
Über das Museum
Das Wasserwerk Friedrichshagen entstand zwischen 1889 und 1899 nach Plänen von Henry Gill und ging 1893 als Wasserwerk Müggelsee in Betrieb. Die Hochbauten im Stil des märkischen Backsteinbaus plante Richard Schultze. Damals galt die Anlage als größtes und modernstes Wasserwerk Europas; das denkmalgeschützte Areal umfasst rund 55 Hektar.
In einem stillgelegten Teil des Werks wurde 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins das Museum eingerichtet. Es sammelt und zeigt historische Zeugnisse zur Wasserversorgung und Stadtentwässerung Berlins. Zu den Ausstellungsräumen gehören das alte Kesselhaus und die Maschinenhalle B, deren Dampfmaschinen aus dem späten 19. Jahrhundert besonders sehenswert sind. Die ständige Ausstellung „Wasser für Berlin“ wird von einem Außengelände mit Exponaten ergänzt.
Zwischen 2014 und 2018 betrieb der Verein Berliner Unterwelten das Museum; seit 2019 liegt es wieder bei den Berliner Wasserbetrieben. Besichtigungen sind heute nur mit vereinbartem Termin über deren Werksführungen möglich. Die Maschinenhalle gilt wegen ihrer Akustik zudem als beliebter Veranstaltungsort.
Highlights
- Dampfmaschinen aus dem späten 19. Jahrhundert in Maschinenhalle B
- Ständige Ausstellung „Wasser für Berlin“
- Altes Kesselhaus und Außengelände mit Exponaten
- Denkmalgeschütztes Wasserwerk von 1893 am Müggelsee
Dauerausstellung
- Wasser für Berlin – Die ständige Ausstellung zeigt die Geschichte der Wasserversorgung und Stadtentwässerung Berlins in Kesselhaus und Maschinenhalle B.
- Gegründet
- 1987
- Träger
- Berliner Wasserbetriebe
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Im Wasserwerk ist es ganzjährig um die 10 Grad kühl; warme Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Sicherheitshinweise erhalten Besucher mit der Terminbestätigung und bringen sie unterschrieben mit. |



