
Schloss Grumbach – Schlossmuseen Rimpar
Fünf Museen im Renaissanceschloss Rimpar: Archäologie, Bäckerhandwerk, Maurer und Zimmerer, Kriminalgeschichte und fränkische Trachten.
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Über das Museum
Das Schloss in Rimpar geht auf eine Burg aus dem späten 14. Jahrhundert zurück; 1371 werden die Herren von Grumbach erstmals als in Rimpar ansässig genannt. Aus der Familie stammte unter anderem der Reichsritter Wilhelm von Grumbach, der 1567 in Gotha hingerichtet wurde. Sein Sohn Konrad musste das Schloss 1593 an das Hochstift Würzburg verkaufen. Die Fürstbischöfe nutzten die dreiflügelige Anlage vor den Toren Würzburgs bis ins 18. Jahrhundert als Landresidenz; die beiden Rittersäle von etwa 1550 gelten als besonders prachtvolle Renaissancesäle.
Nach der Säkularisation kam das Schloss an Bayern, bis 1973 wohnten hier Forstbeamte. 1980 kaufte die Marktgemeinde Rimpar das Gebäude und richtete Amtsräume ein. Im selben Jahr gründete sich der Freundeskreis Schloss Grumbach, der den Schutt aus dem 1780–1793 weitgehend abgetragenen Westflügel räumte und dort Fundstücke barg.
Aus diesen Funden entstand das Archäologische Museum, das im Juni 2000 gemeinsam mit dem Bäckerei-Museum eröffnet wurde. Später kamen das Maurer- und Zimmerermuseum (2008–2009), das Kriminalmuseum im Grumbach-Gefängnis und das Trachtenmuseum im Greiffenklausaal hinzu. Betrieben werden die Museen vom Freundeskreis, Träger ist der Markt Rimpar.
Highlights
- Historische Backstube und Bäckerladen von etwa 1900
- Archäologisches Museum mit Funden aus dem ehemaligen Westflügel
- Kriminalmuseum im mittelalterlichen Gefängnisturm mit Ritzzeichnungen der Gefangenen
- Unterfränkische Trachten im Greiffenklausaal
- Renaissance-Rittersäle um 1550
Dauerausstellungen
- Bäckerei-Museum – Auf rund 150 m² zeigt das Museum die Geschichte des Bäckerhandwerks mit historischer Backstube, Bäckerladen um 1900/1920, Zunftobjekten und Brauchgebäck.
- Archäologisches Museum – Funde aus dem ehemaligen Westflügel und der Rimparer Vor- und Frühgeschichte, darunter Keramik und Glas aus der Schlossküche, dazu zwei Medienstationen.
- Kriminalmuseum im Grumbach-Gefängnis – Kleine Ausstellung zur spätmittelalterlichen Rechtsprechung mit Strafwerkzeugen sowie erhaltenen Ritzzeichnungen der Gefangenen aus dem 17. Jahrhundert.
- Gegründet
- 2000
- Träger
- Freundeskreis Schloss Grumbach e. V. (Betreiber); Markt Rimpar (Träger)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder unter 18 Jahren frei |
| Studierende & Azubis | freiSchüler und Studenten frei; Schulklassen frei |
| Gruppen (ab 5 Pers.) | 2 € p. P.Gruppenführung ab 5 Personen: 20 € pro Führerin/Führer zuzüglich 2 € pro Person |
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Das Bäckerei-Museum mit historischem Bäckerladen spricht Kinder wie Erwachsene an; für Schulklassen liegen museumspädagogische Materialien vor.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Nächster Bahnhof ist Würzburg, von dort weiter mit dem Bus nach Rimpar.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Kostenlose Parkmöglichkeiten direkt am Schloss oder im Ort.
Mit dem Auto über die A 7, Ausfahrt „Gramschatzer Wald“ (aus Norden) oder „Estenfeld“ (aus Süden), dann der Ausschilderung nach Rimpar folgen; das Schloss liegt mitten im Ort.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
Der Rittersaal kann für Feierlichkeiten gemietet werden; Ansprechpartner ist der Markt Rimpar.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch Schloss und Museen sind ganzjährig ab 5 Personen nach Voranmeldung bei Edwin Hamberger (Tel. +49 9365 9245) möglich. Für Schulklassen gibt es pädagogisches Arbeitsmaterial zum Download. |





