraft-Blöcke und ihre echten Vorbilder aus Gestein und Mineralien
Dauerausstellungen
- Mineralogie – Auf zwei Etagen zeigt die Ausstellung Kristalle, Erze, Edelsteine und Meteoriten aus aller Welt; ein Bereich stellt Blöcke aus dem Spiel Minecraft ihren echten Vorbildern gegenüber.
- Träger
- Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen (ab 7 Pers.) | –Gruppen ab 7 Personen bitte vorher kostenlos anmelden (telefonisch oder mind. 3 Tage vorher per E-Mail, Bestätigung abwarten). |
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Eintritt frei (wie an allen Standorten des Museums der Natur Hamburg). Führungen über den Museumsdienst Hamburg: Kita/Schulklassen 60 Min. 40 €, 90 Min. 55 €; Erwachsenengruppen 60 Min. 90 €, 90 Min. 105 €.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Haupteingang mit zwei Stufen; ein Nebeneingang ermöglicht stufenlosen Zugang zum Erdgeschoss (Museumsaufsicht ansprechen). Die Empore ist nur über eine Treppe erreichbar, kein Aufzug.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Kindergeburtstage
Führungen für Kita-Gruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen (mit Rallye) über den Museumsdienst Hamburg buchbar; Kindergeburtstage ebenfalls über den Museumsdienst.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Grindelhof
Bus 4 und 5 bis Grindelhof
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Das Museum hat keine eigenen Parkplätze.
Service & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop: nicht vorhanden
Keine Gastronomie und kein Museumsshop; gespendete Mineralien können jedoch gekauft werden. Cafés im umliegenden Univiertel.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren ohne Blitz für private, nicht kommerzielle Zwecke erlaubt. |
| Hinweise | Führungen (u. a. „Höhepunkte des Mineralogischen Museums“, 60 Min., auch auf Englisch und Italienisch; Gruppenangebote 60 oder 90 Min.) über den Museumsdienst Hamburg buchbar. Essen und Trinken in der Ausstellung nicht erlaubt; Tiere außer Assistenztieren nicht gestattet. |




