Bezirksmuseum im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner in Prenzlauer Berg mit Ausstellungen zur Geschichte von Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee.
Der Fotograf Michael Wesely zeigt in Kooperation mit dem Museum Pankow eine neue Werkschau seiner Serie „Doubleday“ zu Geschichte und Gegenwart von Prenzlauer Berg.
Jubiläumsausstellung zum 25-jährigen Bestehen des Museums, die Projekte, Erinnerungen und Kooperationen der regionalen Geschichtsarbeit vorstellt.
Über das Museum
Das Museum Pankow vereint die Geschichtsarbeit dreier früherer Bezirke. In Prenzlauer Berg entstand 1986 ein Heimatgeschichtliches Kabinett im Ernst-Thälmann-Park, das 1990 zum Heimatmuseum wurde und sich 1992 mit dem Traditionskabinett zum „Prenzlauer Berg Museum für Heimatgeschichte und Stadtkultur“ zusammenschloss. Ende 1999 zog es in einen Teil der ehemaligen 10. Grundschule an der Prenzlauer Allee 227/228. In Pankow wurden die Räume in der Heynstraße 8 ab 1974 museal genutzt, in Weißensee gab es ein stadtgeschichtliches Museum, das 2004 schloss.
Nach der Bildung des Bezirks Pankow 2001 blieben die Standorte zunächst als „Museumsverbund“ unter einem Dach. 2003 wurden die mit EU-Mitteln sanierte Veranstaltungs- und Ausstellungshalle und der neu gestaltete Innenhof eröffnet. Seit 2011 heißt das Haus „Museum Pankow. Regionalgeschichtliches Museum für Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee“; es ist eine Einrichtung des Bezirksamts.
Hauptstandort ist das 1886 fertiggestellte frühere Schulgebäude, in dem heute auch Stadtbibliothek und Volkshochschule sitzen. Im ersten Stock zeigen Dauerausstellungen die Geschichte des Bezirks, darüber liegen Archiv, Depots und Lesesaal. Weitere Ausstellungsorte sind die bürgerliche Beletage in der Heynstraße 8, eine Mietshaus-Ausstellung in der Dunckerstraße 77 und die Schau zum Stadtgut Blankenfelde.
Highlights
Dauerausstellung „Gegenentwürfe“ zu Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall
Ausstellung „Zeitbilder“ mit Fotografien aus dem Bezirk von 1949 bis 1990
Familiengeschichte der Familie Prager zwischen Prenzlauer Berg und Shanghai
Bürgerliche Beletage in der Heynstraße 8 (derzeit wegen Renovierung geschlossen)
Archiv mit Lesesaal und Bibliothek zur Bezirksgeschichte
Dauerausstellungen
Gegenentwürfe. Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall – Die Ausstellung zeigt, wie sich in Prenzlauer Berg seit den 1970er-Jahren eine Gegenkultur und Opposition entwickelte und wie der Stadtteil die Friedliche Revolution und die Zeit danach erlebte.
Zeitbilder. Leben in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee 1949 bis 1990 – Eine Auswahl von Fotografien aus dem Museumsarchiv und von Amateur- wie Pressefotografen veranschaulicht den Alltag im Bezirk; die Tafeln hängen im Treppenhaus.
Ein Ruf aus der Ferne – Die Familie Prager aus Berlin-Prenzlauer Berg – Die Ausstellung erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, die 1939 nach Shanghai floh, und steht damit für viele vertriebene Berliner.
Träger
Bezirksamt Pankow von Berlin – Amt für Weiterbildung und Kultur
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt am Hauptstandort frei. Am Standort Dunckerstraße 77 kostet der Eintritt 3 €, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 1,50 €.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen & Workshops
Wochenendangebote speziell für Familien sowie Angebote für Schulklassen; Auswahl auf der Website unter „Angebote für Familien“.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Knaackstraße
Tram M2 bis Knaackstraße (direkt am Haus), außerdem Haltestellen Marienburger Straße und Prenzlauer Allee/Metzer Straße; U2 und Nachtbus N2 ab U Senefelderplatz (rund 0,5 km).
Das Museum liegt im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, wenige hundert Meter vom Kollwitzplatz.