
Sandelsches Museum
Stadtmuseum in der barocken Lateinschule von 1748 mit Stiftersammlungen, Kirchberger Malerei sowie Geologie und Paläontologie im Untergeschoss.
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Über das Museum
Das Museum geht auf das Vermächtnis des Kirchberger Gerichtsrats Theodor Sandel zurück, der seine Sammlungen der Stadt stiftete. Sie umfassen Möbel, Bilder, Fayencen, Zinn, Waffen, Münzen, vorgeschichtliche Funde sowie Kunsthandwerk und Mobiliar aus Nordafrika. 1930 wurde das Sandelsche Museum in der Kirchstraße 19 eröffnet, seit 1973 ist es in der ehemaligen Lateinschule von 1748 untergebracht.
Später kamen weitere Stiftungen hinzu, etwa Teile des Nachlasses des Schriftstellers G. Harro Schaeff-Scheefen, Objekte aus Kamerun, die der Kolonialoffizier Kurt von Crailsheim gesammelt hatte, und Nachlässe Kirchberger Maler. 2012 folgten eine Hohenlohe-Bibliothek mit rund 1.600 Büchern und eine Feuersteinsammlung.
Nach einer grundlegenden Renovierung 2002/2003 wurde das Haus 2004 neu geordnet wiedereröffnet; es erhielt den Museumspreis des Landes Baden-Württemberg und wurde 2007 als „Vorbildliches Heimatmuseum“ ausgezeichnet. Träger ist die Stadt, den Aufsichtsdienst übernimmt ehrenamtlich der Museums- und Kulturverein.
Highlights
- Spuren der Kirchberger Verwerfung im Untergeschoss
- 250.000 Jahre altes Waldnashorn aus Kirchberger Gemarkung
- Bildergalerie Kirchberger Ansichten und „Romantik in Kirchberg“
- Stifterräume mit Biedermeier-Einrichtung und Nordafrika-Sammlung
- Hohenlohe-Bibliothek mit rund 1.600 Büchern
- Schlözer-Raum zum Historiker August Ludwig von Schlözer
Dauerausstellungen
- Geologie und Paläontologie (Untergeschoss) – Erdgeschichte mit den sichtbaren Spuren der 20 Millionen Jahre alten Kirchberger Verwerfung und Funden wie dem Waldnashorn.
- Kirchberger Kunst und Stifter (2. Obergeschoss) – Bildergalerie mit Ansichten von Kirchberg, Werke Kirchberger Maler, das Arbeitszimmer von Schaeff-Scheefen sowie Räume zu den Stiftern Sandel, Schaeff-Scheefen und von Crailsheim.
- August Ludwig von Schlözer (3. Obergeschoss) – Raum für den in Kirchberg-Gaggstatt geborenen Historiker und Publizisten der Aufklärung neben dem einsehbaren Depot.
- Gegründet
- 1930
- Träger
- Stadt Kirchberg an der Jagst
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. |



