1. Dezember 2026 – 7. März 2027
Von Murmeln bis Minecraft. Kinderspiele gestern und heute
Die Schau im Schlossmuseum verfolgt, wie sich Kinderspiel vom einfachen Spielzeug bis zum Computerspiel gewandelt hat und was es über seine Zeit verrät.

Barockes Residenzschloss über Altenburg mit Schlossmuseum, Spielkartenmuseum, Festsälen, Porzellansammlung und Schlosskirche mit Trost-Orgel.
1. Dezember 2026 – 7. März 2027
Die Schau im Schlossmuseum verfolgt, wie sich Kinderspiel vom einfachen Spielzeug bis zum Computerspiel gewandelt hat und was es über seine Zeit verrät.
Die Anlage steht auf einem Porphyrfelsen über der Stadt, wo schon eine slawische Befestigung lag. 976 wird die Burg erstmals erwähnt; im 12. Jahrhundert baute Friedrich Barbarossa sie zur Kaiserpfalz aus und hielt sich mehrfach hier auf. Ab 1307 gehörte sie den Wettinern. Berühmt wurde sie durch den Sächsischen Prinzenraub von 1455, als Ritter Kunz von Kauffungen die jungen Prinzen Ernst und Albrecht entführte.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließen die Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg die Burg zu einem barocken Residenzschloss umgestalten. In der Schlosskirche entstand 1735–1739 die Orgel von Tobias Heinrich Gottfried Trost. Von 1826 bis 1918 war das Schloss Sitz der Herzöge von Sachsen-Altenburg; nach einem Brand 1868 entstand unter anderem der Festsaal neu.
Nach der Abdankung des letzten Herzogs wurde 1919 das Schlossmuseum eingerichtet, gestützt auf die herzogliche Rüst- und Antiquitätenkammer. 1923 kam die Spielkartensammlung hinzu – Altenburg gilt als Heimat des Skatspiels. Nach 1945 ging ein Großteil der Spielkarten als Reparation verloren, wurde aber durch gezieltes Sammeln wieder zu einem der wichtigsten Bestände seiner Art ausgebaut.
Seit 2020 bildet das Schloss mit dem Lindenau-Museum die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen. Zu sehen sind heute fürstliche Wohnräume, Festsaal und Bachsaal, Porzellane und das barocke Sibyllenkabinett, Uhren, Militaria sowie die Türme der Anlage.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 6 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte (Merkzeichen B), Inhaber der Ehrenamtskarte, Mitglieder von Museumsverbänden |
| Kinder & Jugendliche | freibis 6 Jahre frei · Kinder unter 7 Jahren frei; Schüler zahlen den ermäßigten Preis. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 6 €Ermäßigt für Schwerbehinderte mit Merkzeichen B; Regelung für Begleitpersonen nicht angegeben. |
| Studierende & Azubis | 6 € |
| Gruppen (ab 12 Pers.) | 7 € p. P.Ab 12 Personen; Gruppenbuchungen ab 15 Personen über Online-Formular. Schulklassen 1 € pro Kind (bis 30 Kinder, 2 Begleiter frei), Führung 10 € pro Klasse. |
| Familien | 15 €Max. 2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder unter 18 Jahren |
| Führung Festsäle und Schlosskirche mit Orgeleinspielung | 3 €Zuschlag pro Person |
| Kombiticket Residenzschloss und Rote Spitzen | 10 €Ermäßigt 8 € |
| Rote Spitzen | 5 €Ermäßigt 3 €, Familie 10 €, Führung 3 € |
| Turmbesteigung (Hausmannsturm, Flaschenturm oder Nikolaiturm) | 2 €Ermäßigt 1 € je Turm |
| Jahreskarte | 30 €Ermäßigt 25 € |
| Kombiticket Altenburger Museen | 9 €Schloss- und Spielkartenmuseum plus Lindenau-Sonderausstellung im Prinzenpalais; nur auf der Website des Lindenau-Museums genannt |
Das Ticket gilt für Schlossmuseum und Spielkartenmuseum.
Geprüft nach „Reisen für Alle“. Leihrollstühle vorhanden; Gäste mit Mobilitätseinschränkung dürfen zum Aus- und Einsteigen in den Schlosshof fahren. Parkplatz am Marstall für Menschen mit Behinderung kostenfrei. Das Prinzenpalais (Sonderausstellungen im Obergeschoss) ist nicht barrierefrei.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 6 Jahre frei |
|---|---|
| Familienticket | 15 € · Max. 2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder unter 18 Jahren |
Vermittlungsangebote für Kitas und Schulen, u. a. ein Märchensuchspiel durch das Schloss und Bastelangebote; Familienkarte für bis zu zwei Erwachsene und fünf Kinder.
Theater · 4 Min. zu Fuß
Bahnhof Altenburg (Regionalzüge, S-Bahn Mitteldeutschland), ca. 20 Min. zu Fuß durch den Schlosspark; Stadtbuslinien I, L, S und W bis Haltestelle Theater, dann ca. 4 Min. Fußweg.
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtige Parkplätze am Heinrich-Gottfried-Trost-Weg (ca. 3 Gehminuten), am Marstall (ca. 6 Min., für Gäste mit Behinderung kostenfrei), an der Poliklinik (ca. 10 Min., steile Treppe) und am Theater (ca. 10 Min.). Busparkplätze kostenfrei am Marstall und am Theater.
Zufahrt über den Heinrich-Gottfried-Trost-Weg; Gäste mit eingeschränkter Mobilität dürfen zum Ein- und Aussteigen kurz in den Schlosshof fahren.
Route planenGetränke, Kaffeespezialitäten und kleine Snacks in den Herzoglichen Residenzräumen; Museumsshop.
Bis zu 300 Personen.
Festsaal (bis 300 Gäste), Bachsaal (180), Teehaussaal (100) und Türmerstube (8–10, Mai–September) für Tagungen, Feiern und standesamtliche Trauungen; Schlosskirche für kirchliche Trauungen und Taufen (ca. 300). Auch Freiflächen und Drehgenehmigungen.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppenführungen (meist ca. 60 Minuten) auf Deutsch, Englisch und Niederländisch, u. a. zu Festsälen und Schlosskirche, zum Prinzenraub und zum Spielkartenmuseum; Druckwerkstatt und Angebote für Schulen und Kitas. Buchung schriftlich. |
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