
Stadtmuseum Geisa
Stadtmuseum in der ANNELIESE DESCHAUER Galerie zur Geschichte Geisas und seiner Persönlichkeiten, dazu Kunst von Chagall bis Dalí.
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Über das Museum
Das Stadtmuseum Geisa erzählt die Geschichte der Rhönstadt, die 817 erstmals urkundlich erwähnt wurde und nach der Wiedervereinigung einen Neubeginn wagte. Es ist Teil der ANNELIESE DESCHAUER Galerie, eines kubusförmigen Gebäudes am Schloßplatz, das Werner und Anneliese Deschauer 2018 an die Stadt Geisa übergaben. Das frühere Heimatmuseum „Geisaer Amt“ und das Grenzmuseum waren nach der Wende im benachbarten Schloss untergebracht, das seit 2011 als Point Alpha Akademie genutzt wird.
Die Ausstellung im Obergeschoss gliedert sich in zwei Teile. Unter dem Titel „Lebensgeschichten“ werden Persönlichkeiten Geisas vorgestellt: im „Roten Bereich“ international bedeutende Köpfe wie der Universalgelehrte Athanasius Kircher, der Apotheker Adalbert Geheeb und der Botaniker Moritz Goldschmidt, im „Blauen Bereich“ Politiker, Unternehmer, Handwerker und Industrielle, die das Stadtbild geprägt haben. Der zweite Teil zeichnet die Geschichte Geisas und des Geisaer Amtes von den Kelten bis heute nach, mit Exponaten wie einer Replik der keltischen Schnabelkanne aus der Borscher Aue, einem Stadtmodell mit der mittelalterlichen Befestigung und einem Päpstlichen Orden des Stifterehepaars. Medienterminals vertiefen die Themen.
Im Erdgeschoss zeigt die Galerie Gemälde und Plastiken aus der Sammlung Anneliese Deschauer, darunter Werke von Marc Chagall, Gabriele Münter und Salvador Dalí.
Highlights
- Geschichte Geisas von den Kelten bis heute
- „Lebensgeschichten“: Athanasius Kircher, Adalbert Geheeb, Moritz Goldschmidt
- Replik der keltischen Schnabelkanne
- Kunstsammlung mit Chagall, Münter und Dalí
- Medienterminals und Entdeckerbuch für Kinder
Dauerausstellungen
- Geisa im Wandel der Zeit – Die Stadtgeschichte von den Kelten bis heute anhand von Originalexponaten, einem Stadtmodell und einer Replik der keltischen Schnabelkanne.
- Lebensgeschichten: Persönlichkeiten Geisas – Leben und Werk bedeutender und weniger bekannter Geisaer, gegliedert in einen Roten und einen Blauen Bereich.
- Sammlung Anneliese Deschauer – Gemälde und Plastiken französischer und deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts, darunter Chagall, Münter, Nolde und Dalí.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 €Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren sowie Schwerbehinderte |
| Kinder & Jugendliche | 2 €Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren |
| Menschen mit Behinderung | 2 €Schwerbehinderte |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Gruppen ab 10 Personen nach Anmeldung; Schulklassen mit Lehrkraft frei, Anmeldung erforderlich. |
| Familien | 10 €Für 2 Erwachsene und alle dazugehörigen Kinder. |
Der Eintritt gilt für Galerie und Stadtmuseum. Besucher der Gedenkstätte Point Alpha erhalten innerhalb von 7 Tagen gegen Vorlage des Tickets 50 % Nachlass.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Gebäude ist nach Angaben der Galerie weitestgehend barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 10 € · Für 2 Erwachsene und alle dazugehörigen Kinder. |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Mitmach- und Entdeckerbuch zur Kunstsammlung für 1 Euro an der Kasse; Familienkarte. Im Atelier im Untergeschoss bietet der Förderverein Kurse für Kinder und Erwachsene an.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | nein |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führung „Kunst und Stadtgeschichte“ nach Anmeldung über das Tourismusbüro Geisa. Medienterminals im Haus vertiefen Kunstwerke und Stadtgeschichte. |



