
Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel
Gedenkstätte im letzten erhaltenen Plattenhaus der Siedlung Poppenbüttel zu den Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme, Eintritt frei.
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Über das Museum
In der zweiten Kriegshälfte entstand nahe dem Bahnhof Poppenbüttel eine Siedlung aus Plattenhäusern als Behelfsheime für ausgebombte Hamburger Familien. Gebaut wurde sie von Zwangsarbeitern, darunter italienische Militärinternierte und die Frauen des Hamburger KZ-Außenlagers Sasel, das von September 1944 bis Frühjahr 1945 bestand. Die Betonteile stammten meist aus dem Klinkerwerk des KZ Neuengamme.
Von der Siedlung blieb ein einziges Haus erhalten. Es dient seit 1985 als Museum und Gedenkstätte. In einem Teil ist eine Behelfsheimwohnung von 1944 mit Originalmobiliar eingerichtet, die die beengte Wohnsituation zeigt. Im anderen Teil zeigt die 2008 eröffnete Dauerausstellung die Geschichte der acht Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel, in denen über 2.800 Frauen inhaftiert waren. Im Mittelpunkt stehen Haft- und Arbeitsbedingungen, zwölf Biografien, die Strafverfolgung der Täter und der Umgang mit den Orten nach 1945. Ein weiteres Thema ist die Zerstörung jüdischen Lebens in Hamburg.
Auf dem Vorplatz erinnert seit 1989 eine Holzskulptur als „Friedensbaum“ an die Häftlinge. Die Gedenkstätte gehört zur Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und wird zudem ehrenamtlich von einer Arbeitsgemeinschaft betreut.
Schwerpunkte
- Letztes erhaltenes Plattenhaus der Behelfsheimsiedlung Poppenbüttel
- Dauerausstellung zu den Frauenaußenlagern des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel
- Original eingerichtete Behelfsheimwohnung von 1944
- Zwölf Biografien von inhaftierten Frauen
- Eintritt frei
Dauerausstellungen
- Die Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Hamburg – Die Dauerausstellung von 2008 dokumentiert die Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Hamburg und Wedel anhand von Biografien, Haftbedingungen und der Strafverfolgung nach 1945.
- Behelfsheimwohnung von 1944 – Eine mit Originalmobiliar eingerichtete Wohnung im Plattenhaus zeigt die beengten Wohnverhältnisse ausgebombter Familien.
- Gegründet
- 1985
- Träger
- Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Erdgeschoss ist laut Museumsdienst Hamburg barrierefrei. Die Website ist auch in Deutscher Gebärdensprache verfügbar.
Kinder & Familie
Nur bedingt für Kinder geeignet
Die Gedenkstätte behandelt Verfolgung und Zwangsarbeit; das Vermittlungsangebot richtet sich vor allem an Schulklassen und Jugendgruppen. Eigene Familienangebote sind nicht genannt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Poppenbüttel (S1)
S-Bahn S1 bis S-Bahnhof Poppenbüttel; die Gedenkstätte liegt in der Nähe des Bahnhofs.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppenführungen sind telefonisch (040 428131-0) oder online beim Museumsdienst Hamburg buchbar, auch als selbst geführter Besuch ohne Guide; Führungen mit Guide mindestens 10 Tage im Voraus. Gelegentlich gibt es öffentliche Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der Gedenkstätte. |





