
Stadtmuseum Mainburg
Heimatmuseum in der denkmalgeschützten Knabenschule von 1902: Hopfenanbau der Hallertau, Ortsgeschichte, Volksfrömmigkeit und erste Bauern.
Über das Museum
Den Grundstock der Sammlung legte 1912 der Pfarramtsanwärter Schmid aus Pötzmes, der seine heimatgeschichtlichen Objekte dem neuen Museum überließ. Träger ist die Stadt Mainburg; die Museumsleitung arbeitet eng mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern zusammen.
Untergebracht ist das Museum in der ehemaligen Knabenschule, die der Architekt Johann Baptist Schott plante und die am 1. Mai 1902 eröffnet wurde. Wegen des hohen Grundwassers ruht der denkmalgeschützte Bau auf Holzpfählen; seine beiden Obergeschosse wurden für die Ausstellung umgebaut.
Zunächst entstanden die Abteilungen zur Mainburger Stadtgeschichte und zum Hopfenbau, die Alltagsgegenstände in ihrem Gebrauchszusammenhang zeigen. Später kamen Bereiche zu den Fossilfunden aus Sandelzhausen, zum in London tätigen Mainburger Maler Johann Georg Scharf und zur Glaubenswelt hinzu, 2022 außerdem eine Präsentation zu den jungsteinzeitlichen Siedlern am Auhof.
Das Hopfenmuseum im Dachgeschoss gilt als einziges seiner Art in Niederbayern. Seit Herbst 2026 wird das erste Obergeschoss umgebaut; dort soll künftig eine neue Ausstellung zur Stadtgeschichte entstehen.
Highlights
- Hopfenmuseum zu Anbau und Ernte des „grünen Goldes“ der Hallertau
- Funde und Langhaus-Rekonstruktion der ersten Bauern vom Auhof (Linienbandkeramik)
- Ortsgeschichte bis zur Stadterhebung 1954
- Skulpturen, Malerei und Votivgaben der Hallertauer Volksfrömmigkeit
- Wohnkultur und frühere Gewerke Mainburgs
Dauerausstellungen
- Oh herrliche Schinderei – Das grüne Gold der Hallertau – Handgeräte, Werkzeuge und Maschinen erzählen von der mühsamen Arbeit im Hopfenanbau vor der Technisierung.
- Die ersten Bauern von Mainburg – Funde und Rekonstruktionen einer rund 7.000 Jahre alten Siedlung der Linienbandkeramik, die 2010/11 am Auhof ausgegraben wurde.
- Ortsgeschichte Mainburg – Prägende Ereignisse und Personen von der ersten Erwähnung im 13./14. Jahrhundert bis zur Stadterhebung 1954.
- Gegründet
- 1912
- Träger
- Stadt Mainburg
- Leitung
- Dr. Andreas Kühne
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|
Eintritt frei; Spenden sind willkommen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Alle Ausstellungsräume sind nur über Treppen erreichbar.
Kinder & Familie
- Kinderwagenfreundlich: nicht vorhanden
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Busverbindungen nach Mainburg ab Bahnhof Landshut und ab S-Bahnhof Freising.
Über die A93: aus Norden Ausfahrt Elsendorf und weiter über die B301, aus Süden Ausfahrt Mainburg und weiter auf der ST2049.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach Absprache (Tel. 08751 704-611 oder stadtmuseum@mainburg.de); an Markttagen öffentliche Führungen mit dem Museumsleiter. Schulklassen besuchen das Museum nach Vereinbarung. |


