
Ort der Information am Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Unterirdische Ausstellung unter dem Stelenfeld des Holocaust-Denkmals in Berlin-Mitte zu Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, Eintritt frei.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas wurde am 10. Mai 2005 eröffnet und ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands. Es besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld mit 2.710 Betonstelen auf rund 19.000 Quadratmetern und dem unterirdischen Ort der Information. Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas trägt beide Teile; den Ort der Information gestaltete Dagmar von Wilcken.
Die rund 800 Quadratmeter große Ausstellung folgt dem Stelenfeld in den Untergrund und erzählt mit Bildern, Texten, Dokumenten und persönlichen Zeugnissen von den Opfern des Holocaust. Zum Rundgang gehören Familienschicksale; Videos geben Informationen auch in Gebärdensprache. Für einen Besuch plant man etwa eine Stunde ein, mit Hörführung eineinhalb.
Das Stelenfeld ist jederzeit frei begehbar. Für den Ort der Information gilt eine Sicherheitskontrolle, es gibt eine kostenfreie Garderobe, und angemeldete Gruppen erhalten bevorzugten Einlass. Die Stiftung bietet Führungen in mehreren Sprachen, Workshops für Schulen und Angebote in Leichter Sprache an.
Schwerpunkte
- Unterirdische Ausstellung zu Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden
- Stelenfeld mit 2.710 Betonstelen (Peter Eisenman)
- Biografien und Familienschicksale
- Angebote in Leichter Sprache, Gebärdensprache und als taktiler Plan
- Eintritt frei
Dauerausstellung
- Ausstellung im Ort der Information – Die unterirdische Ausstellung dokumentiert Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden anhand von Bild- und Texttafeln und persönlichen Schicksalen.
- Gegründet
- 2005
- Träger
- Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei, Spenden willkommen (Spendenbox am Ausgang).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache
- Audiodeskription: keine Angabe
Zertifiziert nach „Reisen für Alle“. Das Stelenfeld ist stufenlos zugänglich (Mindestbreite zwischen den Stelen 93 cm, einzelne Steigungen). Der Ort der Information ist über Treppen (37 Stufen) oder einen Aufzug erreichbar, der nur mit Personalbegleitung nutzbar ist. Rollstuhl, Rollator und Gehhilfen werden verliehen, Halsringschleifen für Hörgeräte an der Rezeption. Videos in Deutscher Gebärdensprache und International Sign, Audioguides und taktiler Gebäudeplan, Hörführung und Faltblatt in Leichter Sprache.
Kinder & Familie
| Besuchsdauer | ca. 60 Min. |
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Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
S+U Brandenburger Tor
S+U Brandenburger Tor; Bushaltestellen Behrenstraße/Wilhelmstraße und Ebertstraße.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Es stehen keine hauseigenen Parkplätze zur Verfügung.
Service & Gastronomie
- Museumsshop
- Garderobe
Kostenfreie Garderobe; Gepäck größer als übliches Handgepäck (ca. 55 × 40 × 20 cm) kann nicht aufbewahrt werden. Verkaufstresen mit Publikationen im Foyer.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für den Ausstellungsrundgang etwa eine Stunde einplanen, mit Hörführung ca. anderthalb Stunden. Beim Betreten gibt es eine Sicherheitskontrolle, gefährliche Gegenstände müssen abgegeben werden; wenig Gepäck verkürzt die Wartezeit. Gruppenführungen in verschiedenen Sprachen, Führungen für Gäste mit kognitiven Beeinträchtigungen in Leichter Sprache (Voranmeldung), Workshops für Sek. I und II. |





