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Stadtmuseum Cottbus
Foto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons

Stadtmuseum Cottbus

Stadtmuseum im früheren Sparkassenbau an der Bahnhofstraße: Cottbuser Stadt- und Regionalgeschichte vom Mittelalter bis heute plus Naturkunde der Lausitz.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 € Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Die Wurzeln des Cottbuser Stadtmuseums liegen im Jahr 1887, als die Niederlausitzer Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte ihre erste Ausstellung in der Stadt zeigte. 1905 entstand als Abteilung dieser Gesellschaft der Verein für Heimatkunde, der Sammlungen zu Archäologie, Naturkunde und Kulturgeschichte zusammenführte. Mit dem Erwerb erster Gemälde von Carl Blechen 1913 und der Gründung des Kunstvereins 1916 kam die Kunst hinzu.

1925 eröffnete das Städtische Museum im Kaufmannshaus Liersch am Neumarkt. Als das Haus dem neuen Rathaus weichen musste, wurden die Bestände auf mehrere Gebäude verteilt. Im Zweiten Weltkrieg brannte das alte Gymnasium an der Oberkirche, das die kulturhistorische Sammlung beherbergte, fast vollständig aus; ausgelagerte Objekte gingen durch Plünderungen in großer Zahl verloren.

Nach dem Krieg zog das Museum in das Schloss Branitz, wo es 1947 wieder eröffnete. Ab 1961 betreute es auch die übrigen Museen im Bezirk Cottbus und baute naturkundliche und archäologische Abteilungen auf; aus ihm gingen später die Kunstsammlung (Vorläufer des Kunstmuseums Dieselkraftwerk) und das Wendische Museum hervor. 2007 übernahm das Stadtmuseum die naturkundliche Sammlung.

Seit dem 19. Dezember 2015 ist das Stadtmuseum im früheren Sparkassengebäude von 1937 in der Bahnhofstraße 22 zu sehen. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv in der Bahnhofstraße 52 bildet es die Städtischen Sammlungen Cottbus.

Highlights

  • Rundgang durch die Cottbuser Geschichte vom Mittelalter über Tuchindustrie und DDR-Bezirksstadt bis heute
  • Naturkundliche Dauerausstellung „Vom Dino-Ei zum Wolf“ zur Erd- und Tiergeschichte der Lausitz
  • Entstehung der Braunkohle und Landschaft vor Jahrmillionen
  • Sondersammlung Glas und Keramik
  • Tertiärwald im Spreeauenpark mit 5 Meter breitem Mammutbaumstubben

Dauerausstellungen

  • Stadt- und Regionalgeschichte – Ein Streifzug von den Herren von Cottbus und den wendischen Wurzeln über Reformation, Stadtbrände und Industrialisierung bis zur DDR-Bezirksstadt und zur Gegenwart.
  • Vom Dino-Ei zum Wolf – Naturkundliche Dauerausstellung zur Erd-, Pflanzen- und Tiergeschichte der Lausitz, von der Entstehung der Braunkohle bis zur heutigen Tierwelt.
Gegründet
1887
Träger
Stadt Cottbus/Chóśebuz (Städtische Sammlungen)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene5 €
Ermäßigt4 €Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Teilnehmende an Freiwilligendiensten, schwerbehinderte Menschen sowie Empfänger:innen von Leistungen nach SGB II/XII, Asylbewerberleistungsgesetz und Wohngeld (jeweils mit Nachweis)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei.
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermäßigung in der Entgeltordnung.
Menschen mit Behinderung4 €Begleitperson frei · Ermäßigt für schwerbehinderte Menschen; eine Begleitperson (Merkzeichen B, G oder H) frei.
Studierende & Azubis4 €Ermäßigt für Studierende, Schüler:innen und Auszubildende.
Gruppen (ab 10 Pers.)4 € p. P.Ab 10 Personen. Führungen für Erwachsene 2 € pro Person zusätzlich zum Eintritt (mindestens 50 € inkl. Eintritt). Vermittlungsprojekte für Kitas und Schulen ab 1 € pro Kind; je 10 Kinder eine Begleitperson frei.
Familien–Kein Familienticket; Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt.
Kombikarte mit dem Wendischen Museum (eine Woche gültig)8 €
Jahreskarte Stadtmuseum und Wendisches Museum25 €

Ehrenamtskarte Berlin/Brandenburg: 50 % Ermäßigung auf den vollen Preis. Frei für Inhaber:innen von Presseausweis sowie Ausweisen von ICOM, Deutschem Museumsbund und Museumsverband Brandenburg und für Mitglieder des Historischen Heimatvereins Cottbus. Veranstaltungen ab 2 €. Grundlage ist die Entgeltordnung vom 1.11.2025.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Alle Ausstellungsbereiche stufenlos über einen Aufzug erreichbar, ebene und rutschfeste Böden, Vitrinen auch vom Rollstuhl aus einsehbar. Zwei rollstuhlgerechte WCs, Sitzgelegenheiten zum Ausleihen. Behindertenparkplatz in der Nebenstraße, etwa 25 m vom Eingang (geprüfte Daten von Reiseland Brandenburg, Stand März 2023).

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Kinderwagenfreundlich
  • Wickelmöglichkeit

Programme für Kitagruppen und Schulklassen; bei Kinderführungen dürfen ausgewählte Objekte auch angefasst und untersucht werden. Gelegentlich Familienaktionen wie der Aktionstag „Türen auf mit der Maus“. Stufenloser Zugang mit Aufzug und Wickelmöglichkeit; Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Stadtmuseum

Straßenbahnlinie 3 (Madlow–Sandow) fährt über den Hauptbahnhof und durch die Bahnhofstraße; Haltestelle Stadtmuseum.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden · 25 m zum Eingang

Behindertenparkplatz in der Nebenstraße, etwa 25 m vom Eingang. Allgemeines Parken z. B. im Parkhaus Blechen Carré (gebührenpflichtig, laut Betreiber rund 650 m zu Fuß).

  • Behindertenparkplatz

Das Museum liegt in der Bahnhofstraße zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen durch die Dauerausstellung sowie individuelle Projekte für Gruppen und Schulklassen nach Absprache über museumspaedagogik@cottbus.de oder Tel. 0355 612 24 60. Für Kitas gibt es u. a. eine Stadtentdeckung (ca. 90 Minuten), eine Museumsführung (45–60 Minuten) und naturkundliche Programme; dazu mobile Ausstellungen.

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