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Telefonmuseum Bochum
Foto: Orgelputzer · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Telefonmuseum Bochum

Ehrenamtlich betriebenes Museum zur Geschichte der Telekommunikation in Bochum mit funktionsfähiger Vermittlungstechnik zum Ausprobieren.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Den Anstoß gab 1991 die Abschaltung der Telefonvermittlungsstelle Bochum-Werne. Statt die elektromechanischen Anlagen zu verschrotten, sammelten Beschäftigte der Telekom die ausgedienten Geräte und trugen nach und nach weitere erhaltenswerte Technik zusammen. Mitte der 1990er Jahre gründeten Fernmeldetechniker einen Förderverein, der die Sammlung aufbereitete und sie ab 1996 als Museum der Öffentlichkeit zeigte.

Das Telefonmuseum liegt auf dem Gelände der Deutschen Telekom an der Karl-Lange-Straße nahe dem Bochumer Fernmeldeturm und dem Stadion. Getragen wird es vom gemeinnützigen Förderverein Telekom-Historik Bochum e. V.; die Exponate gehören dem Verein, die Technik der analogen Museumsvermittlungsstelle der Telekom. Betreut wird das Haus von ehrenamtlich tätigen, meist ehemaligen Fachleuten der Fernmeldetechnik.

Leitidee ist, möglichst alles in Betrieb vorzuführen. Herzstück ist eine funktionsfähige Vermittlungsstelle mit Wählern der Baujahre 1922 bis 1958, über die Besucher mit historischen Apparaten selbst Verbindungen aufbauen und den Wählern bei der Arbeit zusehen können. Die Sammlung reicht von Morsetelegrafen und Fernschreibern über Freileitungs- und Kabelbau, Nebenstellenanlagen und Telefonapparate bis zum Mobilfunk. Laufend kommen restaurierte Stücke hinzu, etwa Zeitansagegeräte oder ein Funktionsmodell des Gauß-Weber-Telegrafen.

Highlights

  • Betriebsfähige Vermittlungsstelle mit Wählern von 1922 bis 1958
  • Selbst Telefonverbindungen über historische Apparate aufbauen
  • Morsetelegrafen und betriebsbereite Fernschreiber
  • Zeitansagegeräte und „Akustisches Museum“ per Telefon
  • Kabellöterzelt und Technik des Fernmeldebaus
  • Freier Eintritt

Dauerausstellungen

  • Museumsvermittlungsstelle – Funktionsfähige analoge Vermittlungsstelle mit elektromechanischen Wählern, an der sich der Weg eines Telefongesprächs live verfolgen lässt.
  • Sammlung zur Telekommunikation – Von Morsetelegraf und Fernschreiber über Freileitungen, Kabelbau und Nebenstellenanlagen bis zu Telefonapparaten und Mobilfunk.
Gegründet
1996
Träger
Förderverein Telekom-Historik Bochum e. V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.

Eintritt frei.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Mitmach- & Anfassstationen

Im Bochumer Ferienpass bietet der Verein eine kostenlose Mitmach-Führung für Kinder ab 12 Jahren an, bei der Telefonverbindungen aufgebaut und Texte per Fernschreiber verschickt werden.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Stadion

Ab Bochum Hbf U-Bahn 308 oder 318 bis Haltestelle Stadion, dann über die Karl-Lange-Straße Richtung Fernmeldeturm bis zum Gelände der Deutschen Telekom.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Besucherparkplatz der Deutschen Telekom an der Karl-Lange-Straße; von dort Fußweg über das Telekom-Gelände zum Museum.

Mit dem Auto: A40 Abfahrt Bochum-Stadion, Castroper Straße Richtung Gerthe, dann rechts in die Karl-Lange-Straße.

Route planen

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseEhrenamtliche Mitarbeiter führen die Technik vor und erklären sie; Gruppen nach Vereinbarung (Anmeldung per E-Mail). Unter 0234 33881838 ist die Zeitansage von 1958 zu hören, unter 0234 33881839 ein Auswahlmenü mit weiteren historischen Ansagen.

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