Salinenpark Traunstein
Freilichtmuseum und Park mit Ausstellung im Ferdinandistock erzählen die Salzgeschichte Traunsteins und der ersten Soleleitung.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Traunstein verdankt seine Salinengeschichte der Soleleitung von Bad Reichenhall: Zwischen 1617 und 1619 ließ der bayerische Hofbaumeister Hanns Reiffenstuel gemeinsam mit seinem Sohn Simon ein Rohrsystem aus mehr als 8000 handgebohrten Holzröhren („Deicheln“) bauen, das die Sole in die waldreiche Region brachte, und errichtete in der Au die Saline. Ab 1619 wurde hier Salz gesotten, bis die Produktion 1912 endete.
Zum 400-jährigen Jubiläum der Salinenstadt entstand 2019 der Salinenpark als Freilichtmuseum. Im Mittelpunkt stehen die Rekonstruktion der Reiffenstuelpumpe mit Wasserrad und eine im Original erhaltene, noch funktionsfähige Wassersäulenmaschine nach Reichenbach aus dem 19. Jahrhundert. Infotafeln erklären die Technik und den Weg der Sole; Blumenwiesen, Obstbäume und ein Apothekergarten mit rund 140 Heilpflanzen rahmen die Anlage und öffnen den Blick auf die barocken Fassaden des Salinen-Ensembles.
Ergänzt wird der Park durch eine Dauerausstellung im Erdgeschoss des Ferdinandistocks, ebenfalls seit 2019. Unter dem Titel „Die 1. Pipeline der Welt“ zeigt sie Exponate unter den alten Gewölben und mehrere Filme zur Geschichte und Technik der Soleleitung.
Highlights
- Rekonstruierte Reiffenstuelpumpe mit Wasserrad
- Originale, funktionsfähige Wassersäulenmaschine aus dem 19. Jahrhundert
- Apothekergarten mit rund 140 Heilpflanzenarten
- Ausstellung zur Soleleitung „Die 1. Pipeline der Welt“ im Ferdinandistock
- Blick auf das barocke Salinen-Ensemble
Dauerausstellung
- Die 1. Pipeline der Welt – Soleleitung Bad Reichenhall–Traunstein – Dauerausstellung im Erdgeschoss des Ferdinandistocks zur Soleleitung von 1619 mit Exponaten und fünf Filmen.
- Gegründet
- 2019
- Träger
- Stadt Traunstein
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Park und Ausstellung sind kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Zugang zur Ausstellung im Ferdinandistock ist laut Stadt Traunstein barrierefrei möglich.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Ergänzend lässt sich die Ausstellung digital erkunden (digitalisierte Salinenausstellung auf der Website der Stadt). |
|---|


