Stadtgeschichte Ascherslebens, Fossilien- und Mineraliensammlung sowie der einzige begehbare Freimaurertempel Deutschlands in einem Bürgerhaus am Markt.
Erzgebirgische Volkskunst mit leuchtenden Holzpyramiden und bemalten Krippen des Dresdner Künstlers Roland Unger (1941–2022) mit humorvoll-selbstironischem Charakter.
Die Wanderausstellung zeigt anhand von Biografien Verfolgter, wie die ab 1933 errichteten frühen Konzentrationslager Gewalt erprobten und die NS-Herrschaft sicherten; Teil der Jüdischen Kulturtage Aschersleben.
Über das Museum
Bereits 1843 forderten Bürger Ascherslebens ein naturkundliches Museum. Eröffnet wurde das „Städtische Museum“ am 8. November 1908 im früheren Stephaneum. 1918 schloss es, die Sammlungen kamen in das Rondell der Stadtbefestigung; in den 1920er Jahren bauten unter anderem der Paläontologe Martin Schmidt die geologischen und paläontologischen Bestände aus. 1934 öffnete das Haus nach langer Pause wieder, im Zweiten Weltkrieg wurde es erneut geschlossen.
Am 24. Juli 1955 eröffnete das Museum am heutigen Standort Markt 21, einem denkmalgeschützten Bürgerhaus des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde 1798 als Logenhaus der Freimaurerloge „Zu den drei Kleeblättern“ errichtet und blieb es bis 1935. Nach der Wende ging es 1992 an die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland zurück; 1993 nahm die Loge ihre Arbeit wieder auf. Seither teilen sich Loge und Museum das Haus.
Die Dauerausstellung führt von der ersten urkundlichen Erwähnung Ascherslebens im Jahr 753 bis zur Wende 1989/90, ergänzt um Ur- und Frühgeschichte, eine paläontologische Studiensammlung mit rund 7.000 Fossilien und ein Mineralienkabinett. Der Freimaurertempel im Obergeschoss ist als Teil des Rundgangs zugänglich.
Highlights
Begehbarer Freimaurertempel der Johannisloge
Paläontologische Studiensammlung mit rund 7.000 Fossilien
Mineralienkabinett mit Funden aus dem Harz und der ganzen Welt
Stadtgeschichte von der Ersterwähnung 753 bis 1989/90
Historischer Innenhof mit Sommerveranstaltungen
Dauerausstellungen
Stadtgeschichte Aschersleben – Die Geschichte der Stadt von der ersten urkundlichen Erwähnung 753 bis zur Wende 1989/90, ergänzt um Ur- und Frühgeschichte der Region.
Paläontologische Studiensammlung und Mineralienkabinett – Fossilien aus verschiedenen Erdzeitaltern, überwiegend aus Europa, sowie Erze, Quarze, Achate und Mineralien aus dem Harz und der ganzen Welt.
Freimaurertempel – Der begehbare Tempel der Johannisloge „Zu den drei Kleeblättern“ mit einer kleinen Ausstellung zur Freimaurerei und zur Geschichte der Loge.
Gegründet
1908
Träger
Aschersleber Kulturanstalt
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
3,50 €
Ermäßigt
2,50 €
Weitere Ermäßigungen können vor Ort erfragt werden.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Das Haus ist nicht barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen & Workshops
Das Museum bietet museumspädagogische Angebote in den Rubriken „Für Kleine“, „Für Große“ und „Für Alle“.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig · 2 Min. zu Fuß zum Eingang
Parkplatz direkt vor dem Museum sowie Parkplatz Vorderbreite/Hinterbreite (etwa 2 Minuten zu Fuß); beide gebührenpflichtig.