Sammlung des Winckelmann-Instituts
Archäologische Lehrsammlung der Humboldt-Universität mit Gipsabgüssen und antiken Originalen; wegen Umbaus derzeit geschlossen.
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Über das Museum
Die Sammlung geht auf den 1851 von Eduard Gerhard gegründeten „Archäologischen Apparat“ der Berliner Universität zurück, dessen Grundstock eine Schenkung aus Büchern, Tafelwerken, Abbildungen und Anschauungsmaterial bildete. 1902 kamen Vasenfragmente aus den Königlichen Museen hinzu, die den Anfang der Originalsammlung markierten. 1912 wurde der Apparat in ein Seminar umgewandelt und die Gipsabgusssammlung an die Universität überführt.
Zwischen 1916 und 1921 richtete der Archäologe Georg Loeschcke das Abgussmuseum in 24 Räumen im zweiten Obergeschoss des Westflügels im Hauptgebäude ein; mit zunächst 2.500 Objekten zählte es weltweit zu den größten seiner Art. 1941 erhielt das Institut den Namen „Winckelmann-Institut. Archäologisches Seminar und Museum der Gipsabgüsse“.
Heute umfasst die Lehrsammlung rund 1.800 Gipsabgüsse griechischer und römischer Skulpturen, darunter Bauplastik von Zeustempel und Parthenon, etwa 450 unteritalische Vasen sowie Terrakotten, Gläser und Scherben. Dazu kommen Nachbildungen minoisch-mykenischer Gefäße, Aquarellkopien von Fresken und umfangreiche Fotobestände. Die Objekte sind in die Ausbildung der Studierenden eingebunden; regelmäßige Ausstellungen und die Lange Nacht der Wissenschaften öffnen die Sammlung für ein breites Publikum.
Highlights
- Rund 1.800 Gipsabgüsse antiker Skulpturen, darunter Parthenon und Zeustempel von Olympia
- Etwa 450 unteritalische Vasen sowie Terrakotten und Gläser
- Nachbildungen minoisch-mykenischer Gefäße und Fresken-Kopien
- Historische Sammlung mit Fotothek aus über 150 Jahren Institutsgeschichte
- Gegründet
- 1851
- Träger
- Humboldt-Universität zu Berlin, Winckelmann-Institut
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen auf Anfrage per E-Mail (Winckelmann-Sammlung@hu-berlin.de); derzeit wegen Umbaus nicht möglich. |





