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Synagoge Ansbach
Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Synagoge Ansbach

Erhaltene Barocksynagoge von 1746 mit Mikwe, Hochzeitsstein und Infozentrum zur jüdischen Gemeinde, geöffnet an Sommersonntagen.

ÖffnungszeitenEintritt ab 2 €
Eingeschränkter Betrieb. Wegen Schäden an der Dachkonstruktion kann der Synagogenraum nur vom Vorraum aus betrachtet werden, der Toraschrein ist von einem Gerüst verdeckt. Vorraum, Innenhof mit Mikwe und Infozentrum Dienerhaus sind zugänglich.

Über das Museum

Die Synagoge in der Ansbacher Altstadt entstand 1744 bis 1746 nach Plänen des markgräflichen Hofbaudirektors Leopoldo Retti. Der Markgraf hatte der jüdischen Gemeinde den Bau zwar erlaubt, verlangte aber, dass das Bethaus von außen nicht als solches zu erkennen sein sollte. So verbirgt sich hinter der zurückhaltenden Fassade mit hohen Rundbogenfenstern ein Innenraum mit barocker Ausstattung, darunter der Almemor und der Toraschrein aus der Bauzeit. Zur Anlage gehören außerdem ein Hof mit Hochzeitsstein, das ehemalige Dienerhaus und ein Ritualbad, das in den 1860er-Jahren in das frühere Schächterhaus verlegt wurde.

In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge geschändet; ein gelegter Brand wurde rasch gelöscht, sodass das Gebäude erhalten blieb. Während des Krieges diente es als Lager. Nach 1945 nutzten amerikanische Soldaten und Displaced Persons den Raum noch einige Jahre als Gotteshaus. Weil sich keine neue jüdische Gemeinde in Ansbach bildete, wurde die Synagoge 1964 zum musealen Gotteshaus erklärt.

Heute betreut die Ansbacher Gruppe des Frankenbunds die Anlage ehrenamtlich. Im ehemaligen Dienerhaus zeigt sie ein Infozentrum mit Objekten und Informationen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde und zum Judentum. Die Synagoge ist zudem Ort der jährlichen Gedenkstunde zur Reichspogromnacht.

Highlights

  • Barocker Synagogenraum von Leopoldo Retti mit Toraschrein und Almemor
  • Ritualbad (Mikwe) im ehemaligen Schächterhaus
  • Hochzeitsstein (Chuppastein) im Innenhof
  • Infozentrum Dienerhaus zur jüdischen Gemeinde Ansbachs

Dauerausstellungen

  • Infozentrum Dienerhaus – Im ehemaligen Dienerhaus neben der Synagoge stellt der Frankenbund Objekte und Informationen zur jüdischen Gemeinde Ansbachs und zum Judentum allgemein vor.
Gegründet
1964
Träger
Frankenbund e.V. – Gruppe Ansbach

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene2 €

Freier Eintritt: Tag des offenen Denkmals

Unkostenbeitrag von 2 € pro Person an den Sonntagsöffnungen.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkhäuser in der Schalkhäuser Straße und Am Mühlbach sowie Parkplätze an der Promenade und in der Maximilianstraße.

Die Synagoge liegt in der Fußgängerzone der Altstadt; eine Zufahrt mit dem Auto ist nicht möglich.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseAn den Öffnungssonntagen beantworten ehrenamtliche Aufsichten Fragen und bieten Kurzführungen an. Individuelle Führungen zum Wunschtermin per E-Mail an info@synagoge-ansbach.de.

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