24. Oktober 2026 – 24. Januar 2027
André Wischnewski
Installation aus Papierarbeiten und skulpturalen Raumzeichnungen in der Rudolf-Scharpf-Galerie, die erste institutionelle Einzelschau des Künstlers in der Region.

Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Ludwigshafen mit Miró-Keramikfassade und Schwerpunkt auf geometrischer Abstraktion.
24. Oktober 2026 – 24. Januar 2027
Installation aus Papierarbeiten und skulpturalen Raumzeichnungen in der Rudolf-Scharpf-Galerie, die erste institutionelle Einzelschau des Künstlers in der Region.
31. Oktober 2026 – 12. September 2027
Ausstellung zum Wandel des Bildraums vom Expressionismus über den Konstruktivismus bis in die Gegenwart.
31. Oktober 2026 – 29. März 2027
Kabinettausstellung über Raster und Ordnungssysteme in der geometrischen Abstraktion, u. a. mit Grafikmappen von Max Bill.
21. November 2026 – 4. April 2027
Werkschau mit über sechzig Gemälden des Schweizer Pioniers der systematisch-konstruktiven Kunst, in Kooperation mit Häusern in Lugano, Zürich und Bottrop.
Sonderausstellung
Angekündigte Präsentation zu Rudolf Jahns, laut Museum auf Oktober 2027 verschoben.
Der Kölner Kaufmann und Sammler Wilhelm Hack (1899–1985) zeigte seine Kunstsammlung 1969 erstmals öffentlich in Düsseldorf und kündigte an, sie als Grundstock eines Museums stiften zu wollen. Die Stadt Ludwigshafen bemühte sich erfolgreich um die Schenkung: 1971 nahm der Stadtrat die Stiftung an, 1973 ging die Sammlung in städtisches Eigentum über. Hack verband damit den Wunsch, gerade in einer Industriestadt breiten Bevölkerungsschichten Zugang zur Kunst zu verschaffen.
Nach einem Architektenwettbewerb, den die Stuttgarter Architekten Hagstotz und Kraft gewannen, begann 1975 mit Unterstützung des Landes der Bau. Am 28. April 1979 eröffnete das Haus mit seiner offenen, verglasten Architektur. Die geschlossene Südostwand gestaltete Joan Miró mit einer farbigen Keramikfassade, die zum Wahrzeichen des Museums wurde. 2008/09 wurde das Gebäude energetisch saniert.
Die Sammlung umfasst rund 10.000 Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hacks Stiftung brachte frühmittelalterliche Funde und herausragende Werke der Klassischen Moderne, etwa von Malewitsch, Delaunay, Macke und Mondrian. Die städtische Sammlung ergänzt pfälzische Kunst und Expressionismus; nach 1979 kamen Konkrete Kunst und 1989 mit der Schenkung Heinz Beck Pop Art und Fluxus hinzu.
Neben wechselnden Sonder- und jährlich neu eingerichteten Sammlungspräsentationen betreibt das Museum die Rudolf-Scharpf-Galerie im Hemshof, den Gemeinschaftsgarten hack-museumsgARTen und das Street-Art-Projekt MURALU im Stadtraum.
| Erwachsene | 10 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 7 €Kinder ab 10 Jahren, Schwerbehinderte, Schüler*innen, Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 7 €bis 9 Jahre frei · Kinder unter 10 Jahren frei, ab 10 Jahren ermäßigt |
| Seniorinnen & Senioren | –keine Seniorenermäßigung ausgewiesen |
| Menschen mit Behinderung | 7 €Schwerbehinderte |
| Studierende & Azubis | 7 €Schüler*innen und Studierende |
| Familien | 22 € |
| Öffentliche Führung / Kurator*innenführung | 5 €zzgl. Eintritt |
Freier Eintritt: samstags freier Eintritt
Freier Eintritt außerdem für Kindergärten, Schulklassen und Förderkreismitglieder sowie während Umbauphasen; Rudolf-Scharpf-Galerie immer frei. Ermäßigung mit Rheinpfalz-Card und art-Card. Private Führungen 85 € (60 Min.) bzw. 120 € (90 Min.), fremdsprachig 100 €/150 €, jeweils zzgl. ermäßigtem Eintritt p. P. Bar- oder EC-Kartenzahlung, keine Kreditkarten.
Haupteingang und Kasse stufenlos (Türen ohne Automatik, Personal hilft); zwei Aufzüge; Leihrollstuhl, Klappstühle und Kinderbuggy an der Kasse; barrierefreies WC im Untergeschoss; Museumslounge nur über sechs Stufen; Behindertenparkplätze gegenüber dem Eingang. Inklusive Führungen in Leichter Sprache, Gebärdensprache und für Menschen mit Sehbeeinträchtigung regelmäßig bzw. auf Anfrage. Die Rudolf-Scharpf-Galerie ist nicht barrierefrei.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 9 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 22 € |
Regelmäßige Familientage mit Mitmachführungen und Workshops; „Klecksstrolche“ für 4- bis 6-Jährige und offenes Atelier samstags um 14 Uhr für 6- bis 12-Jährige. Kindergeburtstage ab 5 Jahren (120 oder 180 Minuten, Anmeldung zwei Wochen vorher). Kinderbuggy an der Kasse ausleihbar; zwei Aufzüge.
Pfalzbau/Wilhelm-Hack-Museum
Ab Ludwigshafen Hbf Straßenbahn 4/4A Richtung Mannheim; ab Mannheim Hbf Straßenbahn 1 oder 6 bis „Universität“, dort Umstieg in Linie 4/4A oder 7 – jeweils bis „Pfalzbau/Wilhelm-Hack-Museum“.
Parkplatz vorhanden · 140 m zum Eingang
Kein eigener Parkplatz. Tiefgarage bzw. Parkplatz des Pfalzbaus (Zufahrt Wredestraße 26); weiteres Parkhaus Dammstraße, ca. 7 Minuten zu Fuß. Behindertenparkplätze gegenüber dem Haupteingang.
Von Mannheim über die Konrad-Adenauer-Brücke (B 37), direkt hinter dem Rhein Ausfahrt „Wilhelm-Hack-Museum“ nehmen und der Beschilderung folgen.
Route planenMuseumsshop des Förderkreises; Taschen müssen ins Schließfach.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen Sa, So und feiertags um 15 Uhr; private Führungen Di–So nach Buchung (60 oder 90 Minuten). Kostenlose Audioguide-App für Ausstellungen und Außenkunst. Hunde außer Begleithunden nicht erlaubt; Taschen nur im Schließfach. |
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