Eingeschränkter Betrieb (voraussichtlich bis 2027). Wegen des Umbaus für ein Museumscafé im Palais Nesselrode sind die Abteilungen Ostasien und Kakiemon-Porzellan nicht zugänglich; die Jugendstil-Sammlung wird erst nach Abschluss neu präsentiert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang 2027, die Barrierefreiheit ist in dieser Zeit eingeschränkt.
Zum 100. Geburtstag des Stifters Udo van Meeteren zeigt das Museum die vollständige Familiensammlung von rund 100 Meissener Porzellanen, vor allem Figuren um 1750. Enddatum noch nicht veröffentlicht.
Über das Museum
Namensgeber ist der Düsseldorfer Laurenz Heinrich Hetjens (1830–1906), der als Sattlergeselle begann, in Aachen als technischer Direktor zu Wohlstand kam und sich später ganz dem Sammeln und Erforschen rheinischen Steinzeugs widmete. In seinem Testament vermachte er seiner Heimatstadt Sammlung und Vermögen – unter der Bedingung, dass rasch ein Museum mit seinem Namen gebaut werde. Das Hetjens-Museum eröffnete 1909 in einem Anbau am Kunstpalast am Rhein.
Nach der Neuordnung der städtischen Sammlungen im Umfeld der GeSoLei 1926 wurde das Haus zum Spezialmuseum für Keramik: Es übernahm die keramischen Bestände des aufgelösten Kunstgewerbemuseums. Weil der Platz nicht mehr reichte, zog das Museum 1969 in das nach dem Krieg rekonstruierte barocke Palais Nesselrode an der Schulstraße. 1994 kam ein Erweiterungsbau hinzu, den es sich mit dem Filmmuseum teilt.
Heute zeigt das Hetjens in zwölf Abteilungen auf vier Etagen die Geschichte der Keramik von frühen Gefäßen über antike, präkolumbische und islamische Keramik, Fayence, Majolika und Porzellan bis zur Künstlerkeramik der Gegenwart. Zum Haus gehören eine Töpferwerkstatt, Restaurierung und die Betreuung der Sammlung Ernst Schneider im Schloss Jägerhof. Derzeit entsteht im Ostflügel des Palais ein Museumscafé.
Highlights
Keramik aus rund 8000 Jahren und allen Kontinenten
Rheinisches Steinzeug aus der Stiftersammlung Hetjens
Rekonstruierte islamische Keramikkuppel aus Pakistan
Porzellan, Fayence und Majolika sowie zeitgenössische Künstlerkeramik
Sitz im barocken Palais Nesselrode mit Innenhof
Dauerausstellungen
Keramik aus 8000 Jahren – Zwölf Abteilungen auf vier Etagen führen von frühen Gefäßen über Antike, Präkolumbien und islamische Keramik bis zu Porzellan und Künstlerkeramik der Gegenwart; einzelne Bereiche sind während des Umbaus geschlossen.
Gegründet
1909
Träger
Landeshauptstadt Düsseldorf
Leitung
Dr. Daniela Antonin
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
5 €
Ermäßigt
2,50 €Schüler*innen über 21 Jahre, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwillige, Inhaber*innen der Ehrenamtskarte, Gruppen ab 10 Personen
Kinder & Jugendliche
freibis 21 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre frei.
Menschen mit Behinderung
freiBegleitperson frei · Besucher*innen aus EU-Ländern ab 80 % Schwerbehinderung und die notwendige Begleitperson (Vermerk im Ausweis) frei.
Studierende & Azubis
2,50 €
Gruppen (ab 10 Pers.)
2,50 € p. P.
Freier Eintritt:Sonntags freier Eintritt.
Während der Bauphase (voraussichtlich bis Anfang 2027) gilt „Pay what you want“ statt des regulären Eintritts von 5 € (ermäßigt 2,50 €). Frei u. a. mit Düsselpass, Düsseldorf Welcome Card/Düsselcard und Art:card sowie für Mitglieder des Freundeskreises, von DMB und ICOM.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Das Haus gilt laut Museum als behindertengerecht (Details bei „Reisen für Alle“), während des Café-Umbaus ist die Barrierefreiheit aber nur eingeschränkt gewährleistet. Assistenzhunde erlaubt.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 21 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kindergeburtstage
Kombinierte Erlebnisführungen mit Werkstattteil für Kindergruppen und Kinderkurse in der Töpferwerkstatt. Kindergeburtstage (2 Std., max. 10 Kinder, je nach Programm für 5–7, 6–11 oder ab 11 Jahren) in der Töpferwerkstatt Citadellstraße 3. Freier Eintritt bis 21 Jahre.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Maxplatz · 1 Min. zu Fuß
U71, U72, U73, U83 bis Benrather Straße (ca. 5 Min. Fußweg); U70, U75–U79 bis Heinrich-Heine-Allee (ca. 6 Min.); Bus 726 bis Maxplatz (ca. 1 Min.).
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkhaus Altstadt (Zufahrt über Rheinufertunnel) und Parkhaus Carlsplatz (Zufahrt über Benrather Straße).
Ein Museumscafé im Ostflügel ist im Bau. Museumsshop im Eingangsbereich (Kataloge, Keramikliteratur). Schließfächer gegen 1- oder 2-€-Pfand. WLAN über den städtischen Hotspot.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Hochzeiten / Trauungen
Standesamtliche Trauungen in der Bel Etage (Paar plus höchstens 27 Gäste, freitagvormittags Januar bis November, Zusatzkosten ab 400 €), Sektempfang im Innenhof. Wegen des Café-Umbaus finden derzeit keine Veranstaltungen und Hochzeiten statt.
Fotografieren für private Zwecke erlaubt, außer bei zeitgenössischer Keramik und Jugendstilkeramik (vor Ort gekennzeichnet).
Hinweise
Private Führungen, auch für Schulklassen, ca. 1 Stunde für bis zu 17 Personen: 80 € zzgl. 2,50 € Eintritt pro Person; Fremdsprachen auf Anfrage. Buchung bei Ekaterina Bentz, +49 211 8994206.