Mineralogisch-petrographische Sammlung der Universität Leipzig
Universitätssammlung mit über 12.000 Mineralstufen, Gesteinen und technisch-mineralogischen Objekten, nach Vereinbarung besichtigbar.
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Über das Museum
Die Mineralogisch-petrographische Sammlung entstand 1809 durch umfangreiche Stiftungen zum 400-jährigen Universitätsjubiläum und gehört zu den ältesten Mineraliensammlungen an deutschen Universitäten. 1815 war sie Teil eines Naturalienkabinetts, das erst 1837 in den Räumen des Paulinums öffentlich zugänglich wurde. Mit dem Lehrstuhl für Mineralogie und Geognosie von 1842 unter Carl Friedrich Naumann entwickelten sich die Bestände weiter und hießen ab 1851 „Mineralogisches Museum“. Wegen ständiger Raumnot zog die Sammlung mehrfach um.
Beim Bombenangriff am 4. Dezember 1943 wurden Institut und fast alle Bestände vernichtet. Nach 1945 gelang durch Ankäufe, Schenkungen und größere Privatsammlungen ein Neuaufbau, zunächst aber ohne festen Sammlungsraum. 1963 bezog das Institut das Haus in der Scharnhorststraße 20, das seit 1961 der Universität gehörte.
Nach umfassender Sanierung wurde dort Mitte 2011 im ersten Obergeschoss eine moderne Sammlung eröffnet, die sich an Rohstoffen, Biomineralen und technischer Mineralogie orientiert. Vitrinen in Treppenhäusern und Fluren sowie im neuen Hörsaal ergänzen den Raum. Der Bestand umfasst über 12.000 Mineralstufen, 3.500 Gesteinshandstücke, 1.000 lagerstättenkundliche Belege und mehr als 200 Stücke zur technischen Mineralogie sowie historische wissenschaftliche Geräte und Kristallmodelle.
Highlights
- Über 12.000 Mineralstufen aus aller Welt
- 3.500 Gesteinshandstücke und 1.000 lagerstättenkundliche Belege
- Technische Mineralogie, etwa Schlacken und synthetische Kristalle
- Historische wissenschaftliche Geräte und Kristallmodelle
Dauerausstellung
- Mineralogisch-petrographische Sammlung im ersten Obergeschoss – Moderne Präsentation zu Rohstoffen, Biomineralen und technischer Mineralogie, ergänzt durch Vitrinen mit systematischer Mineralogie in Aufgängen und Fluren.
- Gegründet
- 1809
- Träger
- Universität Leipzig – Fakultät für Chemie
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Karl-Liebknecht-/Kurt-Eisner-Straße
Straßenbahnen 10 und 11 (Karl-Liebknecht-/Kurt-Eisner-Straße); Straßenbahn 9 sowie Busse 60 und 74 (Kurt-Eisner-/Arthur-Hoffmann-Straße); S-Bahn S1 bis S5 (MDR).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für Schulklassen und Vereine werden Führungen auf Anfrage angeboten. Die Sammlung befindet sich im ersten Obergeschoss des Institutsgebäudes. Online gibt es einen virtuellen Rundgang mit ausgewählten Stücken und den digitalen Sammlungskatalog der Universität. |




