Fotografisches Langzeitprojekt des Künstlerduos Christine Steyer und Jürgen Strasser: malerisch-abstrakte Naturbilder, in denen sich Gesichter, Figuren, Landschaften und ferne Galaxien erahnen lassen.
Erste Einzelausstellung der Pariser Malerin Inès Longevial in Deutschland, im Rahmen von „Impuls Paula“ zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker. Im Zentrum stehen Porträts und die Haut als Fläche für Geschichten.
Über das Museum
Die Wurzeln der Worpsweder Kunsthalle liegen im Ladengeschäft des Buchbindermeisters Friedrich Netzel, der den ersten Worpsweder Künstlern Räume zum Ausstellen und Verkaufen überließ. Sein Sohn Friedrich Netzel richtete 1919 in der Bergstraße ein eigenes Haus als Galerie für zeitgenössische Kunst ein. Neben dem Kunsthandel entstand dort nach und nach eine eigene Kunstsammlung.
Nach dem Tod des Galeristen 1945 führte seine Frau den Betrieb weiter und übergab ihn später an den Sohn Friedrich Netzel. Dieser zeigte die Familiensammlung aus drei Generationen und organisierte Sonderausstellungen mit überregionaler Ausstrahlung, darunter 1972, 1973 und 1989 große Ausstellungen zum Werk Heinrich Vogelers, bei denen erstmals auch Arbeiten aus dessen sowjetischer Zeit zu sehen waren.
Auf Wunsch des letzten Galeristen wurde eine Stiftung gegründet, um die Sammlung zu erhalten. Seit 1999 führt die Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel das Haus mit einem Team aus Mitarbeitern und Freiwilligen auf privater Basis weiter; heute gehört die Kunsthalle zum Worpsweder Museumsverbund. Die Sammlung umfasst Werke von Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler, eine umfangreiche Dauerleihgabe von Ottilie Reylaender, Arbeiten der zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler.
Highlights
Werke der ersten Worpsweder Künstlergeneration wie Modersohn, Mackensen und Overbeck
Dauerleihgabe von Ottilie Reylaender
Zweite Künstlergeneration und zeitgenössische Worpsweder Kunst
Haus der früheren Netzel-Galerie von 1919
Museumsshop mit Worpsweder Keramik und Kunstliteratur
Dauerausstellung
Sammlungspräsentation „Tradition trifft Moderne“ – Dauerhafte Präsentation von Werken der ersten Worpsweder Malergenerationen und ihrer Nachfolge, etwa von Otto Modersohn, Fritz Mackensen und Fritz Overbeck.
Gegründet
1919
Träger
Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel (Teil des Worpsweder Museumsverbunds)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
7 €
Ermäßigt
5 €Menschen mit Schwerbehindertenausweis (ab 50 % Schwerbehinderung), Mitglieder im Verband Deutscher Kunsthistoriker
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt.
Menschen mit Behinderung
5 €Ermäßigung ab 50 % Schwerbehinderung
Studierende & Azubis
freiSchüler, Studierende und Auszubildende haben freien Eintritt.
Gruppen (ab 10 Pers.)
5 € p. P.Pro Person und Museum; Gruppen bitte vorher anmelden.
Museum hoch 4 (alle vier Worpsweder Museen, 1 Jahr gültig)
25 €Ermäßigt 15 €; übertragbar, jedes Museum einmal besuchbar.
Jahresticket alle 4 Museen
49 €Ermäßigt 29 €, auch zum ermäßigten Preis für Einwohner des Landkreises Osterholz.
Worpsweder Bürgerinnen und Bürger, die mindestens einen zahlenden Gast mitbringen, haben freien Eintritt. Für eine selbst mitgebrachte Führung im Museum wird eine Gebühr von 20 € erhoben.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellungsfläche ist über einen Nebeneingang barrierefrei erreichbar. Fragen zur Planung beantwortet das Museum telefonisch oder per E-Mail.
Kinder & Familie
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Worpswede Hemberg
VBN-Buslinie 670 ab Bremen Hauptbahnhof bis Haltestelle Worpswede Hemberg. Im Sommer fährt zudem der Moorexpress (Bremen–Stade) samstags, am ersten Sonntag im Monat und an Feiertagen; vom Bahnhof Worpswede sind die Museen etwa 20 Minuten zu Fuß entfernt.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Empfohlen wird der große zentrale Parkplatz in der Ortsmitte (Navi: Bergstraße 13), von dem aus die Kunsthalle gut zu Fuß erreichbar ist.
Mit dem Fahrrad: Kunst-Radroute „Moor, Magie und große Kunst“ zwischen Bremen, Worpswede, Vegesack und Fischerhude.
Museumsshop mit Literatur, Grafiken und Originalwerken Worpsweder Künstler sowie Keramik aus der Region (gleiche Öffnungszeiten wie das Museum). Ein Museumscafé gibt es im Barkenhoff.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
„Kunststunde“: jeden Donnerstag um 16 Uhr führt das kuratorische Team abwechselnd durch eines der vier Worpsweder Museen (3 € zusätzlich zum Eintritt). Gruppenführungen über die Gästeführer Worpswede, auch auf Englisch, Französisch, Italienisch, Ukrainisch und Russisch. Für Schulklassen aus dem Landkreis Osterholz gibt es das kostenfreie Programm „JiM – Jung im Museum“.