Museum im Geburtshaus der Theaterreformerin Friederike Caroline Neuber mit Theatergeschichte, Stadtgeschichte und Kunstsammlung des nördlichen Vogtlands.
Die Ausstellung beleuchtet Leben und Wirken von Jacob und Wilhelm Grimm, die nicht nur Märchen sammelten, sondern auch die Germanistik begründeten und politisch aktiv waren. Mitmachstationen für alle Altersgruppen.
Über das Museum
Das Museum geht auf den 1859 gegründeten Vogtländischen Verein für allgemeine und spezielle Naturkunde zurück, der 1874 im Haus Johannisplatz 3 die erste öffentliche Präsentation eröffnete. Das Gebäude ist der älteste Profanbau Reichenbachs, das ehemalige Gerichtshaus der Stadt und zugleich Geburtshaus der Schauspielerin und Theaterreformerin Friederike Caroline Neuber, genannt die Neuberin (1697–1760). Mit Unterbrechung von 1905 bis 1920 wird es bis heute als Museum genutzt.
Die Neuberin leitete von 1727 bis 1756 eine eigene Theatertruppe, verbannte 1737 den Harlekin von der Bühne und führte ein bürgerliches deutsches Theater ein. Ihr ist die Dauerausstellung des Hauses gewidmet, die nach Angaben des Museums bundesweit einzigartig ist: Bild- und Schriftdokumente, Bühnentechnik und Theatermodelle zeigen die Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts, zum Ausprobieren gibt es Theatertechnik wie Donner und Sturm.
Daneben zeigt das Museum die Stadt- und Industriegeschichte Reichenbachs (Textil-, Bahn-, Druck- und Verlagsgeschichte, Stadtmodell „Reichenbach anno 1740“) und pflegt seit 1939 eine Kunstsammlung mit über 4.500 Werken vor allem von Künstlern des nördlichen Vogtlands. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 14.000 Gegenstände, dazu eine Fachbibliothek mit etwa 9.000 Bänden. Das Haus beherbergt außerdem den Trausaal der Stadt, einen Museumsshop und das Restaurant „Museumskeller“.
Highlights
Dauerausstellung zu Leben und Werk der Theaterreformerin Neuberin
Theatertechnik des 18. Jahrhunderts zum Ausprobieren
Stadtmodell „Reichenbach anno 1740“
Kunstsammlung des nördlichen Vogtlands mit über 4.500 Werken
Ältester Profanbau der Stadt und Geburtshaus der Neuberin
Restaurant „Museumskeller“ und Trausaal im Haus
Dauerausstellungen
Leben und Werk der Neuberin / Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts – Bild- und Schriftdokumente, Theatermodelle und Bühnentechnik zeigen das Wirken der Theaterreformerin und das Theater ihrer Zeit.
Stadtgeschichte Reichenbach – Besiedlung, Gerichtsbarkeit, Standesherrschaft, Handwerk, Innungen und Industriegeschichte, mit dem Stadtmodell „Reichenbach anno 1740“.
Gegründet
1874
Träger
Stadt Reichenbach im Vogtland (Förderverein: Neuberin-Gesellschaft e. V.)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
3 €
Ermäßigt
2 €Kinder und Ermäßigte
Kinder & Jugendliche
2 €
Führung durch das externe Schaudepot (Reichenbacher Industriegeschichte)
3 €Nach Absprache, Erwachsene.
Schulklassen zahlen für Führungen je nach Aufwand ab 0,50 € pro Kind.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Mitmach- & Anfassstationen
In der Dauerausstellung lässt sich Theatertechnik des 18. Jahrhunderts selbst ausprobieren; für Schulklassen gibt es museumspädagogische Angebote.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Am Graben · 3 Min. zu Fuß
Mit der Bahn bis zum oberen Bahnhof Reichenbach, von dort mit dem Bus (Haltesteig E), Taxi oder zu Fuß (ca. 30 Minuten). Mit dem Bus bis Haltestelle „Am Graben“ (Linien 10, 80, 81, 89), von dort etwa 3 Minuten zu Fuß.
Mit dem Auto über die A72 bis Anschlussstelle Reichenbach, auf der B94 nach Reichenbach, an der Peter-Paul-Kirche rechts in die Straße „Am Graben“, dann links in die Lange Gasse, links in die Museumsstraße und links auf den Johannisplatz.
Speiserestaurant „Museumskeller“ und Museumsshop im Haus.
Veranstaltungen & Vermietung
Hochzeiten / Trauungen
Im Haus befindet sich der Trausaal der Stadt Reichenbach.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Führungen werden nach den Interessen der Gruppe gestaltet und sind nach Absprache möglich; für Schulklassen Übersichts- und Themenführungen sowie Projektunterricht.