
Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt
Regionalmuseum in einem denkmalgeschützten Adelshaus des 17. Jahrhunderts: Stadtgeschichte Staßfurts und Geschichte des Kalibergbaus.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Museumsarbeit in Staßfurt reicht über hundert Jahre zurück. Der Ehrenbürger und Wirtschaftspionier Walther Adam stiftete der Stadt eine große Sammlung, die 1910 erstmals in der Bücherei am Sandplatz gezeigt wurde. Nach Umzug 1929 in eine Schule musste das Museum 1937 für Klassenräume weichen; zwischen 1958 und 1967 wurde es an wechselnden Orten wiederbetrieben, dann erneut geschlossen, wobei große Teile der Sammlung verloren gingen.
Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums 1980 wuchs der Wunsch nach einem Museum, und 1983 eröffnete die „Staßfurter Traditionsstätte“ im Salzgrafenhaus in der Pestalozzistraße 6. Das denkmalgeschützte Haus stammt aus dem 17. Jahrhundert; eine Eichenholzgalerie von 1630 erinnert an den Reichtum der Staßfurter Salzgrafen. Später gehörte es unter anderem der Familie Bennecke und diente nach dem Krieg als Mietshaus.
In den 1990er-Jahren wurde das Gebäude saniert, 1995 erhielt das Haus zum Salzlandfest den Namen „Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt“. Heute zeigt es im Erdgeschoss die Stadtgeschichte, im Obergeschoss die Geschichte des Kalibergbaus und auf dem Hof große Bergbaugeräte; dazu kommen mehrmals jährlich Ausstellungen zur Regionalkultur.
Highlights
- Salzgrafenhaus mit Eichenholzgalerie von 1630
- Kalibergbau: Salzsammlung, Modelle und Maschinen
- Großgeräte aus dem Bergbau auf dem Museumshof
- Eselstretrad zum Ausprobieren
- Laurentiusschatz und Staßfurter Schnitzaltar
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte im Erdgeschoss – Von der Ersterwähnung über Mittelalter, Salzsiedebetrieb und Industriegeschichte bis zum vereinten Deutschland.
- Bergbaugeschichte im Obergeschoss – Geologie, Salzsammlung, Kalibergbau und seine Folgen sowie Maschinen, Geräte und Vereinsleben der Bergleute.
- Freifläche auf dem Museumshof – Großgeräte aus dem Bergbau unter und über Tage sowie ein Eselstretrad.
- Gegründet
- 1983
- Träger
- Stadt Staßfurt
- Leitung
- Michael Scholl
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 2 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 1 €Kinder und Jugendliche (6 bis 18 Jahre), Auszubildende, Studierende, Rentner und Menschen mit Behinderung (jeweils mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | 1 €Ermäßigter Preis für 6 bis 18 Jahre. |
| Seniorinnen & Senioren | 1 €Rentner mit Nachweis. |
| Menschen mit Behinderung | 1 €Mit Nachweis. |
| Studierende & Azubis | 1 €Studierende und Auszubildende mit Nachweis. |
| Familien | 4 €2 Erwachsene und 2 Kinder bis 18 Jahre. |
| Eröffnungen von Ausstellungen und Veranstaltungen | 3 €Ermäßigt 1,50 €. |
| Jahreskarte (inklusive Veranstaltungen) | 10 €Ermäßigt 5 €. |
| Führung (pro Person) | 2 €Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren 1,50 €; Anmeldung möglichst 14 Tage vorher. |
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 4 € · 2 Erwachsene und 2 Kinder bis 18 Jahre. |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder und Jugendliche können eine Runde im Eselstretrad drehen, den Aufbau eines Kaliwerks unter und über Tage nachvollziehen und einen kleinen Salzkristall mitnehmen; Familienkarte vorhanden.
Anreise & Parken
Das Museum liegt in der Staßfurter Innenstadt, Pestalozzistraße 6.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Klassentreffen, Betriebsausflüge und Gruppen nach Anmeldung (möglichst 14 Tage vorher), auch als Stadtführung. Museumspädagogische Angebote für Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen. Im Foyer befindet sich eine Stempelstelle des Salzländer Kulturstempels. |



