3. Juli 2026 – 11. Oktober 2026
RADIKAL. REAL. Nouveau Réalisme und die Kunst der 1960er Jahre
Große Überblicksschau zum Nouveau Réalisme um Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Christo und seiner internationalen Ausstrahlung.

Bürgerliches Kunstmuseum der Moderne mit Jugendstilbau und Neubau von 2018; Schwerpunkte Skulptur, französische Moderne und Gegenwart.
3. Juli 2026 – 11. Oktober 2026
Große Überblicksschau zum Nouveau Réalisme um Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Christo und seiner internationalen Ausstrahlung.
24. Juli 2026 – 8. November 2026
Auftakt einer Reihe zu Druckgrafiken aus der Sammlung des Mannheimer Gelehrten Anton von Klein.
13. November 2026 – 7. März 2027
Das Wechselspiel von Tanz und bildender Kunst von Degas bis zur Gegenwart, mit Live-Performances.
27. November 2026 – 14. Februar 2027
Regionale Biennale mit zeitgenössischer Kunst aus der Rhein-Neckar-Region.
3. Dezember 2026 – 14. Februar 2027
Präsentation im STUDIO der Kunsthalle zum Rainer Wild-Preis für junge Kunst.
Die Kunsthalle entstand zum 300-jährigen Stadtjubiläum Mannheims: 1907 wurde der Jugendstilbau von Hermann Billing am Friedrichsplatz eröffnet, finanziert mit einer Stiftung des Ehepaars Julius und Henriette Aberle. Unter dem ersten Direktor Fritz Wichert baute das Haus ab 1909 eine Sammlung zeitgenössischer Kunst auf – als eines der ersten bürgerlichen Museen, das sich konsequent der Moderne widmete. Dazu gehörten früh Werke der französischen Malerei, darunter Manets „Erschießung Kaiser Maximilians“.
Sein Nachfolger Gustav Friedrich Hartlaub prägte 1925 mit einer Ausstellung den Begriff „Neue Sachlichkeit“. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten entlassen; 1937 beschlagnahmten sie im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ mehr als hundert Gemälde und Hunderte Grafiken. Nach dem Krieg bemühte sich das Museum, Verluste auszugleichen und die Sammlung fortzuführen.
1983 kam ein Erweiterungsbau hinzu, der später abgerissen wurde. An seiner Stelle entstand mit einer Spende des SAP-Mitgründers Hans-Werner Hector der Neubau von gmp Architekten, der 2018 eröffnete und durch offene „Kuben“ und Durchblicke in die Stadt geprägt ist. Der sanierte Billing-Bau ist mit dem Neubau verbunden.
Die Sammlung umfasst heute rund 2.300 Gemälde, über 800 Skulpturen und Installationen sowie etwa 34.000 grafische Blätter. Besonders bekannt ist die Skulpturensammlung von Rodin und Lehmbruck bis Giacometti und in die Gegenwart. Seit April 2026 leitet Luisa Heese das Haus kommissarisch.
| Erwachsene | 16 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 14 €Schüler von 18 bis 25 Jahren, Studierende, Auszubildende, FSJ-Leistende, Senioren ab 65 Jahren, Bezieher von Arbeitslosengeld II/Bürgergeld, Inhaber der artCard |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Unter 18 Jahren frei (mit Nachweis) |
| Seniorinnen & Senioren | 14 €Ab 65 Jahren |
| Menschen mit Behinderung | freiFrei ab GdB 50 |
| Studierende & Azubis | 14 € |
| Familien | 28 €Zwei Erwachsene mit Kindern unter 18 Jahren |
| Abendticket (ab 1,5 Std. vor Schließung) | 12 € |
| Jahreskarte | 45 €Ab 18 Jahren, ein Jahr ab Kauf gültig |
Freier Eintritt: Jeden ersten Mittwoch im Monat 18–22 Uhr (MVV-Kunstabend)
Frei u. a. für Mitglieder des Freundeskreises und von ICOM sowie Schulklassen mit Lehrkräften.
Nahezu barrierefrei; nur ein kleiner Teil des Jugendstilbaus ist für Rollstuhlfahrende nicht zugänglich. Eigene Rollstühle sind willkommen, einige manuelle Leihrollstühle gibt es kostenlos nach vorheriger Reservierung. Kinderwagen dürfen mit in die Ausstellungen; bei großem Andrang kann der Zugang aus Sicherheitsgründen begrenzt werden. Ausgebildete und zertifizierte Assistenzhunde sind erlaubt. Zwei Behindertenparkplätze liegen direkt an der Kunsthalle (Tattersallstraße), die Straßenbahnhaltestelle „Kunsthalle“ ist barrierefrei. Barrierefreie Führungen und Workshops – etwa für Menschen mit Demenz oder Hörbehinderung – nach Anmeldung mit 14 Tagen Vorlauf. Informationen in Leichter Sprache.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 28 € · Zwei Erwachsene mit Kindern unter 18 Jahren |
Mehrteilige Kreativkurse für Kinder (5–7 und 8–11 Jahre), Familienführungen, Workshops und Ferienangebote; Kindergeburtstage für bis zu 12 Kinder nach Anmeldung. Eigene Audiotour für Kinder in der KuMa-App. Kinderwagen sind in den Ausstellungen erlaubt, bei großem Andrang kann der Zugang begrenzt werden.
Kunsthalle · 2 Min. zu Fuß
Straßenbahnlinien 3, 4, 5 und 6 sowie Buslinien 60 und 63 bis Haltestelle „Kunsthalle“ (barrierefrei); vom Hauptbahnhof ca. 10 Minuten zu Fuß.
Parkplatz vorhanden
Tiefgarage „Kunsthalle“ unter dem Friedrichsplatz; zwei Behindertenparkplätze direkt an der Kunsthalle (Tattersallstraße). Reisebusse: Ausstieg in der Roonstraße, Busparkplatz „Friedensplatz 1“ in der Theodor-Heuss-Anlage.
Mit dem Auto von der Autobahn oder der Kurt-Schumacher-Brücke der Beschilderung „Kunsthalle Mannheim“ folgen.
Route planenRestaurant „Luxx“ im Hector-Bau am Friedrichsplatz; Museumsshop.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Aufnahmen ohne Blitz, Zusatzlicht und Stativ; kommerzielle Nutzung nur mit Genehmigung. |
| Hinweise | Besucherservice: besucherservice@kuma.art, Tel. 0621 293-6423 (Mo–Fr 9–12 Uhr). Kunstvermittlung für Erwachsene, Kinder, Familien und Schulen. |
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