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Westfälisches Schulmuseum in Dortmund
Foto: Thorsten Bachner · Public domain · Wikimedia Commons

Westfälisches Schulmuseum

Schulgeschichtliches Museum in einem Schulhaus von 1905 in Dortmund-Marten – wegen Sanierung und Neugestaltung bis voraussichtlich 2028 geschlossen.

Vorübergehend geschlossenEintritt frei
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2028). Seit Ende 2024 wegen umfassender Sanierung, barrierefreiem Umbau und Neugestaltung der Dauerausstellung geschlossen; die Wiedereröffnung ist nicht vor 2028 geplant. Für Schulklassen gibt es einen Museumskoffer, mit dem das Programm „Schulalltag vor (gut) hundert Jahren“ in der Schule stattfinden kann.

Über das Museum

Die Wurzeln des Westfälischen Schulmuseums reichen bis 1910 zurück, als in Dortmund eine Lehrmittelsammlung zur Fortbildung von Lehrkräften angelegt wurde. Daraus entstand eine der umfangreichsten schulgeschichtlichen Sammlungen in Deutschland, die heute rund 80.000 Objekte vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart umfasst – von Schiefertafeln und Schreibgeräten über Lehrmittel bis zu naturwissenschaftlichen Geräten.

Seit dem Winter 1989/90 ist das Museum in einem denkmalgeschützten Schulgebäude im Stadtteil Marten untergebracht, das 1904/05 als evangelische Volksschule errichtet wurde; im selben Haus befindet sich auch die Stadtteilbibliothek. Die Ausstellung führte durch rund 500 Jahre Bildungsgeschichte, gegliedert in Epochen vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus bis in die Nachkriegszeit. Besonders beliebt war der Unterricht im historischen Klassenzimmer, in dem Schulklassen einen Schultag wie vor gut hundert Jahren erleben konnten.

Ende 2024 schloss das Haus für eine umfassende Sanierung, die der Rat der Stadt Dortmund 2023 auf den Weg brachte. Das Gebäude wird barrierefrei umgebaut, erhält unter anderem einen Aufzug und eine Photovoltaikanlage, und die Ausstellungsfläche soll sich deutlich vergrößern. Die Dauerausstellung wird dabei neu eingerichtet; eine Wiedereröffnung ist nicht vor 2028 vorgesehen.

Highlights

  • Rund 80.000 Objekte zur Schulgeschichte vom 15. Jahrhundert bis heute
  • Historisches Klassenzimmer vom Anfang des 20. Jahrhunderts
  • Denkmalgeschütztes Schulhaus von 1904/05 in Dortmund-Marten
  • Museumskoffer „Schulalltag vor (gut) hundert Jahren“ für Schulklassen während der Schließung
Gegründet
1910
Träger
Stadt Dortmund
Leitung
Michael Dückershoff

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt in die städtischen Museen Dortmunds ist frei. Museumskoffer-Programm für Schulklassen: 104 € pro Klasse.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das bisherige Gebäude war nicht barrierefrei. Mit der Sanierung sind ein barrierefreier Zugang, ein Aufzug, ein Treppenlift und breitere Türen vorgesehen.

Kinder & Familie

  • Familienführungen & Workshops: nicht vorhanden
  • Kindergeburtstage: nicht vorhanden

Während der Schließung gibt es vor Ort keine Familienangebote und keine Kindergeburtstage. Für Schulklassen der Jahrgangsstufen 2 bis 8 kommt das Programm „Schulalltag vor (gut) hundert Jahren“ als Museumskoffer in die Schule (90 Minuten).

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Angebote für Schulenja
HinweiseWährend der Schließung kommt das Schulklassenprogramm „Schulalltag vor (gut) hundert Jahren“ als Museumskoffer in die Schulen (Jahrgangsstufen 2–8, 90 Minuten); wahlweise holt die Schule einen vollbestückten Koffer mit Schiefertafeln ab oder Museumspädagog*innen bringen einen leichteren Koffer mit.

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