Sonderausstellung 2026/27 mit Werken Paula Modersohn-Beckers aus dem Museumsbestand, ergänzt durch Fotografien sowie Briefe und Tagebücher; Schwerpunkt ist ihr Ringen um Farbe. Laufzeit laut Eröffnung etwa zwei Jahre.
Über das Museum
Otto Modersohn erwarb das kleine Wohnhaus in Worpswede 1897 und bezog es zunächst mit seiner ersten Frau Helene, die 1900 starb. Ein Jahr später zog Paula Modersohn-Becker ein, die hier trotz vier Parisreisen weiter malte und 1907 kurz nach der Geburt ihrer Tochter im Alter von 31 Jahren starb. Das Haus wurde zum Museum, das am 15. Oktober 1997 eröffnet wurde.
Den Grundstock der Sammlung legte Bernhard Kaufmann ab den frühen 1950er-Jahren mit Ankäufen von Werken der Gründer der Künstlerkolonie; die Familie Kaufmann erweitert sie bis heute. Ein moderner Anbau zeigt Gemälde von Fritz Mackensen, Hans am Ende und Fritz Overbeck um 1900 sowie einen Raum mit Früh- und Spätwerken Otto Modersohns.
Im Untergeschoss liegt das neu gestaltete Vogeler-Kabinett mit 19 Ölgemälden Heinrich Vogelers und 35 gerahmten Blättern aus seinem Reisetagebuch aus der Sowjetunion. Im alten Wohnhaus selbst sind Werke Paula Modersohn-Beckers aus ihrer frühen Worpsweder Zeit und aus der Zeit nach den Pariser Reisen zu sehen; ein Fotodokumentationsraum und ein teilweise rekonstruiertes Wohnzimmer erinnern an das Künstlerpaar.
Highlights
Früheres Wohnhaus von Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker
Werke von Mackensen, am Ende, Overbeck und Modersohn
Vogeler-Kabinett mit 19 Gemälden und Reisetagebuch-Blättern
Teilweise rekonstruiertes Wohnzimmer um 1900
Audioguide mit Braille-Tastatur und Hörgeräteunterstützung
Dauerausstellungen
Paula Modersohn-Becker im ehemaligen Wohnhaus – Im früheren Wohnhaus des Künstlerpaares hängen Gemälde aus Paula Modersohn-Beckers früher Worpsweder Zeit und aus der Zeit nach ihren Pariser Reisen.
Die Gründer der Künstlerkolonie – Sammlung Bernhard Kaufmann – Im Anbau zeigen Werke von Mackensen, am Ende, Overbeck und Otto Modersohn die Anfänge der Worpsweder Malerei um 1900.
Vogeler-Kabinett – Neu gestalteter Raum mit 19 Ölgemälden Heinrich Vogelers und Blättern aus seinem Reisetagebuch aus der Sowjetunion.
Gegründet
1997
Träger
Familie Kaufmann
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
6 €
Studierende & Azubis
5 €
Gruppen (ab 10 Pers.)
5 € p. P.Gruppenermäßigung ab 10 Personen
Familien
11 €Eltern und Kinder bis 14 Jahre
Audioguide (zzgl. Eintritt)
5 €
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: keine Angabe
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Der Audioguide hat eine Tastatur mit fühlbaren Braille-Zeichen und ist für Hörgeräteträger über einen HAC-Lautsprecher nutzbar.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Zentraler Parkplatz an der Bergstraße sowie Parkplätze gegenüber dem Museum neben der Galerie Altes Rathaus.
Audioguide mit 20 Stationen zur Dauerausstellung. Individuelle Führungen auf Anfrage, auch auf Schwedisch; Reservierung unter Tel. 04792 4777 oder 0173 3950282; Preis auf Anfrage.